The Road To Manchester: Thoughts On Marathon Training

This week’s revelation of the contents inside the time capsule found in the lion on top of Boston’s Old State House and the fact that they’re going to put a Boston Marathon 2013 medal inside a new one, among other things, stirred up some emotional memories from the events at the finish line last year. What better item to pick than that medal, so that whoever opens the time capsule in the future can think back to the people of 2013 and what they went through that day.

While I don’t want to put more salt into that wound, I wanted to write down some of my experience training for my second marathon, the Manchester City Marathon on November 2nd in Manchester, NH. Tomorrow will be the last day of marathon peak week where we run the most miles and also do our last long run. It also means the start of the taper when we reduce our mileage drastically to give our bodies time to recover so that we perform well on race day. It also means a time of doubt. We often ask ourselves: Did I do enough? Did I train correctly? What if I blow up?

Marathon training is hard. Training for Boston this year was hard enough. Being super psyched to have gotten one of the 10 coveted Somerville Road Runner numbers, I jumped into my training like a crazy person. Long runs, higher mileage, hills, track workouts. I was determined to do everything I could to tackle my first marathon. Well, it didn’t take long to hurt myself. In late January, a foot injury crushed my training plan, and I had to resort to pool running because I couldn’t walk properly, let alone run. The training period also coincided with one of the longest and nastiest winters we had since I moved here 9 years go. Luckily, it all worked out, and I managed to finish under 4 hours.

After my injury, I sought some advice from our SRR coach Joe. He was extremely helpful in keeping me sane and giving me advice on how to change my training to still have a successful marathon. One of the things he recommended was to not overdo it on the long runs but still make sure to get good mileage in by spreading out runs in a given week. This is exactly what I did for Manchester this time.

Looking at my training log for the six weeks before the taper for Boston, I was running 4-5 times a week with an average of 39 miles, peaking at 45. That was all I could handle. Our bodies need time to adjust to that training load, and I was also recovering from an injury. When I finished Boston (here is my race report again), I knew I wanted to try another marathon but would approach it differently. For this training cycle, I ran mostly 6 times a week averaging 49 miles and having three weeks over 50. That’s where I wanted to be for Boston but I wasn’t ready. I also didn’t go crazy with the long runs only doing two 18 milers but tempo runs every week.

Now why am I writing about this on my travel blog? Well, running is like traveling. Many of my long runs are like sightseeing tours of Boston. Today, I ran to the Esplanade through Charlestown by Bunker Hill Monument back to Boston through Christopher Columbus Park by my favorite building in the city, the Custom House and through many other parts of Boston. Running makes you explore your surroundings, pushes you to the limit, you meet fantastic people along the way, make new friends and appreciate life in general. It’s not always easy but I do love it.

Now for Manchester, I hope my approach is the right one this time. I made it through the hard training phase OK and hit many milestones: running more than 50 miles in a week and running 7 days in a row once (Victor style). I would love to do 3:45 or even 3:40, my official Boston qualifying time but we all know you have to be at least 2 minutes faster to get in due to the high competition. And Manchester is hilly. My friend Jesse told me something interesting: In your second marathon, you correct the mistakes of your first one but you’ll make new ones. Well, let’s see what they are in two weeks but until then, I’ll enjoy what they call “taper madness“. See you at the start line!

Can't wait to get one of those for 2014. Ich kann's kaum erwarten, einen von denen für 2014 zu bekommen.

Can’t wait to get one of those for 2014 (picture from the race site). Ich kann’s kaum erwarten, eine von denen für 2014 zu bekommen (Bild von der Webseite).

Als diese Woche die Inhalte der Zeitkapsel aus dem Löwen oben am Boston Old State House bekannt gegeben wurden und sich herausstellte, dass unter anderem eine Medaille vom Boston Marathon 2013 in eine neue Kapsel rein sollte, hat das alte Wunden von den Ereignissen an der Ziellinie letztes Jahr wieder aufgerissen. Was für einen besseren Gegenstand hätte man wählen können als diese Medaille, so dass wer auch immer die Zeitkapsel in der Zukunft öffnet an die Leute von 2013 denkt und was sie an dem Tag durchgemacht haben.

Ich will natürlich nicht mehr Salz in diese Wunde streuen, aber ich wollte meine Erfahrungen des Trainings für meinen zweiten Marathon, den Manchester City Marathon am 2. November in Manchester, New Hampshire aufschreiben. Morgen ist der letzte Tag der härtesten Trainingswoche, wenn man die meisten Kilometer läuft und auch seinen letzten langen Lauf macht. Es heißt auch, dass dann die Phase beginnt, in der man die Kilometer drastisch reduziert (man nennt das hier Taper), um seinem Körper Zeit zur Erholung zu geben, so dass man am Tag des Marathons gut läuft. Es ist auch eine Zeit der Zweifel. Man fragt sich oft: Habe ich genug gemacht? Habe ich richtig trainiert? Was, wenn ich auf einmal nicht mehr kann?

Das Marathontraining ist hart. Das Training für Boston war schwer genug. Ich war damals super aufgeregt, dass ich eine von den heißbegehrten Startnummern der Somerville Road Runners bekommen hatte und stürzte mich wie eine Bekloppte ins Training. Lange Läufe, viel mehr Kilometer, Berge und Tempoläufe. Ich war fest entschlossen, dass ich alles in meiner Macht stehende tun würde, um meinen ersten Marathon anzugehen. Nun ja, es dauerte nicht lange, bis ich mir weh tat. Im späten Januar machte mir eine Fußverletzung einen Strich durch meinen Trainingsplan und ich musste Aquajogging machen, weil ich nicht richtig gehen konnte, geschweige denn laufen. Die Trainingsphase war auch zeitgleich mit einem der längsten und schrecklichsten Winter, die ich in meinen 9 Jahren hier gesehen hatte. Zum Glück ging alles gut aus und ich kam unter 4 Stunden ins Ziel.

Nach meiner Verletzung fragte ich unseren SRR-Trainer Joe nach Rat. Er war wirklich sehr hilfreich, mich bei gesundem Verstand zu halten und mir Tipps zu geben, wie ich mein Training abändern könnte, um einen erfolgreichen Marathon zu laufen. Er empfiel mir z.B., dass ich es mit den langen Läufen nicht übertreiben sollte, aber darauf achten sollte, trotzdem viele Kilometer zu laufen, indem ich meine Läufe über die Woche verteilen würde. Genau das habe ich diesmal für Manchester gemacht.

Wenn ich mir mein Trainingsprotokoll für die sechs Wochen vor dem Taper für Boston anschaue, dann bin ich 4-5 Mal die Woche und durchschnittlich 63 km gelaufen, 72 in der härtesten Woche. Mehr ging nicht. Unser Körper braucht Zeit, um das Training verarbeiten zu können und außerdem erholte ich mich von einer Verletzung. Als ich in Boston fertig war (hier noch mal mein Bericht), wusste ich, dass ich noch mal einen Marathon probieren wollte, alles aber anders angehen würde. In diesem Trainingszyklus bin ich meistens 6 Mal die Woche mit durchschnittlich 79 km gelaufen und 3 Wochen mit über 80. Das wollte ich für Boston, aber ich war noch nicht soweit. Ich hab es dieses Mal mit den langen Läufen auch nicht übertrieben und bin nur zweimal 29 km gelaufen, dafür aber Tempoläufe jede Woche.

Warum schreibe ich darüber nun auf meinem Reiseblog? Nun gut, Laufen ist wie Reisen. Viele meiner langen Läufe sind wie Sightseeing-Touren durch Boston. Heute bin ich zur Esplanade (die Flusspromenade) gelaufen, dann durch Charlestown vorbei am Bunker Hill Monument zurück nach Boston durch den Christopher Columbus Park, vorbei an meinem Lieblingsgebäude der Stadt, dem Custom Tower und durch viele andere Teile von Boston. Laufen lässt dich deine Umgebung entdecken, bringt dich an deine Grenzen, man trifft tolle Leute, findet neue Freunde und weiß das Leben allgemein besser zu schätzen. Es ist nicht immer einfach, aber ich mach’s einfach gern.

Ich hoffe, dass mein Ansatz für Manchester dieses Mal der richtige ist. Ich bin durch die harte Trainingsphase gut durchgekommen und habe viele Meilensteine geschafft: mehr als 80 km in einer Woche zu laufen und dann noch einmal 7 Tage am Stück zu laufen (ganz im SRR Victor-Stil). Ich würde gerne 3:45 oder sogar 3:40 laufen, meine offizielle Qualifikationszeit für Boston, aber wir wissen alle, dass man mindestens 2 Minuten schneller sein muss, weil die Konkurrenz so groß ist. Und Manchester ist nicht flach. Jesse, ein Freund von mir, hat mir was Interessantes erzählt: Bei deinem zweiten Marathon korrigierst du die Fehler deines ersten und macht aber neue. Gut, dann schauen wir mal in zwei Wochen, aber bis dahin genieße ich, was man “Taper Madness” nennt. Bis dann am Start!

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3 thoughts on “The Road To Manchester: Thoughts On Marathon Training

  1. Undine Urbach

    Ciao Bella,

    wuensche Dir ganz viel Glueck bei Deinem zweiten Marathon Anfang November!!! Danke auch fuer Deine nette email. Bin leider noch nicht dazu gekommen zu antworten, da ich erst seit gestern aus Deutschland zurueck bin. Melde mich aber soon.

    Dickes Bussi und bis bald, Dinsche

    > Up Up And Away > hat

    Reply

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