Finding Joy During This Pandemic

My last post was about my 40th birthday. I was ready to peace out and put my life on auto pilot for a little bit in 2020. Little did I know what would be next. COVID-19 will go down in history as a watershed moment that will forever change us, just like 9-11 did. I hope it will change mankind for the better, and will make us more appreciative of the things that really matter in life.

While many people are completely bored these days, I have plenty to do working from home, spending time with my toddler, doing things around the house, and generally trying to make the best of this unprecedented situation. What good does it do to worry all day? Yes, we all need to be careful, keep our distance, and wash our hands, but we can also take advantage of this moment and enjoy what we can. So here we go for my list. 

1. Working from home. It’s now been three weeks of working from home for me. The longest I have ever done was seven weeks when we moved to Colorado, and I brought my Massachusetts job with me. It was different though. I had been at my job for 6.5 years, knew almost everything, and had a routine. On February 10, I started a new role, and it’s been a challenge. I’m an Email Marketing Manager, and it was all urgent fire drills recently. Not always easy. But I learned a lot. And I have a job, unlike others. 

2. Running. I’ve been saying for months that I need to get more running in during the week. It’s not easy because I’m on parent duty when I get home from work and Caroline is no longer a stroller baby. I thought about running before work. Always excuses. Too tired, too dark, too cold in the morning during the winter. Hadn’t happened yet. But now I can run during lunch time and enjoy that. And I truly have. It keeps my head clear on stressful days. 

3. Planting. Matt has traditionally done the gardening. Now with his new woodworking hobby, I said I wanted to start our indoor seeds this year. And I did. It’s been fun checking in on them daily since I’m home all the time. Signs of life. What a pleasure to watch those plants grow, not only indoors but also outside in everyone’s yards. True beauty. 

4. Nature. I am SO grateful, we’re not in the dead of winter anymore. We still got some snow here and there but I’ve really enjoyed going outside after work. We even went sledding, just half a mile away recently. I’m happy we moved away from the big city and that there is a lot of space here. While playgrounds are out, Caroline and I can walk around the neighborhood and enjoy the evening sun. It’s been a pleasure.

5. Distance. If social distancing isn’t the word of the year, then what will it be? I feel like I got a glimpse of social distancing when we moved here last year because we didn’t know anyone and I worked from home for a while, not meeting anyone. This is certainly different now. I am grateful for all the technology we have to stay in touch. And for the chance to have a dear childhood friend visit in February. That was great.

6. Introversion. Matt and I are both pretty quiet people but while I need my social interaction, I also enjoy being alone and find social distancing not always so bad. Sure, I wish things were not the way they are right now but this is much harder for extroverts. I talk to family and friends everywhere frequently but I do that all the time anyway. And having cut Matt’s hair for almost a decade comes in handy again these days.

Who knows how long this will last but it will be a while. People are outside wearing masks now. I haven’t been to the supermarket in weeks since Matt has been doing our food shopping and got plenty this week. We always have bulk meals in the chest freezer, and we can order other things online. This too will pass, but the world will not be same afterwards. Be good to each other and be safe!

Gangsta

This was me in 2011, fighting air pollution in Hanoi, Vietnam , no idea what the year 2020 would bring. I was looking for that mask this week because I kept it after the trip but think I threw it away before moving to Colorado because I thought I wouldn’t need it again… Das war ich 2011 im Kampf gegen die Luftverschmutzung in Hanoi, Vietnam, ohne eine Ahnung zu haben, was das Jahr 2020 bringen sollte. Ich habe diese Woche diesen Mundschutz gesucht, weil ich ihn nach der Reise aufgehoben habe, aber ich glaube, ich habe ihn vor dem Umzug nach Colorado weggeworfen, weil ich dachte, dass ich den nie wieder gebrauchen könnte…

My plant collection going strong with a grow light. Tomatoes, eggplants, peppers, herbs, and some flowers. Meiner Pflanzensammlung geht mit es mit einem Wärmelicht gut. Tomaten, Auberginen, Paprika, Kräuter und ein paar Blumen. 

Mein letzter Beitrag war über meinen 40. Geburtstag. Ich war bereit, es mir gemütlicher zu machen und mein Leben 2020 ein bisschen laufen zu lassen. Ich hatte ja keine Ahnung, was als nächstes kommen würde. COVID-19 wird in die Geschichte als Wendepunkt eingehen, der uns für immer verändern wird, so wie der 11. September das getan hat. Ich hoffe, die Menschheit verändert sich positiv und man lernt, die Dinge zu schätzen, auf die es im Leben wirklich ankommt. 

Während vielen Leuten heutzutage langweilig ist, habe ich mit meiner Arbeit, unserem Kind und Haus genug zu tun und versuche, grundsätzlich das Beste aus diesem Präzedenzfall zu machen. Was bringt es, sich den ganzen Tag Sorgen zu machen? Ja, wir müssen alle vorsichtig sein, uns voneinander fern halten und uns die Hände waschen, aber wir können diesen Moment auch nutzen und das genießen, was geht. Hier ist also meine Liste. 

1. Home-Office. Ich arbeite jetzt seit 3 Wochen von zu Hause. Das längste, was ich jemals hatte, waren sieben Wochen, als wir nach Colorado gezogen sind und ich meinen Job aus Massachusetts mitbrachte. Das war aber anders. Ich hatte den Job schon seit 6,5 Jahren, wusste fast alles und hatte einen festen Ablauf. Am 10. Februar fing ich eine neue Stelle an und es war bisher eine Herausforderung. Ich arbeite als E-Mailmarketing-Managerin und in letzter Zeit waren alle E-Mails dringend. Nicht immer einfach. Aber ich habe viel gelernt. Und ich habe Arbeit im Vergleich zu Anderen. 

2. Laufen. Ich nehme mir seit Monaten vor, mehr unter der Woche laufen zu gehen. Es ist nicht immer leicht, weil ich die Kinderbetreuung übernehme, wenn ich von der Arbeit komme und Caroline nicht mehr in den Kinderwagen will. Ich dachte darüber nach, morgens zu gehen. Immer Ausreden. Zu müde, zu dunkel, zu kalt morgens im Winter. Hat sich bisher nicht viel getan. Aber jetzt kann ich tagsüber während der Mittagspause gehen und das genießen. Und das hab ich. Es macht mir an stressigen Tagen einen klaren Kopf.

3. Gartenarbeit. Matt hat traditionell die ganze Gartenarbeit gemacht. Jetzt hat er seinen Hobbykeller und da habe ich gesagt, dass ich dieses Jahr die Pflanzen im Haus starten wollte. Und das hab ich. Es macht Spaß, jeden Tag nach ihnen zu schauen, wenn man sowieso zu Hause ist. Lebenszeichen. Welch eine Freude, den Pflanzen beim Wachsen zuzusehen, nicht nur drinnen, sondern auch draußen bei allen im Garten. Richtig schön. 

4. Natur. Ich bin SO dankbar, dass wir nicht mehr im dicksten Winter sind. Wir bekommen ab und zu noch mal Schnee hier, aber ich habe es bisher richtig genossen, nach der Arbeit rauszugehen. Wir waren letztens sogar mal Schlitten fahren und das weniger als 1 km von hier. Ich bin froh, dass wir aus der Großstadt weg sind und dass wir hier viel Platz haben. Die Spielplätze haben zwar zu, aber Caroline und ich können abends in der Nachbarschaft rumlaufen und die Sonne genießen. Es ist echt toll. 

5. Abstand. Wenn „soziale Distanz” mal nicht zum Wort des Jahres gekürt wird, was dann? Ich habe letztes Jahr einen kleinen Vorgeschmack von sozialer Distanz bekommen, als wir hierher gezogen sind und niemanden kannten und ich eine Weile lang von zu Hause gearbeitet habe, und niemanden traf. Jetzt ist das natürlich ganz anders. Ich bin dankbar für die ganze Technik, die wir haben, um miteinander in Kontakt zu bleiben. Und für die Möglichkeit, einen lieben Freund aus meiner Kindheit im Februar zu Besuch gehabt zu haben. Das war super. 

6. Introversion. Matt und ich sind beide ziemlich ruhig, aber während ich meine soziale Interaktion schon brauche, bin ich auch gerne alleine und finde die soziale Distanz nicht immer so schlimm. Natürlich würde ich mir wünschen, dass die Dinge momentan anders wären, aber für extrovertierte Menschen ist das viel härter. Ich spreche regelmäßig mit meiner Familie und Freunden von überall, aber das mache ich auch so. Und dass ich Matt seit fast zehn Jahren die Haare schneide, ist die Tage auch sehr praktisch geworden. 

Wer weiß, wie lange das anhält, aber es wird eine Weile dauern. Die Leute tragen jetzt überall Mundschutz. Ich war seit Wochen nicht mehr im Supermarkt, weil Matt eingekauft und diese Woche genügend vorgesorgt hat. Wir haben immer viele Mahlzeiten in unserer Tiefkühltruhe und können andere Dinge online bestellen. Das hier wird auch vorbeigehen, aber die Welt wird danach nicht mehr dieselbe sein. Seid lieb zueinander und passt auf euch auf! 

It was a picture-perfect day in early February when we set out to hike (and snowshoe) Niwot Mountain with Sascha. Es war ein Tag wie aus dem Bilderbuch Anfang Februar, als es losging mit unserer (Schneeschuh-)Wanderung mit Sascha.

It hadn’t snowed in months and temperatures in the valley reached 70 that day. We were greeted by a snow storm the next day. Good timing, Sascha! Es hatte monatelang nicht geschneit und das Thermometer kletterte im Tal bis auf 20 Grad. Am nächsten Tag wurden wir von einem Schneesturm begrüßt. Gutes Timing, Sascha!

3 thoughts on “Finding Joy During This Pandemic

  1. gillmorris

    Lovely pics and thank you for your post. I am so glad you are finding the positives while we are in this situation. I am too. I think it’s so important to do that, especially at the moment 🙂

    Reply
  2. Undine Urbach

    Liebes Evsche,

    immer wieder ein Pläscher Deine Berichte zu lesen :). Und dazu nur eine kurze Anmerkung: Du sprichst mir aus der Seele! Uns geht es sehr ähnlich wie Euch, das Social Distancing etc. ist für uns nur mäßig schlimm. Wir haben genug zu tun mit arbeiten und im und um’s Haus wuseln und auch radeln dürfen wir. Und wenn wir etwas in den vielen Jahren im Ausland gelernt haben: ISOLATION! Weit weg von Familie und Freunden, wenig Leute kennen und so weiter. Das war wohl das beste Training für die aktuelle Corona-Situation.

    Ganz dickes Bussi und liebe Grüße auch an Matt! Bleibt gesund Ihr drei und passt auf Euch auf.

    Dein Dinsche aus Vaterstetten

    > Up Up And Away h

    Reply

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s