Author Archives: Eva

Parenting is Hard

In our running club, we often say “Marathons are hard”. It is certainly true. But if you want to really know what’s hard, try taking care of a newborn. After a marathon, you get to sleep and rest on your laurels. With a baby, getting rest looks very different and working in shifts at night is no joke. I am grateful that Matt is here for another two weeks and that my parents are coming at the end of the month. Everyone says that it will get easier, and we expected this to be hard.

I look forward to taking her to places when she gets a little older. Right now, she is just too little to go out much, so whenever we go outside for a run/walk or whatever activity, we just take turns while the other one stays in the house. She does nap during the day and eventually falls asleep at night but the fussy periods and the interrupted sleep is rough, but we’ll get through it. It is all worth it in the end.

Here’s to a new chapter in our lives! I’ll refrain from posting pictures of her to keep her privacy but I can’t wait for her first smile. Until then: Coffee, please!

In unserem Sportverein sagen wir oft „Marathons sind hart”. Das stimmt wohl. Wenn man allerdings wirklich wissen will, was hart ist, dann soll man mal versuchen, sich um ein Neugeborenes zu kümmern. Nach einem Marathon kann man schlafen und sich auf seinen Lorbeeren ausruhen. Mit einem Baby sieht die Erholung ganz anders aus und Nachtschichten sind kein Witz. Ich bin froh, dass Matt noch zwei Wochen hier ist und dass meine Eltern Ende des Monats kommen. Jeder sagt, dass es leichter wird und wir hatten damit gerechnet, dass es anstrengend wird.

Ich freue mich darauf, sie mit rauszunehmen, wenn sie ein bisschen älter ist. Momentan ist sie noch zu klein und wenn wir rausgehen, um zu laufen/spazieren zu gehen oder was auch sonst zu machen, dann wechseln wir uns ab, während die andere Person zu Hause bleibt. Sie schläft viel tagsüber und schläft dann auch nachts irgendwann ein, aber die quengeligen Momente und der unterbrochene Schlaf ist anstrengend, aber wir kommen da schon durch. Am Ende lohnt sich das doch alles.

Auf ein neues Kapitel in unserem Leben! Ich stelle hier keine Fotos von ihr rein, um ihre Privatsphäre zu schützen, aber ich freue mich schon auf ihr erstes Lächeln. Bis dahin: Kaffee bitte!

Advertisements

Waiting for Godot…

In college, we read Samuel Beckett’s “Waiting for Godot”. There, the two main characters Vladimir and Estragon wait for the arrival of Godot, while engaging in a variety of discussions even though Godot never shows up in the end. While I sit here waiting for our offspring to arrive, I’ll take this quiet time to engage in reflections about 2017, and to look forward to what’s ahead in 2018.

2018 did not start with a bang but with a gas main leak in our neighborhood that began on New Year’s Eve around 6 pm, visible from our kitchen and what felt like the entire Boston Fire Department showing up trying to deal with a blazing fire that ended up lasting for almost two days. Holy shit! If that didn’t raise the bar for 2018, I don’t know what did.

2017 was a journey of ups and downs. In terms of travel, we definitely got around a lot. After spending important family time in Germany in March, I ran the Newport Marathon in April, followed by two terrific weeks in Portugal, Spain, and Germany with many adventures, including a derailed high-speed train and running a 5k around the Sagrada Familia with my co-workers I had never met in real life before.

In the fall, we went out west to Washington State to hike in the North Cascades. What a week of beautiful views, tons of smoke, backcountry experiences and being able to just relax. In October, we set out one more time to New Hampshire to enjoy the area around Mount Chocorua before I wrapped up my running for the year. I did end up running one more Thanksgiving race, and I’m grateful for what I was able to do.

Now the waiting game is on, and we expect our little Godot to make an appearance in January. Until then, we’ll enjoy the calm before the storm (even though we had more than a foot of snow yesterday). Bring it on, 2018!

An der Uni lasen wir „Waiting for Godot” von Samuel Beckett. Dort warten die zwei Hauptfiguren Vladimir und Estragon auf die Ankunft von Godot und diskutieren währenddessen über Hinz und Kunz, auch wenn Godot am Ende dann doch nicht auftaucht. Während ich hier sitze und auf unseren Nachwuchs warte, nutze ich die ruhige Zeit, reflektiere über 2017 und freue mich auf das, was 2018 kommt.

2018 begann nicht mit einem Knall, sondern am Silvesterabend gegen 18:00 Uhr mit einer kaputten Gasleitung bei uns in der Nähe, sichtbar von unserer Küche aus und mit der gefühlt kompletten Feuerwehr von Boston am Start, die versuchte, ein loderndes Feuer zu bekämpfen, das letzten Endes fast zwei Tage durchgehend brannte. Meine Fresse! Wenn das mal nicht die Messlatte für 2018 hochgesetzt hat, dann weiß ich nicht was.

2017 war ein Jahr mit Höhen und Tiefen. Reisetechnisch sind wir gut rumgekommen. Nach einer wichtigen Zeit mit der Familie im März in Deutschland, lief ich den Newport Marathon im April,  gefolgt von zwei tollen Wochen in Portugal, Spanien und Deutschland mit vielen Abenteuern, wie z.B einem entgleisten Schnellzug und einem 5km-Lauf um die Sagrada Familia mit meinen Arbeitskollegen, die sich vorher noch nicht in echt gesehen hatte.

Im Herbst waren wir im Westen im Staat Washington zum Wandern in den North Cascades. Was eine Woche mit tollen Aussichten, viel Rauch, Abenteuern in der Wildnis und einfach nur Entspannung. Im Oktober waren wir dann noch mal in New Hampshire in der Gegend um Mount Chocorua, bevor ich mich dann vom Laufen verabschiedete. An Thanksgiving hatten wir dann noch ein letztes Rennen und ich bin dankbar für das, was ging.

Jetzt ist Warten angesagt und wir rechnen mit unserem kleinen Godot im Januar. Bis dahin genießen wir die Ruhe vor dem Sturm (obwohl wir gestern 33 cm Schnee bekommen haben). Auf geht’s, 2018!

Jamón, Ham, Schinken in Spain/Spanien

🏃 Running & Life 🏃

There comes a time for every runner when you realize that your body has limits. We all like to push ourselves to get faster and stronger, and it feels so good. Whether it’s for a marathon or our first race, we always feel like we can do more, go farther, run faster, and do better. It’s almost like a vicious cycle because once you get hooked, there is no way back. Running is now part of my life. It clears my head, gives me alone time, and keeps me fit.

Shortly after my last marathon, I got pregnant. Other than the few weeks of mild nausea and general fatigue initially, everything was great. I continued to run, logging 30+ miles every week, and felt great. During my runs, I pictured myself writing a running post after giving birth about how great I felt and how I kept going. I didn’t want to publish it earlier because I felt like I was going to jinx it. Well, the jinxing happened on its own about 2 weeks ago.

On my last 7-mile run, my lower left back started feeling off. I took the weekend off to just bike a little and take it easy. But it just wouldn’t go away. I attempted a 2-mile run about five days later only to realize that it was not going to work. Now, 2 weeks later, I’m still walking around, and have officially realized that this is probably the end of my running for now. Or maybe not. I had told myself early that I would run as long as it felt good, and now it no longer does.

The baby and my overall health are obviously more important than everything else. I can still walk around and maybe go swimming at some point. There is plenty of time next year to get back to where I used to be, and I’ll have more important things to do anyway. Plus, with the days getting shorter now, this is not a bad time to just take it easy, rest up and enjoy the calm before the storm. I’ll be back next year. 😊

1

My friend Urvi and I at my last 10k in September in Gloucester, MA. Felt great! Photo credit: Urvi. Meine Freundin Urvi und ich bei meinem letzten 10km-Lauf im September in Gloucester, MA. Fühlte sich großartig an! Fotoquelle: Urvi.

Es kommt eine Zeit für jeden Läufer, wenn man feststellt, dass der Körper Grenzen hat. Wir wollen alle immer schneller und stärker werden und es fühlt sich so gut an. Egal ob für einen Marathon oder unser erstes Rennen, wir denken immer, dass noch mehr geht, wir weiter und schneller laufen und besser werden können. Es ist fast wie ein Teufelskreis, denn wenn man einmal drin ist, gibt es kein Zurück mehr. Laufen gehört nun für mich dazu. Es macht den Kopf frei, gibt mir Zeit für mich alleine und hält mich in Form.

Kurz nach meinem letzten Marathon wurde ich schwanger. Bis auf das bisschen Übelkeit und allgemeine Plattheit gegen Anfang war alles super. Ich lief weiter, über 30 Meilen (~48 km) jede Woche und fühlte mich großartig. Während meiner Läufe stellte ich mir vor, wie ich nach der Geburt einen Blogartikel schreiben würde, wie gut es mir ging und wie ich immer weiterlief. Ich wollte abergläubisch vorher nichts schreiben, weil ich mir nichts verderben wollte. Nun ja, das kam vor ca. 2 Wochen alles von ganz allein.

Bei meinem letzten 7-Meilenlauf (11 km) fühlte sich mein Rücken komisch an. Ich ließ es am Wochenende locker angehen und fuhr nur ein bisschen Fahrrad. Aber es wollte nicht weggehen. Ich versuchte mich fünf Tage später an 2 Meilen (~ 3 km), stellte allerdings fest, dass das nicht funktionierte. Jetzt, 2 Wochen später, spaziere ich immer noch rum und habe offiziell festgestellt, dass das wahrscheinlich erst mal das Ende meiner Lauferei ist. Oder vielleicht auch nicht. Ich hatte mir von Anfang an gesagt, dass ich so lange laufen würde, wie es sich gut anfühlt und jetzt tut es das nicht mehr.

Das Baby und meine allgemeine Gesundheit sind natürlich wichtiger als alles andere. Ich kann immer noch rumlaufen und vielleicht irgendwann auch schwimmen gehen. Nächstes Jahr ist genug Zeit, um wieder in Form zu kommen und ich werde wichtigere Dinge zu tun haben. Dazu kommt noch, dass die Tage kürzer werden und es eigentlich keine schlechte Zeit ist, es lockerer anzugehen, sich zu entspannen und die Ruhe vor dem Sturm zu genießen. Bis nächstes Jahr. 😊

Baby’s first subconscious 5k in May in Barcelona. Der erste unbewusste 5km-Lauf für das Baby im Mai in Barcelona.

Rocking the Mount Chocorua Loop Trail

Our second hike in the White Mountains was a 9+ mile loop around Mount Chocorua that I had found on alltrails.com. We ended up doing it clockwise but it might have been better to have done it the other way because coming down on the Carter Ledge Trail was a little rough on the legs, and there were sections where we almost got stuck.

We got to the trailhead around 10 am, and it was very busy. Everyone was headed towards the Piper Trail. Instead of doing that, we headed towards the Weetamoo and Hammond Trail, and it was all quiet until we got to the summit. The summit was a madhouse! It was crazy and too much.

The views were spectacular but we had to wait in line to hike back down. After the trail forked again and the majority of people switched to the Piper Trail, we finally enjoyed some peace for the rest of the way. So take that as a piece of advice to NOT do the Piper Trail, and choose the longer route instead.

Overall, this was a great weekend getaway, and we would totally go back to that area next year after the season ends. It’s easy to get to, hikes are not too rocky or too much of a scramble, and it’s just a great way to get out there and enjoy the best season in New England.

0

Thank you for this map, alltrails.com. Danke für diese Karte, alltrails.com.

Mount Chocorua seen from the trail. Mount Chocorua vom Wanderweg aus gesehen.

Foliage views from the summit. Sicht auf die Herbstfarben vom Gipfel.

Summit view from a different angle. Gipfelblick aus einer anderen Perspektive.

Unsere zweite Wanderung in den White Mountains war eine Schleife von etwas mehr als 9 Meilen (~14,5 km) um den Berg Mount Chocorua, die ich bei alltrails.com gefunden hatte. Wir machten diese im Uhrzeigersinn, obwohl die andere Richtung wahrscheinlich besser gewesen wäre, da der Abstieg auf dem Carter Ledge Trail etwas anstrengend für die Beine war und Abschnitte hatte, wo wir fast stecken blieben.

Wir kamen gegen 10:00 Uhr am Ausgangspunkt des Wanderwegs an und es war viel los. Alle wollten den Piper Trail hoch. Anstatt das zu machen, gingen wir in Richtung der Wege Weetamoo und Hammond und es war schön ruhig, bis wir am Gipfel ankamen. Am Gipfel war die Hölle los! Es war verrückt und zu viel.

Die Sicht war eindrucksvoll, aber wir mussten für den Abstieg in einer Schlange warten. Nachdem sich der Wandweg wieder gabelte und die meisten Leute auf den Piper Trail wechselten, hatten wir für den Rest des Weges endlich Ruhe. Nehmt das also als Hinweis, NICHT auf dem Piper Trail zu wandern und lieber die längere Route zu nehmen.

Im Großen und Ganzen war es ein toller Wochenendausflug und wir würden auf jeden Fall nächstes Jahr nach Ende der Saison wiederkommen. Man kommt leicht hin, die Wanderungen sind nicht zu felsig bzw. man kraxelt nicht zu sehr rum und es ist einfach toll rauszukommen und die beste Jahreszeit in Neuengland zu genießen.

Waiting in line to climb down. Harrumph! Warten auf den Abstieg in der Schlange. Menno!

Nice and quiet again. Wieder schön ruhig.

Our campsite right along the Swift River. Unser Zeltplatz direkt am Swift River.

A Visit to the Granite State: South Moat Mountain

Every year in the fall, the trees in New England put on a spectacular show by turning bright yellow and red, and it’s always worth making at least one trip to enjoy this special time of year. It’s a bittersweet event as it reminds you that a brutal New England winter is just around the corner and that everything is ephemeral. Last year, we went to Franconia Notch State Park and this year, we decided to explore the area around Mount Chocorua in the White Mountains.

We waited until the weekend after Columbus Day, and it was a great decision. Most campsites were already closed due to the season ending but I was able to scout out the Tamworth Camping Area, which we basically had to ourselves. The campground was apparently super busy the weekend before but we just reserved ahead by one day and even decided to extend our stay for a second night once we were there. Fabulous!

The day we arrived, we did a shorter hike to South Moat Mountain, about 5 miles out and back. It was just enough since we only had about three hours of daylight left after traveling to New Hampshire in the morning and setting up camp first. The hike was quiet, not too strenuous, and we had the summit to ourselves. After the sun set, we enjoyed a quiet evening with a campfire in still pleasant fall temperatures. What more can you ask for?

Trail description / Wegbeschreibung

Classic New England trail. All rocky. Klassischer Wanderweg in Neuengland. Alles felsig.

Summit view. Lovely! Sicht vom Gipfel. Herrlich!

Jedes Jahr im Herbst findet in Neuengland ein Schauspiel der Bäume statt, wenn sich die Blätter leuchtend gelb und rot färben und es lohnt sich immer, mindestens eine Reise einzuplanen, um diese besondere Jahreszeit zu genießen. Es ist auch ein bittersüßes Ereignis, denn es erinnert einen daran, dass ein bruter Neuenglandwinter vor der Tür steht und dass alles vergänglich ist. Letztes Jahr waren wir im Franconia Notch State Park und dieses Jahr entschlossen wir uns dazu, die Gegend um den Mount Chocorua in den White Mountains zu erkunden.

Wir warteten bis zum Wochenende nach Columbus Day, und es war eine gute Entscheidung. Die meisten Campingplätze waren aufgrund des Saisonendes bereits geschlossen, aber ich fand zum Glück den Tamworth-Zeltplatz, den wir im Prinzip für uns hatten. Der Zeltplatz war anscheinend am Wochenende vorher total voll, aber wir reservierten nur einen Tag im Voraus und verlängerten sogar um einen Tag, als wir da waren. Fabelhaft!

Am Tag unserer Ankunft machten wir eine kleine Wanderung zum South Moat Mountain, ca. 5 Meilen (8 km) hin und zurück. Es war genau richtig, denn wir hatten nach der Fahrt morgens nach New Hampshire und dem Zeltaufbau nur noch ca. 3 Stunden Tageslicht. Die Wanderung war ruhig, nicht zu anstrengend und wir hatten den Gipfel für uns. Nach dem Sonnenuntergang genossen wir einen ruhigen Abend mit Lagerfeuer am Zeltplatz in immer noch angenehmen Herbsttemperaturen. Was will man mehr?

No one else around. And the weather was perfect. Sonst keiner da. Und das Wetter war perfekt.

Taking it all in. Zeit zum Genießen.

Day 7 – Backcountry Wrap-Up & Return to Civilization

On our last day, I was not happy for the first two hours of our hike. It had rained overnight and everything was wet. There was fog everywhere, you couldn’t see a thing, and we had to hike back the same way we came the previous day. As it had taken us almost 7 hours, I knew it would be a long way back. Every time I hit a brush, I got soaked from the rain on it and my pants were completely wet. I whined and Matt was not happy with my whining, either.

In the end, it took us 5 hours and 15 minutes to get back to our car, which was a lot faster than what we expected. After those two hours of misery, the visibility also got better, and we got views we didn’t have the previous day. My favorite part was hiking through a valley we ended up calling “Valley of the Marmots” with so many of them that it made us smile, stop and take lots of pictures. They were so cute!

Driving back to Seattle and getting stuck in traffic made us realize that we actually really enjoyed our quiet backcountry adventure despite the challenges. The wild is wild and you can’t expect everything to be perfect. It’s actually better when it’s not because it makes for a better experience with more intense memories. After returning our rental car, we treated ourselves to the best burger ever at Belltown Pub. It was the perfect ending to a lovely vacation in the Pacific Northwest. I want to return.

Camp Lake, taken the day before. I actually never saw the lake like that due to the fog. Matt was lucky enough to snag this. Camp Lake, am Tag zuvor fotografiert. Ich hab den See allerdings wegen des Nebels nie so gesehen. Matt hatte mit diesem Schnappschuss Glück.

Valley of the Marmots. So many of them. Tal der Murmeltiere. So viele.

We had seen a marmot in the exact same spot the day before. Popular apparently. Wir hatten am Tag zuvor an genau der gleichen Stelle ein Murmeltier gesehen. Anscheinend beliebt.

An unserem letzten Tag war ich die ersten zwei Stunden unserer Wanderung nicht so gut drauf. Es hatte über Nacht geregnet und alles war nass. Überall war Nebel, man konnte nichts sehen und wir mussten den gleichen Weg zurückwandern, auf dem wir am Tag vorher unterwegs waren. Da das fast 7 Stunden gedauert hatte, wusste ich, dass wir einen langen Weg vor uns hatten. Jedes Mal, wenn ich mit einem Busch in Berührung kam, wurde ich klatschnass vom Regen darauf und meine Hose war komplett nass. Ich motzte rum und Matt war von meiner Motzerei nicht sonderlich begeistert.

Letzten Endes brauchten wir 5 Stunden und 15 Minuten, um zu unserem Auto zurückzukommen, was schneller als erwartet war. Nach zwei Stunden Elend konnte man auch mehr sehen und wir bekamen Ausblicke, die wir am Tag davor nicht gehabt hatten. Mein liebster Abschnitt der Wanderung war, als wir in einem Tal waren, das wir das „Tal der Murmeltiere“ tauften, weil da so viele waren, wir uns darüber freuten, anhielten und viele Fotos machten. Die waren so süß!

Auf der Rückfahrt nach Seattle und dem Stau dort wurde uns bewusst, wie sehr wir unser ruhiges Backcountry-Abenteuer trotz der Herausforderungen genossen hatten. Die Wildnis ist wild und nicht alles kann perfekt sein. Eigentlich ist es auch besser, wenn das nicht so ist, denn so hat man ein einschneidenderes Erlebnis mit intensiveren Erinnerungen. Nach der Rückgabe unseres Mietwagens gönnten wir uns den absolut besten Burger im Belltown Pub. Es war das perfekte Ende eines wundervollen Urlaubs im pazifischen Nordwesten. Ich möchte wiederkommen.

Peaks we didn’t see the previous day. Spitzen, die wir am Tag zuvor nicht sahen.

We didn’t realize how starved out we were until THIS ONE came. Uns war nicht bewusst, wie ausgehungert wir waren, bis DER HIER kam.

Day 6 – The Glacier Peak Wilderness

On our last full day of camping, we set out into the wilderness. After our hike the previous day, we went to the North Cascades National Park Wilderness Information Center in Marblemount to get some information on whether we needed a permit to camp in the Glacier Peak Wilderness (we did not), and to buy additional maps. We had also thought about skipping the wild and going to another park, like Rainier or Olympic due to the smoke and rain in the forecast but decided it wasn’t worth all the driving.

The original plan was a hike from our book that needed improvisation due to the fact that one of the access roads had been completely washed out since our book was published. The ranger was very helpful in giving us tips on what was doable. We decided to venture out to Camp Lake and Lake Byrne. Camping was recommended at Camp Lake (irony…) because it was more protected. According to our maps, the trail would be steep for the first 3+ miles and then flatten out into a ridge trail.

The flattening out part didn’t really happen as the trail continued up and down and ended up being harder than expected. The views were OK, not spectacular but we didn’t make it to Lake Byrne in the end. We set up camp at Camp Lake after hiking for close to seven hours (~11 miles), and fog had moved into the area. We barely saw the lake, were exhausted, and just called it a day. We were completely alone, and it was nice.

The route. Die Route.

Round Lake

Solitude in the wild. Einsamkeit in der Wildnis.

Pretty great view. Ziemlich schöne Aussicht.

A smaller lake on the way to Camp Lake. The fog got more dense as the day progressed. Ein kleinerer See auf dem Weg zu Camp Lake. Der Nebel wurde über den Tag hinweg immer dichter.

An unserem letzten Campingtag machten wir uns auf in die Wildnis. Nach unserer Wanderung am Tag vorher fuhren wir in das North Cascades Nationalpark Wildnis-Informationscenter in Marblemount, um uns dort einige Informationen zu holen, ob man eine Genehmigung für die Glacier-Peak-Wildnis brauchte (brauchte man nicht) und um zusätzliche Karten zu kaufen. Wir dachten auch dran, wegen des Rauchs und Regens im Wetterbericht die Wildnis wegzulassen und in einen anderen Park zu fahren, wie z.B. Rainier oder Olympic, entschieden uns aber, dass es die ganze Fahrerei nicht wert war.

Der ursprügliche Plan war eine Wanderung aus unserem Buch, die wir aber improvisieren mussten, da die Straße dorthin seit Veröffentlichung unseres Buchs komplett weggespült war. Der Ranger war sehr hilfreich und gab uns Tipps, was machbar war. Wir entschieden, uns zu den Seen Camp Lake und Lake Byrne hinauszuwagen. Camping wurde bei Camp Lake empfohlen (Ironie…), da man dort geschützer sei. Laut unserer Karten sollte der Weg die ersten 5 km sehr steil sein und dann zu einem flacheren Gebirgskamm werden.

Der Teil mit dem Flachwerden kam leider nicht wirklich, denn der Weg ging weiter hoch und runter, und war letztens Endes schwerer als wir dachten. Die Sicht war OK, nicht spektakulär, aber wir schafften es am Ende nicht zu Lake Byrne. Wir bauten unser Zelt bei Camp Lake nach einer Wanderung von fast sieben Stunden (~18 km) auf und Nebel war in die Gegend gezogen. Den See sahen wir fast gar nicht, wir waren platt und hatten einfach keine Lust mehr. Wir waren ganz alleine und das war schön.

Find the pika. Findet den Pika.

So much fog. We were desperate to reach Camp Lake. So viel Nebel. Wir waren verzweifelt und wollten unbedingt zu Camp Lake.

Our site for the night. No one else around for many miles. Unser Platz für die Nacht. Sonst kilometerweit keiner.

It took Matt a few tries but he successfully hung up our food in a tree because of the black bears in the area. Matt hatte es ein paar Mal versuchen müssen, konnte aber erfolgreich unser Essen wegen der Schwarzbären in der Gegend in einem Baum aufhängen.