Daily Archives: August 21, 2011

Saigon

After frantic Hanoi, Saigon or Ho Chi Minh City, as it was re-named after Vietnam was unified in 1976, came as a pleasant surprise. This doesn’t mean there were no motorbikes. There were a ton. But they were quite civilized, mostly obeyed traffic rules, and honked less. Roads were also wider, and you did not need to fear for your life when crossing the street. We only spent a day there, plenty of time to get accustomed to the sights, and not get too bored, as it is often the case with major cities for us.

2011 also marks the 60th anniversary of the spraying of Agent Orange, one of the defoliants used by the U.S. military from 1961 to 1971 in “an attempt to deprive the Viet Cong of vegetation cover and food“. Photo galleries had been put up in the center of Saigon, displaying dioxin victims and their descendants, who are suffering up to this day from deformation and mental disabilities. The excellent War Remnants Museum also had an extensive and heartbreaking collection, along with images by foreign reporters who often died during the Vietnam War, as well as general war photos. Even though rather propagandistic in tone, the museum is a tourist attraction not to be missed on a visit to Saigon.

Wow, they’re actually stopping for me. Wow, die halten wirklich für mich an.

Nach dem hektischen Hanoi war Saigon oder Ho Chi Minh City, wie die Stadt 1976 nach der Wiedervereinigung Vietnams umbenannt wurde, eine angenehme Überraschung. Das bedeutet nicht, dass es keine Motorräder gab. Es gab sehr viele. Aber sie waren recht zivilisiert, achteten meist auf Verkehrsregeln und hupten weniger. Die Straßen waren auch breiter und man musste beim Überqueren nicht um sein Leben bangen. Wir waren nur einen Tag dort, genug Zeit, um mit den Sehenswürdigkeiten vertraut zu werden und uns nicht zu sehr zu langweilen, was in großen Städten oft der Fall bei uns ist.

2011 ist auch der 60. Jahrestag des Einsatzes von Agent Orange, einem der Entlaubungsmittel, die das amerikanische Militär von 1961 bis 1971, in dem Versuch, den Vietcong Vegetationsschutz und Nahrung zu entziehen, verwendete. Fotostrecken waren im Zentrum von Saigon aufgestellt worden, auf denen man Dioxin-Opfer und deren Nachkommen sehen konnte, die bis zum heutigen Tage an Missbildungen und geistigen Behinderungen leiden. Im hervorragenden War Remnants Museum (Museum für die Überreste des Krieges) gab es außerdem eine breite und herzzerreißende Sammlung, dazu noch Bilder von ausländischen Reportern, die oft während des Vietnamkriegs starben, sowie allgemeine Kriegsfotos. Obwohl das Museum eher propagandistisch angehaucht war, handelt es sich hierbei um eine Touristenattraktion, die man sich bei einem Besuch in Saigon auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

Born in the 80s, just like us. His parents were exposed to Agent Orange. In den 80ern geboren, so wie wir. Seine Eltern waren Agent Orange ausgesetzt.

Busy roads. Viel los auf den Straßen.

Power lines. Security is for rich countries. Stromleitungen. Sicherheit ist was für reiche Länder.

The Mekong Delta

One of the great nature experiences of traveling in Vietnam is a visit to the Mekong Delta. You get to see how the locals trade early in the morning on the river, make rice noodles, rice paper, coconut candy, and raise fish on their fish farms. Add to that the sampling of tropical fruits (beware of too much pineapple though), sweet little boat rides, and you’re one with nature.

As with everything in Vietnam, there is a catch. I don’t want to sound too negative, but the towns around the delta are plain awful. Too crowded and it’s really hard to communicate. How is it that people in Laos and Cambodia make such an effort to learn English while in Vietnam they don’t even understand basic numbers or pointing? They do want our money, that’s for sure. At a restaurant you would point to ice tea on the menu, and end up with a Pepsi. How is that possible?

And the scams. Oh my, the scams. Our 3-day tour wasn’t too great to begin with, but it kept getting worse. In Vietnam, you hardly ever get what you pay for. The included drinking water turned out to be one half liter bottle the first morning. Just don’t put it on your sales sheet if it’s not true. “Breakfast” was a lousy baguette with a minuscule amount of jam and butter. Butter – not that yellow stuff that we know… And lunch was too small to get full so you had to buy more of their food. How convenient when they brought out that nice looking $10 fish at lunchtime?

Then they charged us $22 for a Cambodian visa, claiming that the cost was $21.50, 50 cents for them. As it turned out, the immigration officials charged $20. So the agency kept $2. Why come up with such a stupid lie? Why bother? And the boat ride that we booked all the way to Phnom Penh ended at the border. “Oh, the boat is broken and needs to be fixed. You need to take a van first to get your stamp. Then the boat might be ready”. Yeah, right. The boat was never there to begin with, and we were taken straight through to our final destination in one of those awful mini vans, which should have been a relaxed boat ride instead. And of course, the woman from the agency was long gone. Cheats! We’re so done with Vietnam.

Morning trade in the delta, Handel am Morgen im Delta.

Eins der besten Naturerlebnisse bei Reisen in Vietnam ist ein Besuch im Mekong-Delta. Man sieht, wie die Einheimischen früh morgens auf dem Fluss Handel betreiben, wie Reisnudeln, Reispapier und Kokosnuss-Kaubonbons hergestellt und Fische in einer Fischzucht gezüchtet werden. Wenn man dazu noch tropische Früchte probiert (nur nicht zu viel Ananas essen) und auf süßen, kleinen Booten fährt, dann ist man eins mit der Natur.

Wie mit allem in Vietnam gibt es einen Haken. Ich will nicht zu negativ klingen, aber die Städte im Delta sind einfach furchtbar. Viel zu viel los und es ist wirklich schwer, sich zu verständigen. Wie kann es sein, dass die Leute in Laos und Kambodscha sich so bemühen Englisch zu lernen und man in Vietnam noch nicht mal einfache Zahlen oder Deuten versteht? Sie wollen definitiv unser Geld, das ist klar. In einem Restaurant zeigt man auf Eistee auf der Karte und bekommt eine Pepsi. Wie kann das sein?

Und beschissen zu werden. Oh Mann, die Betrügereien. Unsere 3-Tagestour war schon von Anfang an nicht so toll, aber es wurde noch schlimmer. In Vietnam bekommt man selten das, wofür man bezahlt hat. Das mit einbegriffene Trinkwasser war lediglich eine 0,5 l Flasche am ersten Morgen. Nehmt das einfach nicht auf euer Verkaufsblatt mit drauf, wenn es nicht stimmt. Das “Frühstück” war ein miserables Baguette mit einer mickrigen Menge an Marmelade und Butter. Butter – nicht das gelbe Zeug, das wir kennen… Und das Mittagessen war zu klein, um satt zu werden, und man musste mehr von deren Essen kaufen. Wie praktisch, als sie gleich um die Mittagszeit mit dem gutaussehenden Fisch für 10 $ ankamen?

Und wir mussten 22 $ für unser Kambodscha-Visum bezahlen, wobei behauptet wurde, dass die Kosten 21,50 $ betrügen, 50 Cent für sie. Wie es so war, verlangten die Einwanderungsbehörden 20 $. Die Agentur behielt also 2 $. Warum sich so eine bekloppte Lüge ausdenken? Warum sich die Mühe machen? Und die gebuchte Bootsfahrt, die bis nach Phnom Penh durchgehen sollte, endete an der Grenze. “Oh, das Boot ist kaputt und muss repariert werden. Ihr müsst erst einen Van nehmen, um euren Stempel zu bekommen. Dann ist das Boot vielleicht fertig.” Ja, genau. Das Boot war von Anfang an nicht da und wir wurden bis zu unserem Zielort in einem dieser schrecklichen Kleintransporter direkt durchgefahren, was eigentlich eine entspannte Bootsfahrt hätte sein sollen. Und natürlich war die Frau von der Agentur schon lange weg. Betrüger! Wir haben die Schnauze voll von Vietnam.

Bees producing Royal Jelly, which according to the info sheet cures everything, even hepatitis… 😉 Bienen, die Gelée Royale produzieren, das laut Infoblatt alles heilt, sogar Hepatitis… 😉

Notice Matt in my sunglasses? Seht ihr Matt in meiner Sonnenbrille?

Rice paper drying in the sun. They produce tens of thousands of these each day. Reispapier trocknet in der Sonne. Zehntausende werden davon jeden Tag hergestellt.

Long hours, 7 days a week for very little money. I guess it’s still better than working in the rice fields. Lange Arbeitstage, 7 Tage die Woche für sehr wenig Geld. Ich nehme an, dass das immer noch besser ist, als in den Reisfeldern zu arbeiten.