Monthly Archives: November 2018

Rushmore Smushmore

Mount Rushmore might be the most overrated National Park Service site but since we were in South Dakota, I did at least want to see it. Reading up on it, I found out there was an $11 parking fee when going to the visitor center, and many people were disappointed because it was so small compared to what we all remember from seeing the presidents’ faces in movies. I found an article that recommended to skip the fee and stop at two free overview points, one with a head shot of the presidents and another one with the side profile of Washington. And so we did. Good enough.

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Mount Rushmore ist wahrscheinlich der überbewerteste Ort des National Park Service, aber da wir in Süddakota waren, wollte ich das wenigstens sehen. Als ich mich informierte, las ich, dass es eine Parkgebühr von 11 $ gab, wenn man ins Besucherzentrum geht und viele Leute waren enttäuscht, weil alles so klein war im Vergleich dazu, wie wir alle die Gesichter der Präsidenten aus Filmen kennen. Ich hatte einen Artikel gefunden, in dem empfohlen wurde, sich die Gebühr zu sparen und stattdessen an zwei kostenlosen Aussichtspunkten anzuhalten, einem mit einer Frontansicht der Präsidenten und einem anderen mit dem Seitenprofil von Washington. Gut genug.

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Wall, South Dakota

Wall is the gateway town for Badlands National Park and easily accessible from the interstate. For probably 200 miles before even getting there, we kept seeing huge billboards promoting Wall Drug, so we were like: What is that? A drug store? As it turns out, it is a small mall that feels like an amusement park. A little tacky but apparently THE place to go when you’re there.

Matt and I both got the chance to check out a photo exhibit in the back of the mall separately, which was interesting. Old photos from Native Americans back in the days. We both found that way more interesting than the cowboy boots store there. 🤠 Wall also had a National Grasslands Visitor Center. They cooperate with the National Park System, just like the National Forests, and had a nice exhibit to check out.

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The main part of Wall Drug. Der Hauptteil von Wall Drug. 

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The back part of Wall Drug. Der hintere Teil von Wall Drug. 

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The back of Wall Drug where the photo exhibit was. Note the giant dinosaur. Der hintere Teil von Wall Drug, wo die Fotoausstellung war. Man beachte den riesigen Dinosaurier.

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South Dakota’s version of Big’s Zoltar. Süddakotas Version von Bigs Zoltar.

Wall ist der Zugangsort für den Badlands Nationalpark und leicht von der Autobahn zu erreichen. Für wahrscheinlich 200 Meilen, bevor wir dort überhaupt ankamen, sahen wir riesige Reklametafeln, die Werbung für Wall Drug machten und deshalb fragten wir uns: Was ist das? Eine Drogerie? Es stellte sich heraus, dass das eine kleine Mall war, die sich wie ein Freizeitpark anfühlte. Etwas kitschig, aber anscheinend DER Ort, wenn man da ist.

Matt und ich hatten die Möglichkeit, uns getrennt voneinander eine Fotoausstellung hinten in der Mall anzuschauen, was interessant war. Alte Fotos von den Native Americans, den Ureinwohnern der USA, aus der damaligen Zeit. Wir fanden das beide viel interessanter als das Geschäft mit den Coyboystiefeln. 🤠 Wall hatte auch ein National Grasslands-Besucherzentrum. Die kooperieren mit dem Nationalpark-System, genauso wie die Nationalwälder und es gab dort eine nette Ausstellung.

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Cowboy boots, anyone? Will jemand Cowboystiefel?

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Read. Lest.

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Phew! Parking is free. Schwein gehabt! Parken kostet nix.

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Exhibit at the Grassland Visitor Center. Ausstellung im Grasslands-Besucherzentrum.

Minuteman Missile National Historic Site

Remember the Cold War? Remember how the world was on the verge of a nuclear attack? I don’t really because that was either before my time, or at least I was too young to understand. I do remember the end of the Cold War with the fall of the Berlin Wall on TV in Germany, but I had no clue what was happening.

In South Dakota, right near Badlands National Park, there is another small NPS site called Minuteman National Historic Site, illustrating the history and significance of the Cold War, the arms race, and the intercontinental ballistic missile development. And best of all, you can get your passport cancelled.

At the visitor center, there is a nice exhibition, and there are two missile sites nearby. One is only accessible via a tour, for which we were too late, but the other site is self guided with a local phone number you can call for more information. Just some missiles hanging out in the middle of nowhere. 😂 We both agreed that this was kind of a hidden gem not to be missed when you’re in the area.

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Welcome to the visitor center. Willkommen im Besucherzentrum. 

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According to the NPS site, a vast arsenal of nuclear missiles was placed in the Great Plains during the Cold War. For thirty years, 1,000 missiles were kept on constant alert; hundreds remain today.
Während des kalten Kriegs wurde ein riesiges Waffenlager in den Great Plains platziert. 30 Jahre lang wurden 1.000 Raketen auf stetigem Abruf gehalten, hunderte davon gibt es noch heute. 

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Erinnert ihr euch an den Kalten Krieg? Wisst ihr noch, als die Welt kurz vor einem Nuklearangriff stand? Ich nicht so, weil das entweder vor meiner Zeit war oder ich zu klein war, um das zu verstehen. Ich erinnere mich an das Ende des Kalten Krieges mit dem Fall der Berliner Mauer im Fernsehen in Deutschland, aber ich hatte keine Ahnung, was da los war.

In Süddakota, direkt in der Nähe des Badlands Nationalparks, gibt es einen weiteren kleinen NPS-Ort mit dem Namen Minuteman Missile National Historic Site, der die Geschichte und Bedeutung des Kalten Krieges, das Wettrennen der Waffen und die Entwicklung von Interkontinentalraketen darstellt. Und man kriegt natürlich auch einen Stempel für sein Stempelbuch.

Im Besucherzentrum gibt es eine nette Ausstellung und dann kann man noch zwei Orte mit Raketen besichtigen. Einen davon nur mit Führung, für die wir zu spät waren, aber der andere hatte eine selbstgeführte Tour, mit einer örtlichen Telefonnummer, die man anrufen und so weitere Informationen bekommen konnte. Nur ein paar Raketen, die mitten im Nichts abhingen… 😂 Wir waren uns beide einig, dass das eine Art von Geheimtipp war, wenn man dort in der Gegend ist.

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You could call this number now to learn more. Ihr könntet jetzt diese Telefonnummer anrufen, um mehr zu erfahren. 

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From 1963 until the early 1990s, the missile silo at Delta-09 contained a fully operational Minuteman Missile. Von 1963 bis in die frühen Neunziger hatte das Raketensilo von Delta-09 eine komplett einsatzfähige Minuteman-Rakete.

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The Delta-09 missile silo was one of 150 spread across western South Dakota. Das Delta-09 Raketensilo war eins von 150, die über das westliche Süddakota verteilt waren. 

Badlands National Park

Our main destination in South Dakota was Badlands National Park. It had been on our list for a while, and we were even joking with friends last year that we would come here as a group to explore. In the end, it ended up being the three of us but it was totally worth the visit. South Dakota actually has quite a bit to offer when it comes to national and state parks, and I wish we would have had more time and hadn’t been in a rush to make it to Colorado.

Badlands National Park offers a variety of layered formations, deep canyons and towering spires, and it is so refreshing to see after driving through so much flat prairie. As far as wildlife is concerned, we did see bighorn sheep and also many prairie dogs but luckily no rattlesnakes. Nearby, there is also the Minuteman Missile National Historic Site to explore.

There isn’t much hiking around and you do get the best colors either early in the morning or late at night. Evenings didn’t really work out with the baby but our morning hike on the Castle and Medicine Loop Trail turned out to be spectacular, and the baby tolerated the time in the hiking pack. The rest of the park was for driving but that was OK for us.

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Prairie/Prärie

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One of the first views. Eine der ersten Aussichten.

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Hiking. No one else around. Wandern. Sonst keiner da.

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Nice contrast with the flowers. Netter Kontrast mit den Blumen.

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This is a dry part of the United States. Das ist ein trockener Teil der USA.

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Vorsicht Klapperschlangen!

Unser Hauptziel in Süddakota war der Badlands Nationalpark. Er war schon seit einer Weile auf unserer Liste und wir machten eine Zeit lang sogar Späßchen mit unseren Freunden, dass wir hier als Gruppe zum Erkunden herkommen würden. Letzten Endes waren wir dann zu dritt, aber der Besuch lohnte sich total. Süddakota hat eigentlich sogar einiges anzubieten, was Nationalparks und staatliche Parks angeht und ich hätte mir mehr Zeit gewünscht, wenn wir nicht es nicht so eilig gehabt hätten, nach Colorado zu kommen.

Der Badlands Nationalpark bietet eine Reihe von geschichteten Formungen, tiefen Schluchten und emporragenden Spitzen und es ist so erfrischend, wenn man vorher durch so viel flache Prärie gefahren ist. Was die wilden Tiere betrifft, bekamen wir Dickhornschafe und auch viele Präriehunde zu Gesicht, aber zum Glück keine Klapperschlangen. In der Nähe gibt es auch die historische Stätte Minuteman Missile (Rakete) zu entdecken.

Wanderwege gibt es nicht viele und man bekommt die besten Farben entweder früh morgens oder spät abends zu sehen. Die Abende funktionierten mit dem Baby nicht, aber unsere Morgenwanderung auf dem Castle und Medicine Loop Trail war am Ende spektakulär und das Baby tolerierte die Zeit im Wanderrucksack. Der Rest des Parks war eher zum Fahren gedacht, aber das war für uns in Ordnung.

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Always refreshing to see some life amidst all the dryness. Immer erfrischend, wenn man Leben mitten in der Trockenheit sieht.

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There is nothing like the American West in my opinion. Der amerikanische Westen ist meiner Meinung nach etwas ganz Besonderes.

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Bighorn sheep in the distance, I think. Dickhornschafe in der Ferne, glaube ich.

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Stunning! Atemberaubend!

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Prairie dogs. This is their territory. Präriehunde. Das ist ihr Revier.

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I think these are pronghorns. Ich glaube, das sind Gabelböcke.

South Dakota

From Minnesota, we drove into South Dakota. The landscape started to look different from what we knew, and it was all prairie at some point. We spent one night in Sioux Falls but didn’t do anything there other than go to the local Hy-Vee supermarket to finally get some healthy prepared food. We were sick and tired of Subway and fast food.

After Sioux Falls, we needed an activity and stopped at the Corn Palace in Mitchell. What a disappointment! It was just a volleyball court inside! Good thing we didn’t wake up the baby from her nap. Back in the days, there used to be so many corn palaces and that one is the only one that’s still around. At least it was a free activity.

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Von Minnesota fuhren wir nach Süddakota rein. Die Landschaft veränderte sich langsam von dem, was wir kannten und irgendwann war dann alles Prärie. Wir verbrachten eine Nacht in Sioux Falls, machten dort allerdings nichts, außer uns im Hy-Vee Supermarkt vor Ort endlich etwas gesundes zubereitetes Essen zu holen. Wir hatten die Schnauze voll von Subway und Fast-Food.

Nach Sioux Falls brauchten wir eine Aktivität und hielten am Maispalast in Mitchell an. Was für eine Enttäuschung! Es war einfach nur ein Volleyballfeld drinnen! Zum Glück hatten wir das Baby nicht von ihrem Schläfchen aufgeweckt. Damals gab es so viele Maispaläste und das ist der einzige, den es noch gibt. Wenigstens war es eine kostenlose Aktivität.

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Minnesooota!

On to Minnesota! We entered through Wisconsin and found the state to be hillier than expected initially. Our stop for the day was Austin where we visited the SPAM museum. It was an easy sight from the interstate, free, funny, and a little gross, too. I only ate SPAM once when we were camping in the Tetons, and oh dear, I had never been thirstier in my life.

Austin is the hub for all things Hormel and you don’t realize how many brands they own until you take their tour. They actually do a pretty good job at the museum with the tours, and also give out “SPAMples”. We only had one. They looked like sausages on a skewer but they had the consistency of SPAM, and also made you very thirsty. Gratefully declined any seconds.

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The SPAMples. Die SPAM-Pröbchen.

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Learn how SPAM is made. YUK. Lernt, wie SPAM gemacht wird. BÄH.

Weiter nach Minnesota! Wir kamen von Wisconsin und fanden den Staat anfangs hügeliger als zunächst erwartet. Unser Zwischenstopp des Tages war Austin, wo wir das SPAM-Museum besuchten. Es war eine einfache Sehenswürdigkeit von der Autobahn aus, kostete nichts, war lustig und auch ein bisschen eklig. Ich hatte vorher nur einmal SPAM gegessen, als wir in den Tetons Zelten waren und, mein lieber Herr Gesangsverein, so viel Durst hatte ich noch nie in meinem Leben.

Austin ist DER Ort für alles, was Hormel angeht und man ist sich gar nicht bewusst, wie viele Marken dazu gehören, bis man dort eine Tour macht. Die machen das übrigens im Museum ziemlich gut mit den Touren und geben auch SPAM-Pröbchen aus („SPAMples” – sample = Probe). Wir hatten nur eine. Die sahen aus wie Würstchen am Spieß, hatten aber die Konsistenz von SPAM und man bekam sauviel Durst davon. Wir lehnten dezent weitere Pröbchen ab.

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Make your own SPAM. Macht euren eigenen SPAM.

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Apparently, some hard core fans got married at the museum. Anscheinend haben zwei Hardcore-Fans im Museum geheiratet.

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Old Hormel plant photo from 1896. They said the Austin plant processes 19,000 hogs a day. Altes Foto von der Hormel-Fabrik 1896. Uns wurde gesagt, dass die Fabrik in Austin täglich 19.000 Schweine verarbeitet. Das ist mal was, Andreas, gelle?

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The Hormel historic home down the street from the museum. Das historische Hormel-Haus die Straße runter vom Museum.