Laos

I liked Laos. Laos slows you down. In a good way. You notice it immediately when you cross the border. Nobody hassles you, everything is easy going, and the guy who checks your passport might have just woken up from a nap. People sleep everywhere and anywhere. You walk into a shop and have to wake the shopkeeper to buy something. You could just walk away with their stuff, but there seems to be still a level of trust in the people of Laos, be it that they pass out in the middle of the day, you help yourself to a beer at the restaurant’s fridge, or that you can simply pay your bill the following day if they don’t have change right away.

The country has many similarities to Thailand. The food is similar and so is the language. They can both understand each other. There are monks, temples, and lots of buddhas. Yet, Lao seems a little less explored, people are much poorer, even though there is no shortage of tourist facilities and travelers there. Services can be a little rough. Roads have potholes, rides can be very bumpy – expect a lot of waiting time for everything. Rip-offs are less common, a relief from all the other places we’ve been. With only a few destinations on the tourist trail, you end up seeing the same people over and over again. A great place to make some friends. And people speak better English than the Hungarians! Laos hasn’t been totally spoiled yet.

We cruised along the Mekong River for two days with an overnight stay in Pakbeng, a town only created for tourism. Luang Prabang is a little cultural jewel in the North, enough for a few days to hang out, get a $5 massage, look at the tamarind clad monks, sample the foods, and move on. And then there is Vang Vieng. The town itself doesn’t offer much other than the tourist fare and old Friends episodes all day long, but that could be just what you needed to take a mental break from Asia. The scenery is stunning, think of the Floating Mountains in the movie Avatar, and there are outdoor activities galore, such as river tubing or rock climbing. Tubing might appear strange to you at first, because it is basically a large frat party with bars and loud music waiting for you at each stop, but with a few drinks, you are guaranteed to enjoy that. Just don’t get caught in a bamboo thicket…

Of course, every coin has two sides. Tourism is slowly catching up in Laos. However, in those countries with unstable governments, things could turn really nasty if you rely solely on tourism. Especially in Vang Vieng, there were way to many restaurants and guest houses even if more people keep coming. Ecotourism is the new deal. A major thing we refused was the “Gibbon Experience” where you trek through the jungle, sleep in tree houses, and zip-line between them. It comes with a hefty price tag of 220 Euros for 3 days. Compare that to a per capita GDP of around $1,000 and you know what’s wrong with tourism. According to other travelers, the money goes towards nature preservation, but that’s not how those corrupt countries work. Just think about the logging all year for exports. Most of it goes to China. People are desperate for money. The proportions are just out of this world. Go to Laos before it changes, and enjoy this special country as long as it lasts.

We really loved Laos the day of the tubing. Wir haben Laos am Tag des Tubings wirklich geliebt.

Mir hat Laos gefallen. Laos macht einen langsam. Auf eine gute Art und Weise. Man merkt das sofort, wenn man über die Grenze kommt. Keiner nervt dich, alles ist locker und der Typ, der deinen Pass kontrolliert, ist vielleicht gerade von seinem Nickerchen aufgewacht. Die Leute schlafen überall und irgendwo. Man kommt in einen Laden und muss den Eigentümer aufwecken, wenn man was kaufen will. Man könnte auch einfach mit dem Zeug weglaufen, aber in Laos scheint immer noch eine Art von Vertrauen unter den Leuten da zu sein, sei es, dass sie einfach mitten am Tag wegtreten, man sich im Restaurant am Kühlschrank selbst bedient oder man seine Rechung einfach am nächsten Tag bezahlt, wenn sie nicht gleich rausgeben können.

Das Land hat viele Gemeinsamkeiten mit Thailand. Das Essen ist ähnlich, genauso wie die Sprache. Beide Länder können sich gegenseitig verstehen. Es gibt Mönche, Tempel und viele Buddhas. Trotzdem scheint Laos etwas weniger entdeckt, die Leute sind viel ärmer, obwohl es nicht an Touristeneinrichtungen und Touristen mangelt. Der Service kann ein bisschen rau sein. Schlaglöcher auf den Straßen, holprige Fahrten – einfach viel Wartezeit mit einplanen. Abzocke ist weniger üblich, eine Erleichterung zu anderen Orten, an denen wir bisher waren. Mit nur ein paar Reisezielen auf der Touristenroute sieht man die gleichen Leute immer wieder. Ein tolles Land, um Freunde kennen zu lernen. Und die Leute sprechen besser Englisch als die Ungarn! Laos wurde noch nicht kaputt gemacht.

Wir fuhren auf einem Boot zwei Tage den Mekong entlang und übernachteten in Pakbeng, einem Ort, den man nur für den Tourismus geschaffen hatte. Luang Prabang ist ein kultureller Juwel im Norden, genug um ein paar Tage dort abzuhängen, sich für 5 $ massieren zu lassen, die orangefarben gekleideten Mönche anzuschauen, das Essen zu kosten und weiterzufahren. Und dann gibt es noch Vang Vieng. Der Ort selbst bietet selbst nicht mehr als das typische Tourizeug und alte Friends-Folgen den ganzen Tag lang, aber das kann genau das sein, was man braucht, um im Kopf mal von Asien abzuschalten. Die Landschaft ist umwerfend, man denkt an die schwebenden Berge im Film Avatar und es gibt eine Menge Outdoor-Aktivitäten, wie z.B. Tubing auf dem Fluss oder Bergklettern. Tubing ist vielleicht erst mal etwas komisch, denn es ist wie eine große Dorfparty mit Bars und lauter Musik an jeder „Haltestelle“, aber mit ein paar Drinks hat man garantiert viel Spaß. Nur nicht im Bambus-Dickicht hängen bleiben…

Natürlich hat jede Münze zwei Seiten. Der Tourismus entwickelt sich langsam in Laos. Jedoch können sich die Dinge in Ländern mit unstabilen Regierungen auch eklig werden, wenn man sich nur auf den Tourismus verlässt. Besonders in Vang Vieng gibt es viel zu viele Restaurants und Gasthäuser selbst für die Leute, die in der Zukunft kommen sollen. Ökotourismus ist das Ding hier. Wir haben uns geweigert, die „Gibbon Experience“ zu machen, wo man durch den Dschungel läuft, in Baumhäusern schläft und per Kabel von Baumhaus zu Baumhaus rutscht. All das für einen heftigen Preis von 220 Euro für 3 Tage. Wenn man das mit dem Bruttosozialprodukt pro Kopf von 1.000 $ vergleicht, dann weiß man, was mit dem Tourismus nicht stimmt. Andere Reisende haben uns erzählt, dass das Geld zum Erhalt der Natur genutzt wird, aber so funktionieren diese korrupten Länder nicht. Man denke daran, wie viel Holz hier jährlich für den Export abgeholzt wird. Das Meiste davon geht nach China. Leute wollen Geld um jeden Preis. Die Proportionen passen einfach nicht zusammen. Fahrt jetzt nach Laos, bevor sich die Dinge ändern und genießt dieses besondere Land, solange es noch da ist.

Daily life on the Mekong. Alltag am Mekong.

Monks in Luang Prabang. Mönche in Luang Prabang.

A buddha a day… Ein Buddha am Tag…

Landscape around Luang Prabang. Landschaft um Luang Prabang.

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4 thoughts on “Laos

  1. Annelie

    hey Eva & Matt,
    ui das kling ja super! wenigstens ein bisschen Entspannung zwischendurch 🙂
    coole Foddos
    ciaooooo und happy travels
    Annelie

    Reply

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