Only in America

This week was rough. This is not a politics blog and I don’t want to make it one but I guess it’s fair to say that the outcome of the U.S. election affects all of us. I have gone through many emotions: speechlessness, anger, frustration, desperation, or fear, and Wednesday was by far the worst day I had for a very long time. America, you never cease to surprise me.

Then I saw a message from my travel hero Rick Steves (excerpt): “We internationalists, progressives, and people who want to build bridges rather than walls lost. But by our nature, we don’t scream “rigged system”…we’ll be thankful we have a peaceful transition in our country, and we will soldier on. As for our mission of keeping America traveling and engaged in our world: It is stronger than ever. We will keep on travelin’ — and hope our country will, too.”

After this week’s mess, I thought people might like to read something other than about the election, so I’m moving on my with travel stories. I am still upset though and I will be for a long time. Today’s post is about something truly American: the traffic around Los Angeles. I wrote about Boston traffic before but after seeing LA highways, I honestly don’t know how people do that every day.

Traffic in the city itself wasn’t actually that bad. It just took forever to get to places because things are so far apart. We used the Metro system and it was actually pretty good. For $7 a day, you get unlimited rides and the trains are in much better shape than back here in Boston. But once we got on the highway, oh dear! 7 lanes in both directions and stop-and-go traffic! We were in hell.

Another weird thing were traffic lights getting on the highway. I don’t have a picture but the lights basically limited only a few cars to merge onto the highway before turning red. To my German brain and our system of “Reißverschlussprinzip”, the zipper rule, where you just merge, this seems odd. Plus, once you’re stopped, you’re even slower getting on the highway, which then makes things even slower. Ah, travel and how things are just different in other places.

Highway 405. Welcome to hell.

Highway 405. Welcome to hell. Autobahn 405. Willkommen in der Hölle

Taken from http://www.autobild.de/artikel/ratgeber-verkehrsrecht-942690.html

The German zipper system. Probably doesn’t work for everyone. Source. Das deutsche Reißverschlussprinzip. Funktioniert wahrscheinlich nicht für alle. Quelle.

Diese Woche war hart. Das hier ist kein Politikblog und ich habe auch nicht vor, das zu verändern, aber ich denke, man kann schon sagen, dass der Ausgang der US-Wahl uns alle was angeht. Ich hatte alle Emotionen: Sprachlosigkeit, Wut, Frust, Verzweiflung oder Angst und Mittwoch war auf jeden Fall der schlimmste Tag seit langem. Amerika, du hast immer etwas Neues auf Lager.

Dann sah ich eine Nachricht von meinem Reisehelden Rick Steves (Auszug): „Wir Internationalisten, Progressivisten und Menschen, die Brücken anstatt Mauern bauen wollen, haben verloren. Aber von Natur aus schreien wir nicht „Die Wahl ist korrupt”… wir sind dankbar, dass es einen friedlichen Wechsel in unserem Land gibt und wir machen unermüdlich weiter. Was unsere Mission betrifft, dass wir Amerika zum Reisen bewegen und uns weltweit engagieren: Wir sind stärker als je zuvor. Wir reisen weiter und hoffen, dass euer Land das genauso macht.”

Nach dem Durcheinander diese Woche dachte ich, dass die Leute vielleicht etwas anderes als über die Wahl lesen möchten, also mache ich weiter mit meinen Reisegeschichten. Ich bin immer noch erschüttert und das wird auch noch lange so bleiben. Im heutigen Beitrag geht es um etwas typisch amerikanisches: der Verkehr um Los Angeles. Ich habe schon mal über den Verkehr in Boston geschrieben, aber nachdem ich die Autobahnen von LA gesehen habe, weiß ich echt nicht, wie die Leute das jeden Tag machen.

Der Verkehr in der Stadt war eigentlich gar nicht so schlimm. Es dauerte nur ewig, von A nach B zu kommen, weil alles so weit auseinander ist. Wir sind mit der Metro gefahren und das war eigentlich ganz gut. Für 7 $ am Tag kann man unbegrenzt fahren und die Züge sind in viel besserem Zustand als die in Boston. Aber als wir dann auf der Autobahn waren, oh je! 7 Spuren auf beiden Seiten und zähfließender Verkehr. Wir waren in der Hölle.

Was auch noch komisch war, waren Ampeln auf der Autobahnauffahrt. Ich habe kein Foto, aber die Ampeln lassen einfach nur ein paar Autos zum Einfädeln auf die Autobahn, bevor sie rot werden. Für mein deutsches Gehirn und unser Reißverschlussprinzip, mit dem man sich einfach einfädelt, war das komisch. Außerdem ist man doch, sobald man angehalten hat, noch langsamer, wenn man dann auf die Autobahn auffährt. Ah, Reisen und die Dinge, die an anderen Orten einfach anders sind.

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One thought on “Only in America

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