For The Love Of Boston -OR- 85 Hours Of Snow

On Wednesday, I was in Cambridge at a bar and saw a Sam Adams coaster that said: FOR THE LOVE OF BOSTON. I liked it so much that I took it. These past two weeks in Boston have been rough, and things will get rougher as we’re waiting for 85 hours of continuous snow starting tonight. The latest I heard on NPR was 10-16 inches over the next three days. Seriously?

There was recently an article on Boston.com called “The 5 Stages of Grief, New England Winter Edition“. It explained how we go through denial, anger, bargaining and depression before we finally accept our situation. As you might have noticed, I was clearly in the anger state when I wrote my last entry, and this week marked the onset of depression when I had a meltdown in my car Wednesday morning on my way to work because I couldn’t take it any more.

Yet, before I enter the acceptance stage, I’m finding myself in an intermittent stage called “silliness”. It started Thursday night when I was texting with my friend Maren up in New Hampshire. We sent each other pistols and bombs, and she mentioned how she looked like a yeti in her own home because it was so cold. I started laughing out of the ridonculousness of everything that surrounds us these days, and I still chuckle each time when I pull into our street because I can barely get through.

HOWEVER, THINGS COULD BE MUCH WORSE.

85 hours of snow. I love David Epstein’s weather reports on Boston.com. When I first heard about the 85 hours of snow that we’re about to get, I read that back in 1969 between February 22nd and February 28th, it snowed for a total of 100 hours. Can you imagine? At least, they’re predicting ONLY 85 for us. It could be worse.

My wrist. Today, I fell during a run and hurt my wrist. Great! I guess it was just a matter of time. However, at least I’m not in the middle of the Andes with medical care two day hikes away and Matt having to make me a splint out of twigs. Re-read my story here. This time, I can zip my jacket and tie my hair. It’s inconvenient but I’m nice and comfortable in my own home and can live with this. Hey, I’m sitting here writing this post and only have a bandage on. It could be worse.

Work. Matt and I can both consider ourselves lucky that we work somewhere where we can take our laptops and work from home during a snow emergency. Not everyone can do that. In an article today on WBUR called “A Blizzard of Perspective“, I read about a woman who had to spend hours on many buses getting to work and then making her 3-year old walk up a snowy and steep hill because she couldn’t carry her daughter because of all the snow. Think again before you complain. It could be much worse.

So here’s to being grateful for what we have and for getting close to the acceptance stage. It is what it is. We will get through this and the first day of spring will be epic. For the love of Boston…

Sigh. Seufz.

Sigh. Seufz.

Am Mittwoch war ich in einer Bar in Cambridge und sah einen Bierdeckel von Sam Adams, auf dem stand: FOR THE LOVE OF BOSTON (für die Liebe zu Boston). Mir hat der so gut gefallen, dass ich ihn mitgenommen habe. Die letzten beiden Wochen in Boston waren hart und es wird noch härter, denn wir warten gerade auf 85 Stunden durchgehenden Schnee, der heute Abend beginnen soll. Das letzte, was ich im Radio gehört habe, waren 25-40 cm über die nächsten drei Tage. Wollt ihr uns verarschen?

Auf Boston.com war vor kurzem ein Artikel über die fünf Trauerphasen, Neuengland-Ausgabe. Wir leugnen zuerst, werden wütend, verhandeln und sind depressiv, bevor wir letztendlich unsere Situation akzeptieren. Wie ihr vielleicht festgestellt habt, war ich bei meinem letzten Eintrag definitiv wütend und diese Woche echt deprimiert, als ich Mittwochmorgen im Auto ausgerastet bin, weil ich einfach nicht mehr konnte.

Bevor ich allerdings alles akzeptiere, befinde ich mich gerade in der Phase der Albernheit. Es fing Donnerstagabend an, als ich mit meiner Freundin Maren in New Hampshire hin- und herschrieb. Wir schickten und gegenseitig Pistolen und Bomben und sie sagte, dass sie zu Hause wie ein Yeti aussähe, weil es so kalt war. Ich musste anfangen zu lachen, weil die letzten Tage hier alles so unglaublich bescheuert ist und ich kichere immer noch jedes Mal, wenn ich versuche, in unsere Straße einzubiegen, in die man kaum reinkommt.

ES KÖNNTE ALLERDINGS ALLES VIEL SCHLIMMER SEIN. 

85 Stunden Schnee. Ich lese ja so gerne die Wetterberichte von David Epstein auf Boston.com. Als ich zuerst von den 85 Stunden Schnee hörte, die uns jetzt erwarten, las ich auch, dass es vom 22. bis 28. Februar 1969 insgesamt 100 Stunden am Stück schneite. Könnt ihr euch das vorstellen? Wenigstens werden es bei uns NUR 85 Stunden. Es könnte schlimmer sein.

Mein Handgelenk. Heute bin ich beim Laufen hingefallen und habe mir mein Handgelenk weh getan. Toll! Es war wohl nur eine Frage der Zeit. Na ja, wenigstens bin ich nicht mitten in den Anden und zwei Tageswanderungen von medizinischer Versorgung entfernt und Matt muss mir keine Schiene aus Zweigen machen. Hier noch mal die Geschichte. Diesmal kann ich den Reißverschluss meiner Jacke zumachen und mir einen Zopf machen. Es ist unangenehm, aber ich bin hier gemütlich zu Hause und irgendwie wird das schon. Hey, ich sitze hier und kann diesen Bericht schreiben und habe nur ein bisschen Verband. Es könnte schlimmer sein.

Die Arbeit. Matt und ich können beide froh sein, dass wir wo arbeiten, wo wir bei Schneewarnungen unsere Laptops mitnehmen und von zu Hause aus arbeiten können. Nicht jeder kann das. In einem Artikel auf WBUR mit dem Namen “A Blizzard of Perspective” (Ein Blizzard der Perspektive), ging es um eine Frau, die stundenlang mit Bussen zur Arbeit fahren musste und ihr dreijähriges Kind zwingen musste, einen verschneiten und steilen Berg hochzulaufen, weil sie ihre Tochter aufgrund des Schnees nicht mehr selbst tragen konnte. Denkt also nach, bevor ihr euch beschwert. Es könnte viel schlimmer sein.

Lasst uns also dankbar sein für alles, was wir haben und die Lage bald akzeptieren. Kann man nichts machen. Irgendwie kommen wir schon durch und der erste Frühlingstag wird legendär. For the love of Boston…

Feeding the meter can be rough these days. Die Parkuhr füttern kann momentan eine echte Herausforderung sein.

Feeding a meter can be rough these days. Die Parkuhr füttern kann momentan eine echte Herausforderung sein.

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2 thoughts on “For The Love Of Boston -OR- 85 Hours Of Snow

  1. Undine Urbach

    Oh Evsche, good luck mit noch mehr SNOW! Das ist schon Wahnsinn. Hoffe es wird nicht zu schlimm. Gestern waren Silvia und Christian hier aus der Schweiz. Sind extra 6 Stunden aus Biel hierher angereist inkl. Uebernachtung. War super nett und jetzt sind sie leider schon wieder weg :(. Wir muessen morgen nochmals zum Professor nach Muenchen zum final exam und am Samstag gehts dann ab FRA in aller Fruehe zurueck nach Taipei. Einerseits freuen wir uns auf daheim, aber es war auch eine gute Zeit hier, trotz OP. War alles sehr positiv. Dickes Bussi auf’s Bauchi und viel Glueck mit all dem Schnee! Wuerde Euch gerne beim Schaufeln helfen. Dein Dinsche

    > Up Up And Away > hat

    Reply

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