Gratitude

For a while, I’ve been thinking about writing down my plane ride from Denver to Germany back in November with my almost 2-year old daughter. Instead of writing a chronological post about the way I did it with our last flight from Denver to Boston when Caroline was 7 months old, I thought about everyone who helped make that difficult trip a little easier. I wish you a Merry Christmas, Happy Holidays, and all the best for 2020. I believe in karma, so here are all the good deeds you did. Thank you!

To the people on the plane from Denver to London who calmed me down when Caroline started screaming and kept going for a long time. I don’t know how long. It felt like forever. Two women who just came over when I was in the aisle trying to calm a screaming toddler in the middle of the night who just didn’t want to sleep. And the British Airways flight attendant who did the same and warmed up some milk for us. Caroline did fall asleep when we landed in London – with a poop. Life can be rough sometimes.

To the German passenger who found Caroline’s monkey after we left the plane and were on our way to our connecting flight. We stormed back and there he was in your hands. That monkey would have been missed big time.

To the American man who helped me with my luggage through security and the waiting area in London. I had a hand luggage ticket (long story) and had a carry-on suitcase, a diaper bag, a bag with toys and books, and was also carrying Caroline. Thank you! You told me you’re going to have a baby in April, and it will be hard and wonderful. Good luck.

To the mom who chatted nicely with me in London as we were waiting for the baby room to open. You were there with your two little children and told me the baby rooms can sometimes be busy for a very long time because nursing moms use them, too. I was used to changing tables in American bathrooms, so this was new to me and also meant a second trip to the normal bathroom for my own needs. Not convenient. Thanks for the nice chat.

To the two young dudes who helped me run with my luggage to my gate in London. For the longest time, the gate number didn’t post on the screen, and when it finally did after a longer bathroom break (it takes a while with a toddler), it said “gate closing”. I panicked and started running. You were there and helped.

To the two random flight attendants who – without a word – took my luggage and pulled it from customs to the waiting area in Frankfurt where my brother was waiting for me. I had all my stuff with me, plus the baby, plus the car seat that I couldn’t use a cart for because the cash-less machine did not take my credit card without a PIN.

To my brother who picked me up in Frankfurt and saw me break down when I saw him. This was a side of me that I had not seen myself before. Pure exhaustion but now I can laugh about it. May this never happen again!

To my family and friends who made time and embraced us as if we had never been away. Caroline had a blast with all of you. To my parents who had to listen to Caroline’s wails for many nights because of her jetlag and not being in her own bed. And to my mom for babysitting on a Friday night so I could go to a restaurant with two of my high school friends and just be me for a few hours.

To the woman who gave us a chocolate cookie in Dallas when we were waiting to go through security. You noticed my stress level because I thought I wouldn’t make my connecting flight because everything took so long. And we almost missed it. This was such a nice gesture. You later gave us a second cookie when you saw us again waiting for the train. So sweet.

To the American Airlines pilot who held onto my arm on the train at the Denver International Airport on the way to baggage claim, so I wouldn’t fall over. You said “We brought you here” after asking me what flight I was on and later I realized you were one of the pilots.

THANK YOU! Each and every one of you made a hard trip just a little easier. May good karma follow you into the new year and do good things to you. 🙂

Heule Eule = Howl Owl. We got this book as a gift while in Germany. Caroline loves it. I often felt like this Howl Owl during the trip. Wir bekamen dieses Buch geschenkt, als wir in Deutschland waren. Caroline liebt es. Ich fühlte mich unterwegs oft wie diese Heule Eule.

Ich denke schon eine Weile darüber nach, meine Flugreise von Denver nach Deutschland im November mit meiner fast zweijährigen Tochter niederzuschreiben. Anstatt alles in chronologischer Reihenfolge zu berichten, wie ich es mit meinem Flug von Denver nach Boston gemacht habe, als Caroline 7 Monate alt war, dachte ich an alle, die mir geholfen haben, diese schwierige Reise ein bisschen einfacher zu machen. Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten, schöne Feiertage und nur das Beste für 2020. Ich glaube an Karma, hier sind also alle eure guten Taten. Danke!

An die Leute im Flugzeug von Denver nach London, die mich beruhigt haben, als Caroline anfing zu schreien und das eine Weile lang. Ich weiß nicht wie lang. Es fühlte sich wie eine Ewigkeit an. Zwei Frauen kamen einfach rüber, als ich im Gang stand und versuchte, ein schreiendes Kleinkind zu beruhigen, das mitten in der Nacht einfach nicht schlafen wollte. Und die Flugbegleiterin von British Airways, die das Gleiche tat und auch Milch für uns aufwärmte. Caroline schlief bei der Landung ein – mit einem Häufi. Das Leben kann manchmal schon anstrengend sein.

An den deutschen Fluggast, der Carolines Affen fand, nachdem wir aus dem Flugzeug gestiegen und auf dem Weg zu unserem Anschlussflug waren. Wir stürmten zurück und da war er in deinen Händen. Diesen Affen hätten wir ganz schön vermisst.

An den Amerikaner, der mir mit meinem Gepäck durch die Sicherheitskontrolle und den Wartebereich in London half. Ich hatte ein Handgepäcksticket (lange Geschichte) und hatte einen Rollkoffer, eine Windeltasche, eine Tasche mit Spielzeug und Büchern und trug außerdem noch Caroline. Danke! Du hast mir erzählt, dass ihr im April ein Baby erwartet und das wird so anstrengend und wunderschön. Viel Erfolg.

An die Mama, die sich nett mit mir in London unterhielt, als wir auf den Babyraum warteten. Du warst dort mit deinen zwei Kindern und hast mir erzählt, dass die Babyräume manchmal lange besetzt sein können, weil Mütter sie auch zum Stillen benutzen. Ich kannte nur ausziehbare Wickeltische von amerikanischen Toiletten, also war das neu für mich und es bedeutete danach auch einen erneuten Abstecher auf die normale Toilette für mich selbst. Danke für den netten Plausch.

An die zwei jungen Typen, die mir halfen, mit meinem Gepäck zu meinem Flugsteig in London zu rennen. Der Flugsteig stand ganz lange nicht am Bildschirm an und als er endlich nach einer langen Toilettenpause da war (mit einem Kleinkind dauert es einfach länger), stand da „Flugsteig schließt”. Ich bekam Panik und rannte los. Ihr wart da und habt mir geholfen.

An die zwei Flugbegleiterinnen, die zufällig da waren und – ohne Worte – mein Gepäck nahmen und es vom Zoll in den Wartebereich in Frankfurt zogen, wo mein Bruder auf mich wartete. Ich hatte mein ganzes Zeug bei mir, plus Baby, plus Autositz, für den ich keinen Wagen nehmen konnte, weil die bargeldlose Maschine meine Kreditkarte ohne PIN nicht nahm.

An meinen Bruder, der mich in Frankfurt abholte und mich zusammenbrechen sah, als ich ihn erblickte. Das war eine Seite von mir, die ich selbst noch nie gesehen hatte. Vollkommene Erschöpfung, aber jetzt kann ich drüber lachen. Mag das nie wieder passieren!

An meine Familie und Freunde, die sich Zeit nahmen und uns liebevoll empfingen, als wären wir nie weggewesen. Caroline hatte einen Mordsspaß mit euch. An meine Eltern, die nächtelang Carolines Geweine mit anhören mussten, weil sie Jetlag hatte und nicht in ihrem eigenen Bett schlafen konnte. An meine Mama fürs Babysitten an einem Freitagabend, sodass ich mit zwei Schulfreunden in ein Restaurant gehen und ein paar Stunden lang einfach nur mal ich selbst sein konnte.

An die Frau, die mir einen Schokoladenkeks in Dallas schenkte, als wir in der Sicherheitskontrolle warteten. Du hast meinen Stress gespürt, weil ich dachte, wir verpassen unseren Anschlussflug, weil alles so lange dauerte. Und fast hätten wir ihn verpasst. Das war so eine nette Geste. Später kam noch ein zweiter Keks dazu, als du uns noch mal beim Warten auf den Zug sahst. So lieb.

An den Piloten von American Airlines, der meinen Arm im Zug am internationalen Flughafen von Denver auf dem Weg zur Gepäckausgabe festhielt, damit ich nicht umfiel. Du hast gesagt „Wir haben euch hierher gebracht”, nachdem du mich gefragt hast, welchen Flug wir hatten und später wurde mir klar, dass du einer der Piloten warst.

DANKE! Jeder Einzelne von euch hat eine schwere Reise ein bisschen einfacher gemacht. Möge gutes Karma euch ins neue Jahr folgen und euch Gutes bescheren. 🙂

2 thoughts on “Gratitude

  1. Dine

    Wieder mal sehr nett geschrieben, heule Eule. Ich hab es mit dir nachempfunden. Kann ich mir denken dass das Stress pur war. Aber dank der hilfsbereiten Menschen habt ihr alles überstanden.

    Wünschen euch wunderschöne Weihnachten und für das neue Jahr sehr viel Gesundheit und Glück 🍀 😘🎄🙋‍♀️❤️

    Dein Dinsche

    >

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