Recap – 8 Months Later…

Here it is: the long overdue reflection post. I can’t believe it’s been 8 months. We came back in late September, 2011. Things moved fast. I started teaching two days after our return and we moved into our old neighborhood roughly 2.5 weeks later. And believe it or not, I started at my old company again back in October. Matt went back to work in December, and here we are, almost back to where we were before. It seems like we’ve never been away, yet I do feel different. What has changed exactly?

Appreciation. On the verge of complaining about daily chores, I now often catch myself thinking: It’s not that bad. Don’t complain. You don’t have to wash your clothes by hand and you can cook in your own kitchen. You have everything you need. And your bed is so comfortable. You don’t have to pack your backpack tomorrow and find a new place to stay. You can meet your friends whenever you want. This week, I biked to work in the rain thinking: “It’s just a little bit of rain, not like that downpour in Phnom Penh, Cambodia, where we had to wade back to our hotel, knee-deep in water or that night in Torres del Paine when camping just sucked”… Sure those thoughts are extreme, but they come up occasionally. I’m more aware of my surroundings now, and how comfortable my life is.

Changes. The trip transformed me mentally and physically. I’m still the same person, but the appreciation factor plays a major role here. I’ve also become much more relaxed. Last year after we came back, one of my teaching buddies said to me that I look so relaxed that she thought I had smoked something. No, I hadn’t, I’m just calmer. And for the physical transformation, I did shed quite some pounds along the way, which not only makes me feel better, but also makes me a faster runner. I completed two half-marathons this year alone, and this is just the beginning.

Any Regrets?
Sure there were things we could have done differently, but that’s the case for everything in life. I only have a tiny “mini” regret. We didn’t go to Nepal, but we just didn’t have the energy at the time. Nepal was supposed to be the last highlight of the trip, and we both felt that it might not have turned out so special with where we were at the time: over-saturated and over-traveled. We had other destinations in our head as well. New Zealand, Central Asia, biking across Europe… But hey, you gotta leave some stuff open for the future, right? What also comes to mind is that we should have taken more “bad” pictures. When you travel long-term, things are not always pretty and you should document them as well. I feel like we didn’t do that enough.

Would I Do It Again?
I’m glad we did it, but I would not travel for that amount of time again. A year is very long (even though it does go by fast), but we also noticed that after a while we were done. Even after the first 5 months of riding buses (almost) non-stop through South and Central America, we needed time to recharge, which is how we ended up spending close to 8 weeks with my family in Germany (something I really enjoyed after so many years away). I think that 3 months or less would be an ideal time frame. Who knows when we’ll have that amount of time available again? Shorter time frames are also an excuse not to give up your apartment. It’s just nice too nice to come back to your place and to know where you belong. Something I missed along the way.

What Happens To This Blog?
I’d like to keep this blog alive, both for memories and for new trips. The destinations might not be as exotic, but there is still a lot out there to explore, and I can’t wait to write my next travel post. We’re going somewhere this summer and are also expecting a lot of visitors in the fall so why not share something about the beauty of New England here? Stay tuned…

Are we there yet? Going local in Da Lat, Vietnam.

Wann simmern da? Wie die Einheimischen in Da Lat, Vietnam.

Zusammenfassung – 8 Monate später… Hier ist er: der längst überfällige Besinningsartikel. Ich kann nicht glauben, dass 8 Monate vergangen sind. Wir kamen Ende September 2011 zurück. Die Dinge entwickelten sich schnell. Ich fing bereits zwei Tage später nach unserer Rückkehr mit dem Unterrichten an und knapp 2,5 Wochen später zogen wir in unsere alte Gegend zurück. Und ob ihr es glaubt oder nicht, im Oktober fing ich wieder bei meiner alten Firma an. Matt begann im Dezember an, Vollzeit zu arbeiten und hier sind wir nun, fast so wie es vorher war. Es scheint so, als ob wir nie weg gewesen wären, aber ich habe mich verändert. Was genau meine ich damit?

Wertschätzung. Ich erwische mich desöfteren, wenn ich gerade dabei bin, mich mächtig über alltägliche Hausarbeiten beschweren zu wollen, dass ich denke: Komm, ist doch nicht so schlimm. Beschwer dich nicht. Du musst deine Klamotten nicht mit der Hand waschen und kannst in deiner eigenen Küche kochen. Du hast alles, was du brauchst. Und dein Bett ist so bequem. Du musst morgen nicht deinen Rucksack packen und eine neue Bleibe suchen. Du kannst dich jederzeit mit deinen Freunden treffen. Diese Woche bin ich im Regen mit dem Rad zur Arbeit gefahren und dachte mir dabei: “Es ist ist doch nur ein bisschen Regen, nicht so wie der Platzregen damals in Phnom Penh (Kambodscha), als wir knietief im Wasser zu unserem Hotel zurückwaten mussten oder der Abend in Torres del Paine, als Zelten richtig scheiße war”… Klar, das mag sich vielleicht extrem anhören, aber diese Gedanken kommen gelegentlich. Ich bin mir meiner Umgebung bewusster und wie bequem mein Leben eigentlich ist.

Veränderungen. Die Reise hat mich geistig und körperlich verändert. Ich bin immer noch die gleiche Person, aber der Wertschätzungsfaktor spielt hier eine große Rolle. Ich bin viel entspannter geworden. Letztes Jahr nach unserer Rückkehr sagte eine Lehrerkollegin zu mir, dass ich so entspannt aussähe, als hätte ich was geraucht. Nein, hatte ich nicht, ich bin einfach ruhiger worden. Und was die körperliche Veränderung angeht, da bin ich um einige Kilos leichter. Damit fühle ich mich nicht nur besser, sondern kann auch schneller laufen. Dieses Jahr alleine bin ich zwei Halbmarathons gelaufen und das ist erst der Anfang.

Bereue ich was?

Klar gibt es Dinge, die wir hätten anders machen können, aber so ist das einfach im Leben. Ich habe nur was Kleines: Wir waren nicht in Nepal, aber wir hatten zu der Zeit einfach keine Energie mehr. Nepal sollte der letzte Höhepunkt der Reise werden, aber wir hatten beide das Gefühl, dass es zu dem Zeitpunkt nicht so besonders geworden wäre – da waren wir nämlich übersättigt und “ausgereist”. Wir hatten auch andere Ziele im Kopf. Neuseeland, Zentralasien, mit dem Fahrrad durch Europa… Aber hey, man muss ja auch was für die Zukunft übrig lassen, oder?  Was mir sonst noch einfällt: Wir hätten mehr “schlechte” Bilder machen sollen. Wenn man langfristig unterwegs ist, dann ist nicht immer alles schön und wir hätten das mehr dokumentieren sollen. Ich habe das Gefühl, dass wir das nicht genug gemacht haben.

Würde ich das noch mal machen?

Ich bin froh, dass wir die Reise gemacht haben, aber ich würde nicht noch mal so lange am Stück unterwegs sein wollen. Ein Jahr ist sehr lang (obwohl es sehr schnell vorbeigeht), aber uns ging es nach einer Weile so, dass wir einfach genug hatten. Selbst nach den ersten 5 Monaten, in denen wir (fast) ununterbrochen mit dem Bus durch Süd- und Mittelamerika gefahren waren, brauchten wir Zeit zur Erholung, was dazu führte, dass wir fast 8 Wochen bei meiner Familie in Deutschland verbrachten (was ich nach so vielen Jahren hier in den USA sehr schön fand). Ich denke, dass 3 Monate oder weniger der ideale Zeitrahmen ist. Wer weiß, wann wir jemals wieder so viel Zeit haben werden? Kürzere Zeitspannen sind auch eine gute Ausrede dafür, seine Wohnung nicht aufzugeben. Es ist einfach zu schön, nach Hause zu kommen und zu wissen, wo man hingehört. Das hat mir unterwegs gefehlt.

Was passiert mit diesem Blog?

Ich möchte den Blog am Leben erhalten, gleichzeitig zur Erinnerung und für neue Reisen. Die Ausflugsziele mögen vielleicht nicht so exotisch sein, aber es gibt noch genug zu entdecken und ich kann es kaum abwarten, meinen nächsten Reisebeitrag zu schreiben. Wir werden diesen Sommer schon irgendwo hinfahren und erwarten im Herbst auch einige Besucher. Wieso also nicht etwas über das schöne Neuengland schreiben? Lasst euch überraschen…

Excuse me? No pee here, capiche?

Entschuldigung? Hier nicht Pipi, kapiert?

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