Uros Islands

Trying to catch up on blogging now. Since leaving Cusco, we’ve been to Puno on the shore of Lake Titicaca, visited several islands, and are now headed up the coast toward Lima, stopping for a day in the always pleasant town of Arequipa to break the trip up a bit.

Eva will write more about our two day excursion to several islands on Lake Titicaca, culminating with a brief visit to the Uros islands, a series of floating islands in the lake built exclusively of the local Totora reeds. The islands were built by the indigenous Uros tribe who were fleeing the conquering Incas over 500 years ago. Anytime we visit a sight like the Uros and other islands in the lake, I always struggle to figure out whether this is a true, living and vibrant culture, or one that has only been preserved or replicated solely as a way to hawk handicrafts to tourists. In the case of the Uros islands, the answer is easy. The place has a circus sideshow feel. Although the islands are undoubtedly still built of reeds, visitors only stay long enough to buy some crafts, and take a forced ride on one of their boats (also built of reeds) for 10 Soles.

Still, the place is a fascinating look into how people actually did live for over 500 years. I can’t say it enough, the islands are actually built entirely of reeds. The colony consists of a sequence of islands, each only large enough to house a few families, and around 1800 inhabitants. As the reeds are always breaking up and rotting, new reeds must be laid down constantly, and the houses (also made of reeds) must be lifted up and moved every two weeks and placed on a newer, thicker bed of reeds. Naturally, the “ground” has a very unstable feel, and it is not hard for your foot to sink through the ground to the water below. The entire place smells of rotting plant material.

As is common in Peru, locals often ascribe all sorts of ridiculous uses for whatever plant happens to be native to their area. In addition to being their sole building material, the Totora reed, also referred to as “Titicaca Bananas,” is an important food, and good source of Iodine (could be true), cures hangovers (probably not true), and helps to heal muscle and bone injuries (definitely not true).

After listening to our guide talk about the history and construction of the Uros Islands, we are instantly grabbed by the islanders, hauled into their huts, and presented with tons of handmade souvenirs that we are expected to buy. I wonder if they are understand that from the instant we entered Peru, we have been bombarded every second with things to buy.

It’s hard to leave the Uros Islands without once again feeling a little sad that a once-proud culture has been turned entirely into a sideshow for tourists.

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Wir versuchen gerade, mit dem Bloggen hinterher zu kommen. Seit wir Cusco verlassen hatten, waren wir in Puno am Ufer vom Titicacasee, wo wir mehrere Inseln besichtigten und jetzt die Küste hoch in Richtung Lima fahren, mit einem Zwischenstopp in der immer angenehmen Stadt Arequipa, um nicht immer so lange am Stück unterwegs zu sein.

Eva wird ein bisschen über unseren zweitägigen Ausflug zu mehreren Inseln im Titicacasee berichten. Der Höhepunkt war eine kurze Besichtigung der Urus-Inseln, eine Reihe von schwimmenden Inseln im See, die ausschließlich aus dem vor Ort vorhandenen Totora-Schilf gebaut wurden. Die Inseln wurden von den einheimischen Urus-Stämmen gebaut, die vor den erobernden Inkas vor über 500 Jahren flohen. Jedes Mal, wenn wir eine Sehenswürdigkeit, wie die Urus oder andere Inseln im See besichtigen, fällt es mir immer schwer, herauszufinden, ob es sich um eine echte, lebendige und pulsierende Kultur handelt oder um eine, die nur erhalten blieb oder nur deshalb reproduziert wurde, um Handarbeiten an Touristen zu verhökern. Bei den Urus-Inseln fällt die Antwort leicht. Der Ort fühlt sich wie eine Zirkusvorstellung an. Obwohl die Inseln ohne Zweifel immer noch aus Schilf gebaut werden, bleiben Besucher nur lange genug, um ein paar Kunsthandwerke zu kaufen und gezwungenermaßen in einem der Boote (auch aus Schilf gemacht) für 10 Soles zu fahren.

Trotzdem bietet der Ort einen faszinierenden Einblick, wie Leute vor über 500 Jahren gelebt haben. Ich kann es nicht oft genug sagen, die Inseln sind wirklich nur aus Schilf. Die Kolonie besteht aus einer Reihe von Inseln, jede groß genug für ein paar Familien und ca. 1.800 Einwohner. Da das Schilf immer auseinander bricht und verfault, muss ständig neues Schilf nachgelegt werden und die Häuser (auch aus Schilf) müssen hochgehoben und alle zwei Wochen woanders auf ein neueres und dickeres Schilfbett transportiert werden. Selbstverständlich fühlt sich der “Boden” sehr unbeständig an und es ist nicht schwer, seinen Fuß durch den Boden ins Wasser darunter versinken zu lassen. Der ganze Ort stinkt nach verfaulten Pflanzen.

In Peru ist es üblich, dass die Einheimischen alle möglichen lächerlichen Verwendungen für die Pflanzen vor Ort haben. Zusätzlich dazu, dass das Totora-Schilf als Baumaterial verwendet wird, wird es auch als “Totora-Banane” bezeichnet und ist ein wichtiges Nahrungsmittel mit viel Jodgehalt (könnte stimmen), hilft gegen Kater (stimmt wahrscheinlich nicht) und heilt Muskel- und Knochenverletzungen (stimmt definitiv nicht).

Nachdem unsere Führung uns über die Geschichte und den Bau der Urus-Inseln informiert hatte, wurden wir sofort von den Inselbewohnern überfallen, in ihre Hütten gelockt und bekamen unzählige Handarbeiten gezeigt, die wir als Souvenirs kaufen sollten. Ich frage mich, ob sie verstehen, dass wir seit unserer Anreise in Peru jede Sekunde mit Dingen bombardiert wurden, die wir kaufen sollten.

Es fällt einem schwer, die Urus-Inseln zu verlassen, ohne wieder ein bisschen traurig zu sein, dass eine einst stolze Kultur nun eine Zirkus-Nebenattraktion für Touristen geworden ist.

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