Run Like The Wind: Blown Away At The Manchester City Marathon

The 26.2-mile journey through the city of Manchester in New Hampshire last weekend didn’t go as I expected. The thing with marathons is that you train for months, you can do whatever you want, but it all comes down to that one day and what happens then. I don’t think I could have done anything differently for this training cycle. I was prepared. And then two things happened: the weather and some weird breathing stuff.

For those of you who live in New England, a Nor’easter is quite common. Wikipedia defines it as macro-scale storm along the Upper East Coast of the United States and Atlantic Canada. It gets its name from the direction the wind is coming in from the storm. Depending on the season, Nor’easters can cause severe coastal flooding, coastal erosion, hurricane force winds or blizzard conditions. While it rained (and even snowed) in Boston that day, we had dry conditions up in New Hampshire. But we got those hurricane force winds. We all suffered. It wasn’t bad throughout the whole course but I particularly remember mile 15, a straight road, and winds that made me feel like I didn’t even move. It was quite the day.

Then the breathing. Even during training runs, I sometimes get these little episodes when my heart rate goes up for no particular reason, and I need to catch my breath. Stopping completely helps. I’ve talked to other runners, and I don’t think it’s anything to worry about. It doesn’t happen very often, and it never happened to me during a race until last Sunday. And that sucked. At mile 4, I was chatting with another runner and suddenly noticed that something got out of control. I slowed down. It didn’t go away. I walked a little, and it didn’t go away. I had to stop. Damn it. Who stops at mile 4 in a marathon? There went my goal. Out the window.

When Matt saw me in the first half of the marathon, I didn’t look too happy because I was upset about what had happened. I had put so much hard work into my training and then that! However, I was able to pull myself together and pick up my pace a bit. I even had some fast miles to make up for my lost time, and I felt good. I came through the halfway point with a reasonable split that could have still given me a decent goal finishing time if I picked it up some in the second half of the race.

My friend Urvi had organized little cheer zones. I had seen people throughout the race, and I knew everyone was waiting around the 30k mark. Similar to the Boston Marathon, that gave me a boost. And it was great. Nothing beats the cheers you get from your fellow runners after you’ve already logged 18+ miles. Matt was there was well, handing me some water and running with me for a little. I felt great. On I went. Everything went well up until mile 23 when I got the breathing problem again.

I think I know what the wall feels like. I’ve run half marathons when I went out too fast and just suffered for the last few miles. In Manchester, I don’t think I hit the wall. In my head, I was calculating my finishing time, and thought I could still come in faster than in Boston despite the mile 4 incident. Maybe I put myself under too much pressure. Maybe the air was just too cold to breathe that day. Suddenly, I couldn’t breathe again, and my heart started beating like crazy. I had to walk. My legs were fine. It did not feel like the wall.

Mile 23 was hard. After I was able to breathe again, I started running again and didn’t stop until I had crossed the finish line. Disappointed with myself. It was a tough day, and things happened that I just couldn’t control. To close this post on a positive note, I would like to point out all the good things that happened on Sunday: an awesome SRR cheer zone (thank you guys, you’re awesome), the nature parts of the course (trail sections, woods, a bike bath), the challenging hills (yes, I actually enjoyed tackling them), the fact that we didn’t get any rain and that we all finished in brutal conditions, impressive PRs, post race hugs and Matt getting up at the crack of dawn to stand in the cold for hours and to drive me home when I was ready to pass out. I’m going to try again until I get what I want. See ya! 🙂

Awesome pics by Tom Cole

The ever growing medal collection (includes Matt's medals). Die stets wachsende Medaillensammlung (einschließlich Matts Medaillen).

The ever-growing medal collection (includes Matt’s medals). Die stets wachsende Medaillensammlung (einschließlich Matts Medaillen).

Der Weg von 42 km durch die Stadt Manchester in New Hampshire letztes Wochenende war nicht so, wie ich dachte. Die Sache mit den Marathons ist, dass man monatelang trainiert und machen kann, was man will, denn es kommt dann auf den einen Tag an und was da passiert. Ich denke nicht, dass ich in diesem Trainingszyklus etwas hätte anders machen können. Ich war vorbereitet. Und dann sind zwei Dinge passiert: das Wetter und komische Atemprobleme.

Die von euch, die in Neuengland leben, wissen, dass ein Nor’easter (Nordoststurm) häufig vorkommt. Wikipedia definiert diesen als einen großflächigen Sturm entlang der oberen Ostküste in den USA und den atlantischen Provinzen Kanadas. Er bekommt seinen Namen von der Windrichtung, aus der der Wind während des Sturms kommt. Je nach Jahreszeit können diese Stürme schlimme Überflutungen, Küstenerosionen, Orkanböen oder Schneestürme verursachen. Während es in Boston an dem Tag regnete (und später auch schneite), war es bei uns in New Hampshire trocken. Aber wir hatten die Orkanböen. Wir litten alle. Es war nicht die ganze Strecke über schlimm, aber ich erinnere mich ganz besonders an Meile 15 (Kilometer 24), eine gerade Straße und solch ein Wind, dass ich das Gefühl hatte, mich gar nicht mehr zu bewegen. Das war schon ein Tag.

Und dann das mit dem Atmen. Manchmal passiert das auch im Training, dass ich so kleine Vorfälle habe, wenn meine Herzfrequenz ohne Grund schnell hochgeht und ich nach Luft schnappen muss. Anhalten hilft dann. Ich hab mich schon mit anderen Läufern unterhalten und das ist jetzt nichts, worüber man sich Sorgen machen müsste. Es passiert nicht oft und kam bis letzten Sonntag noch nie während eines Wettlaufs vor. Und das war echt scheiße. Bei Meile 4 (Kilometer 6) unterhielt ich mich mit einer anderen Läuferin und merkte plötzlich, dass etwas nicht stimmte. Ich fiel ein bisschen zurück. Es ging nicht weg. Ich ging ein Stück zu Fuß, aber es ging nicht weg. Ich musste anhalten. Mist. Wer hält denn bei Kilometer 6 in einem Marathon an? Das war’s dann wohl mit meiner Zielzeit. Dahin.

Als Matt mich in der ersten Hälfte des Marathons sah, sah ich nicht besonders glücklich aus, denn ich ärgerte mich über das, was passiert war. Ich hatte so hart trainiert und dann das! Nun gut, ich raffte mich zusammen und beschleunigte etwas. Ich hatte sogar ein paar schnellere Kilometer, um die verlorene Zeit ein bisschen aufzuholen und ich fühlte mich gut. Am Halbmarathonpunkt hatte ich eine vernünftige Zeit und hätte damit auch eine anständige Zielzeit erreichen können, wenn ich in der zweiten Hälfte noch ein bisschen zugelegen würde.

Meine Freundin Urvi hatte ein paar kleine Jubelstationen organisiert. Ich sah die Leute über die Strecke verteilt und wusste, dass sie alle wieder bei Kilometer 30 warten würden. Ähnlich wie beim Boston Marathon hat mich das vorangetrieben. Es gibt nichts Besseres als ein paar Jubelschreie, nachdem man schon 30 Kilometer gelaufen ist. Matt war auch da, gab mir ein bisschen Wasser und lief ein kleines Stück mit mir. Ich fühlte mich gut. Weiter ging’s. Alles ging gut bis Meile 23 (Kilometer 37), als ich wieder nicht richtig atmen konnte.

Ich denke, ich weiß, wie sich die Wand anfühlt (die Wand ist der Punkt in einem Marathon, wenn man gar nicht mehr kann). Ich hatte schon Halbmarathons, bei denen ich zu schnell gelaufen bin und dann am Ende total abgekackt bin. In Manchester war das nicht die Wand. In meinem Kopf rechnete ich mir meine Endzeit aus und dachte, dass ich trotz der Geschehnisse bei Kilometer 6 schneller als in Boston sein würde. Vielleicht hab ich mich einfach unter zu viel Druck gesetzt. Vielleicht war die Luft auch einfach zu kalt an dem Tag. Plötzlich konnte ich nicht richtig atmen und mein Herz schlug wie bekloppt. Ich musste zu Fuß gehen. Meine Beine waren OK. Es hat sich nicht wie die Wand angefühlt.

Meile 23 (Kilometer 37) war hart. Als ich wieder atmen konnte, fing ich an zu laufen und das bis zur Ziellinie. Ich war über mich selbst enttäuscht. Es war ein anstrengender Tag und es passierten Dinge, die ich nicht kontrollieren konnte. Um diesen Eintrag positiv zu beenden, will ich noch mal alle guten Dinge aufzählen, die am Sonntag passiert sind: eine tolle SRR-Jubelzone (danke an euch, ihr seid toll), die Teile der Strecke mit viel Natur (Waldboden, Waldabschnitte, ein Radweg), die anstrengenden Berge (ja, ich fand es toll, sie zu meistern), die Tatsache, dass es nicht geregnet hat und dass wir alle unter den brutalen Bedingungen durchs Ziel gekommen sind, beeindruckende Bestzeiten, Umarmungen am Ziel und Matt, der im Morgengrauen aufstand, dann stundenlang draußen in der Kälte war und mich dann nach Hause gefahren hat, als ich halbtot war. Ich werde das noch mal probieren, bis ich das bekomme, was ich will. Bis dann! 🙂

Coole Fotos von Tom Cole

Advertisements

One thought on “Run Like The Wind: Blown Away At The Manchester City Marathon

  1. Pingback: The Providence Marathon – No Excuses! | Up Up And Away

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s