Alta Via Di Merano – Der Meraner Höhenweg

Next to running, hiking ranks second for our favorite outdoor activity. In the fall of 2013, we set out to Italy with our hiking destination being South Tyrol, a region we love and where we had been multiple times. This time, we decided to skip the car and do it all by public transit. It takes about 4.5 hours to get to Merano from Milan with two stops in Verona and Bolzano, where you take the South Tyrol train, which then takes you across all different towns in the area.

4.5 hours if everything goes according to plan… We ended up taking the wrong train in Bolzano because it wasn’t inherently clear that there were two #1 tracks: #1 and #1A. The second one was called a “Stumpfgleis”, only half a track but the one where our train would leave. Luckily, the conductor told us early on that we were going in the wrong direction but the whole incident got us to Merano late and threw off our plans a little bit. We had initially planned to get started on the hike and spend the first night at one of the mountain huts in order to be able to complete the entire loop. Instead, we were stuck in Merano with not too much going on there so late in the season.

The Alta Via Di Merano is a ~62-mile loop around the mountain range Texel Group. We had picked that hike because a) we love South Tyrol, and b) it was easily accessible without a car. Easily accessible it was – too easy. When we go hiking, we really like how you can only get to certain areas by foot. Not so much for that hike. You can start anywhere in the loop and also exit anywhere you like. This was particularly noticeable with all the major road stretches and bus stops that were part of the trail. Who wants to hike with cars and buses? We were certainly disappointed.

This ended up being a 4-day hike due to bad weather at the end. We didn’t complete the loop but it wasn’t a big deal. Day 3 was certainly the highlight when we climbed up to the highest peak, the Stettiner Hütte/Hut at 9,432 feet where we finally felt far enough away from the cars. This was a 7-hour hiking day because when we got to the final lodge, we found out it was booked out, and we had to backtrack another hour to stay at one of the more remote huts. Booked out because many people drove there… Sad.

That area of South Tyrol is also known for its colorful larches in the fall. We were there a bit early but still able to take in some of their beauty. And with the fog coming in, our pictures came out with a mysterious touch to them. The last day was all fog, which was tough because we thought we would hike right by our final destination. We got off the trail once but ended up with a warm bed later that night. The following morning, we got a ride back to town with a Bavarian family and saved the funicular fee. Yay, savings!

Overall, we both thought that we wouldn’t return to that area of South Tyrol. Even in early October, it was too busy. We usually don’t like to have everything planned out and prefer the flexibility to stay wherever we want on a given day depending on how much we want to hike. It was certainly an experience but next time, we’ll bring the car and pick a more remote place again.

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Binario tronco – Stumpfgleis – “stump track”

Neben Laufen ist Wandern unsere zweite Lieblingsbeschäftigung draußen. Im Herbst 2013 ging es nach Italien und unser Wanderziel war Südtirol, eine Gegend, die wir lieben und wo wir bereits schon mehrmals waren. Dieses Mal entschieden wir uns, das Auto stehen zu lassen und die Öffentlichen zu nehmen. Es dauert um die 4,5 Stunden, um von Mailand nach Meran zu kommen, mit Zwischenstopps in Verona und Bozen, wo man in die Südtirolbahn umsteigt, die dann verschiedene kleine Dörfer in der Gegend abfährt.

Um die 4,5 Stunden, wenn alles nach Plan läuft… Wir stiegen natürlich in Bozen in den falschen Zug, weil es nicht wirklich klar war, dass es zwei Gleise mit der Nr. 1 gab: Nr. 1 und 1A. Das zweite war ein sogenanntes “Stumpfgleis” oder halbes Gleis, aber natürlich das, von dem unser Zug abfuhr. Zum Glück teilte uns der Schaffner frühzeitig mit, dass wir in die falsche Richtung fuhren, aber die ganze Geschichte führte letzten Endes dazu, dass wir spät in Meran ankamen und sich unsere Pläne ändern mussten. Wir hatten ursprünglich vorgehabt, die Wanderung an dem Tag zu beginnen und die erste Nacht in einer der Berghütten zu verbringen, so dass wir genug Zeit für den ganzen Rundweg haben würden. Stattdessen saßen wir in Meran fest, wo so spät in der Saison nicht mehr ganz so viel los war.

Der Meraner Höhenweg ist ein Bergwanderweg von ca. 100 km Länge rund um die Texelgruppe. Wir hatten uns diese Wanderung ausgesucht, weil wir a) sehr gerne in Südtirol sind und b) dort leicht ohne Auto hinkonnten. Leicht ohne Auto war das – schon zu leicht. Wenn wir wandern gehen, dann gefällt uns dabei, dass man an bestimmte Orte nur zu Fuß kommt. Nicht so besonders bei dieser Wanderung. Man kann überall auf dem Rundweg beginnen und aussteigen. Besonders machte sich das bei den vielen Straßenabschnitten und Bushaltestellen auf dem Wanderweg bemerkbar. Wer wandert denn schon gerne mit Autos und Bussen? Da waren wir leider etwas enttäuscht.

Letztens Endes wurde es aufgrund des Wetters nur eine Viertageswanderung. Wir schafften nicht den ganzen Rundweg, aber so schlimm war es auch nicht. Der dritte Tag war der Höhepunkt, als wir den höchsten Punkt, die Stettiner Hütte auf 2.875 m, erreichten, wo wir endlich weit weg von den Autos waren. Insgesamt waren wir an dem Tag 7 Stunden unterwegs, denn als wir bei der letzten Hütte ankamen, erfuhren wir, dass alles ausgebucht war und mussten eine Stunde zu einer der entfernteren Hütten zurückwandern. Ausgebucht, weil viele Leute dort mit dem Auto hingefahren waren… Traurig.

Diese Gegend von Südtirol ist auch bekannt für ihre bunten Lärchen im Herbst. Wir waren noch bisschen früh dran, konnten aber trotzdem schöne Farben sehen. Und mit dem einziehenden Nebel wurden unsere Fotos sehr geheimnisvoll. Am letzten Tag gab es nur Nebel, was hart war, weil wir dachten, dass wir an der letzten Hütte vorbeiwandern würden. Wir kamen einmal von Weg ab, fanden dann aber am Abend doch eine warme Unterkunft. Am nächsten Morgen nahm uns eine bayrische Familie mit ins Tal und wir sparten das Geld für die Seilbahn. Juhu, Geld gespart!

Am Ende dachten wir beide, dass wir nicht mehr in diese Gegend von Südtirol zurückkehren würden. Selbst Anfang Oktober war da zu viel los. Normalerweile planen wir nicht immer alles bis ins kleinste Detail und sind gerne flexibel, wo wir übernachten möchten, je nachdem, wie viel wir an einem Tag wandern wollen. Es war schon ein Erlebnis, aber beim nächsten Mal nehmen wir das Auto und fahren wieder an einen abgelegeneren Ort.

Meraner Höhenweg

Getting started. The nicer part of the trail on day 1. Los geht’s. Der schönere Teil des Weges am ersten Tag.

Kühe

These guys were everywhere. You would hike to the sound of cow bells. Die waren überall. Man wanderte zu den Klängen von Kuhglocken.

Weg mit Straßenabschnitt

The #24 trail was easy to follow. Note the main road in the background. Unfortunately, this happened too often. Man konnte dem Wanderweg Nr. 24 einfach folgen. Man beachte die Hauptstraße im Hintergrund. Das passierte leider zu oft.

Stettiner Hütte - 2875 m

Above the clouds at the Stettiner Hütte/Hut at 9,432 feet. Über den Wolken bei der Stettiner Hütte auf 2.875 m Höhe.

Die schönste Hütte Südtirols

Selected as the most beautiful hut in South Tyrol in 2013, the Rableid Alm is one of the more remote places, which ended up being much better than Jägerrast, where we had wanted to stay in originally (less busy, less crowded). Die als schönste Hütte Südtirols 2013 titulierte Rableid Alm war eine der etwas abgelegeneren Unterkünfte und letztendlich eine bessere Auswahl als Jägerrast, wo wir ursprünglich übernachten wollten (weniger los, weniger Leute).

Lärchenwald

Larch trees with fog coming in. Der Lärchenwald mit einziehendem Nebel.

Nebel

Day 4. All fog. Tag 4. Nur Nebel.

Letzte Hütte

Patleid – very rustic accommodation, an old farmer’s barn converted for tourists. The main house was booked out. Patleid, eine sehr rustikale Unterkunft, eine alte Bauernscheune, die für Touristen umfunktioniert wurde. Das Haupthaus war ausgebucht.

Südtirolbahn

The South Tyrol train. Die Südtirolbahn.

Itinerary/Route:

Tag/Day 1 – Meran/Dorf Tirol -> Seilbahn (funicular) Hochmuth -> Longfall -> Brunner -> Magdfeld -> Matatz -> Krusterhof

Tag/Day 2 – Krusterhof -> Ulfas -> Außerhütt/Innerhütt -> Pfelders -> Dicktnerhof

Tag/Day 3 – Pfelders -> Lazinser Alm -> Eisjöchel/Stettiner Hütte -> Jägerrast (ausgebucht/booked out) -> Rableid Alm

Tag/Day 4 – Rableid Alm -> Katharinaberg -> Lint (ausgebucht/booked out) -> Patleid

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