Author Archives: Eva

Finding Joy During This Pandemic

My last post was about my 40th birthday. I was ready to peace out and put my life on auto pilot for a little bit in 2020. Little did I know what would be next. COVID-19 will go down in history as a watershed moment that will forever change us, just like 9-11 did. I hope it will change mankind for the better, and will make us more appreciative of the things that really matter in life.

While many people are completely bored these days, I have plenty to do working from home, spending time with my toddler, doing things around the house, and generally trying to make the best of this unprecedented situation. What good does it do to worry all day? Yes, we all need to be careful, keep our distance, and wash our hands, but we can also take advantage of this moment and enjoy what we can. So here we go for my list. 

1. Working from home. It’s now been three weeks of working from home for me. The longest I have ever done was seven weeks when we moved to Colorado, and I brought my Massachusetts job with me. It was different though. I had been at my job for 6.5 years, knew almost everything, and had a routine. On February 10, I started a new role, and it’s been a challenge. I’m an Email Marketing Manager, and it was all urgent fire drills recently. Not always easy. But I learned a lot. And I have a job, unlike others. 

2. Running. I’ve been saying for months that I need to get more running in during the week. It’s not easy because I’m on parent duty when I get home from work and Caroline is no longer a stroller baby. I thought about running before work. Always excuses. Too tired, too dark, too cold in the morning during the winter. Hadn’t happened yet. But now I can run during lunch time and enjoy that. And I truly have. It keeps my head clear on stressful days. 

3. Planting. Matt has traditionally done the gardening. Now with his new woodworking hobby, I said I wanted to start our indoor seeds this year. And I did. It’s been fun checking in on them daily since I’m home all the time. Signs of life. What a pleasure to watch those plants grow, not only indoors but also outside in everyone’s yards. True beauty. 

4. Nature. I am SO grateful, we’re not in the dead of winter anymore. We still got some snow here and there but I’ve really enjoyed going outside after work. We even went sledding, just half a mile away recently. I’m happy we moved away from the big city and that there is a lot of space here. While playgrounds are out, Caroline and I can walk around the neighborhood and enjoy the evening sun. It’s been a pleasure.

5. Distance. If social distancing isn’t the word of the year, then what will it be? I feel like I got a glimpse of social distancing when we moved here last year because we didn’t know anyone and I worked from home for a while, not meeting anyone. This is certainly different now. I am grateful for all the technology we have to stay in touch. And for the chance to have a dear childhood friend visit in February. That was great.

6. Introversion. Matt and I are both pretty quiet people but while I need my social interaction, I also enjoy being alone and find social distancing not always so bad. Sure, I wish things were not the way they are right now but this is much harder for extroverts. I talk to family and friends everywhere frequently but I do that all the time anyway. And having cut Matt’s hair for almost a decade comes in handy again these days.

Who knows how long this will last but it will be a while. People are outside wearing masks now. I haven’t been to the supermarket in weeks since Matt has been doing our food shopping and got plenty this week. We always have bulk meals in the chest freezer, and we can order other things online. This too will pass, but the world will not be same afterwards. Be good to each other and be safe!

Gangsta

This was me in 2011, fighting air pollution in Hanoi, Vietnam , no idea what the year 2020 would bring. I was looking for that mask this week because I kept it after the trip but think I threw it away before moving to Colorado because I thought I wouldn’t need it again… Das war ich 2011 im Kampf gegen die Luftverschmutzung in Hanoi, Vietnam, ohne eine Ahnung zu haben, was das Jahr 2020 bringen sollte. Ich habe diese Woche diesen Mundschutz gesucht, weil ich ihn nach der Reise aufgehoben habe, aber ich glaube, ich habe ihn vor dem Umzug nach Colorado weggeworfen, weil ich dachte, dass ich den nie wieder gebrauchen könnte…

My plant collection going strong with a grow light. Tomatoes, eggplants, peppers, herbs, and some flowers. Meiner Pflanzensammlung geht mit es mit einem Wärmelicht gut. Tomaten, Auberginen, Paprika, Kräuter und ein paar Blumen. 

Mein letzter Beitrag war über meinen 40. Geburtstag. Ich war bereit, es mir gemütlicher zu machen und mein Leben 2020 ein bisschen laufen zu lassen. Ich hatte ja keine Ahnung, was als nächstes kommen würde. COVID-19 wird in die Geschichte als Wendepunkt eingehen, der uns für immer verändern wird, so wie der 11. September das getan hat. Ich hoffe, die Menschheit verändert sich positiv und man lernt, die Dinge zu schätzen, auf die es im Leben wirklich ankommt. 

Während vielen Leuten heutzutage langweilig ist, habe ich mit meiner Arbeit, unserem Kind und Haus genug zu tun und versuche, grundsätzlich das Beste aus diesem Präzedenzfall zu machen. Was bringt es, sich den ganzen Tag Sorgen zu machen? Ja, wir müssen alle vorsichtig sein, uns voneinander fern halten und uns die Hände waschen, aber wir können diesen Moment auch nutzen und das genießen, was geht. Hier ist also meine Liste. 

1. Home-Office. Ich arbeite jetzt seit 3 Wochen von zu Hause. Das längste, was ich jemals hatte, waren sieben Wochen, als wir nach Colorado gezogen sind und ich meinen Job aus Massachusetts mitbrachte. Das war aber anders. Ich hatte den Job schon seit 6,5 Jahren, wusste fast alles und hatte einen festen Ablauf. Am 10. Februar fing ich eine neue Stelle an und es war bisher eine Herausforderung. Ich arbeite als E-Mailmarketing-Managerin und in letzter Zeit waren alle E-Mails dringend. Nicht immer einfach. Aber ich habe viel gelernt. Und ich habe Arbeit im Vergleich zu Anderen. 

2. Laufen. Ich nehme mir seit Monaten vor, mehr unter der Woche laufen zu gehen. Es ist nicht immer leicht, weil ich die Kinderbetreuung übernehme, wenn ich von der Arbeit komme und Caroline nicht mehr in den Kinderwagen will. Ich dachte darüber nach, morgens zu gehen. Immer Ausreden. Zu müde, zu dunkel, zu kalt morgens im Winter. Hat sich bisher nicht viel getan. Aber jetzt kann ich tagsüber während der Mittagspause gehen und das genießen. Und das hab ich. Es macht mir an stressigen Tagen einen klaren Kopf.

3. Gartenarbeit. Matt hat traditionell die ganze Gartenarbeit gemacht. Jetzt hat er seinen Hobbykeller und da habe ich gesagt, dass ich dieses Jahr die Pflanzen im Haus starten wollte. Und das hab ich. Es macht Spaß, jeden Tag nach ihnen zu schauen, wenn man sowieso zu Hause ist. Lebenszeichen. Welch eine Freude, den Pflanzen beim Wachsen zuzusehen, nicht nur drinnen, sondern auch draußen bei allen im Garten. Richtig schön. 

4. Natur. Ich bin SO dankbar, dass wir nicht mehr im dicksten Winter sind. Wir bekommen ab und zu noch mal Schnee hier, aber ich habe es bisher richtig genossen, nach der Arbeit rauszugehen. Wir waren letztens sogar mal Schlitten fahren und das weniger als 1 km von hier. Ich bin froh, dass wir aus der Großstadt weg sind und dass wir hier viel Platz haben. Die Spielplätze haben zwar zu, aber Caroline und ich können abends in der Nachbarschaft rumlaufen und die Sonne genießen. Es ist echt toll. 

5. Abstand. Wenn „soziale Distanz” mal nicht zum Wort des Jahres gekürt wird, was dann? Ich habe letztes Jahr einen kleinen Vorgeschmack von sozialer Distanz bekommen, als wir hierher gezogen sind und niemanden kannten und ich eine Weile lang von zu Hause gearbeitet habe, und niemanden traf. Jetzt ist das natürlich ganz anders. Ich bin dankbar für die ganze Technik, die wir haben, um miteinander in Kontakt zu bleiben. Und für die Möglichkeit, einen lieben Freund aus meiner Kindheit im Februar zu Besuch gehabt zu haben. Das war super. 

6. Introversion. Matt und ich sind beide ziemlich ruhig, aber während ich meine soziale Interaktion schon brauche, bin ich auch gerne alleine und finde die soziale Distanz nicht immer so schlimm. Natürlich würde ich mir wünschen, dass die Dinge momentan anders wären, aber für extrovertierte Menschen ist das viel härter. Ich spreche regelmäßig mit meiner Familie und Freunden von überall, aber das mache ich auch so. Und dass ich Matt seit fast zehn Jahren die Haare schneide, ist die Tage auch sehr praktisch geworden. 

Wer weiß, wie lange das anhält, aber es wird eine Weile dauern. Die Leute tragen jetzt überall Mundschutz. Ich war seit Wochen nicht mehr im Supermarkt, weil Matt eingekauft und diese Woche genügend vorgesorgt hat. Wir haben immer viele Mahlzeiten in unserer Tiefkühltruhe und können andere Dinge online bestellen. Das hier wird auch vorbeigehen, aber die Welt wird danach nicht mehr dieselbe sein. Seid lieb zueinander und passt auf euch auf! 

It was a picture-perfect day in early February when we set out to hike (and snowshoe) Niwot Mountain with Sascha. Es war ein Tag wie aus dem Bilderbuch Anfang Februar, als es losging mit unserer (Schneeschuh-)Wanderung mit Sascha.

It hadn’t snowed in months and temperatures in the valley reached 70 that day. We were greeted by a snow storm the next day. Good timing, Sascha! Es hatte monatelang nicht geschneit und das Thermometer kletterte im Tal bis auf 20 Grad. Am nächsten Tag wurden wir von einem Schneesturm begrüßt. Gutes Timing, Sascha!

Peace Out

When the decades turn, the decades also turn for my age group. I was never someone who paid particular attention to her age, and I noticed over the years that other people usually make a much bigger deal out of this. So this January when I turned 40, I didn’t think about it that much. At any age, you feel like what’s ahead looks so much older than what’s behind. It’s all relative. At my job in Boston, I worked with a lot of people in their 20s and they would make a big deal when they turned 25. I would chuckle to myself.

I’ve been told I look younger than I am. I’ll take it. In essence, it’s all about how you feel on the inside and what you do with your life. We did a lot in the past two years. Baby, moving across the U.S. and starting all over again. And then this week I started a new job, yet again. It was an opportunity I couldn’t pass on and shouldn’t have. Why? Because life doesn’t stand still and you shouldn’t, either. Keep on moving because life is indeed short.

1

Birthday trip to Red Rock Amphitheater near Denver. Popular for high altitude training. Geburtstagsausflug zu dem Red Rock Amphitheater in der Nähe von Denver. Beliebt für Höhentraining.

2

Elk sausage for sale. Elchwurst im Angebot.

3

Hall of Fame who played there. Hall of Fame (berühmte Personen, die dort gespielt haben).

Wenn die Jahrzehnte neu anfangen, dann fängt auch eine neue Altersgruppe für mich an. Ich war noch nie jemand, der sich besonders viel um ihr Alter gekümmert hat und mir ist über die Jahre aufgefallen, dass meistens andere Leute ein viel größeres Trara um alles machen. Als ich diesen Januar 40 wurde, habe ich mir nicht viel dabei gedacht. In jedem Alter fühlt sich das, was vor einem liegt, so viel älter an als das, was vorbei ist. Es ist alles relativ. Bei meinem Job in Boston arbeitete ich mit vielen Leuten unter 30, die eine große Sache daraus machten, als sie 25 wurden. Ich lachte leise vor mich hin.

Mir wird immer gesagt, ich sehe jünger aus als ich bin. Ist mir lieb. Es geht eigentlich auch nur darum, wie man sich im Inneren fühlt und was man mit seinem Leben macht. Wir haben in den letzten zwei Jahren sehr viel gemacht. Baby, in den USA weit umgezogen und noch mal von vorne angefangen. Und dann habe ich diese Woche schon wieder einen neuen Job angefangen. Es war eine Gelegenheit, die ich mir nicht entgehen lassen wollte und sollte. Warum? Weil das Leben nicht still steht und man das selbst auch nicht sollte. Bewegt euch nach vorne, denn das Leben ist in der Tat kurz.

4

Mini hike. Mini-Wanderung.

5

January sky in Colorado. Januar-Himmel in Colorado.

6

7

Moments of 2019

Year’s end is neither an end nor a beginning but a going on, with all the wisdom that experience can instill in us. – Harold Glen Borland*

Every year, I try to take some time to reflect on what happened over the past 12 months. While I thought that 2018 was a year of big change, 2019 was even bigger. Not only were we still adjusting to being a family of three, we planned for and moved across the country, I found a new job after 6.5 years of working at the same company, we bought a house, and I went to Germany with a toddler. There were times when I thought I couldn’t be any more exhausted. Overall, I wrote 10 articles compared to 36 the year before. We were busy – very busy.

Moving. I once heard on NPR that moving is one of the most stressful things in your life. When we moved into our condo in Roslindale in 2013, we didn’t think we would move again six years later. We got some quotes from moving companies but nothing looked great. Too expensive, everything we would have packed ourselves wouldn’t have been insured, and they couldn’t even give us a fixed day when our belongings would arrive. We decided to do everything ourselves. Matt rented a 26-foot UHaul. We spent months purging and packing boxes. A lot had to be done in the evenings after the baby went to sleep. We only paid for movers to pack and unpack the UHaul for us. It was hard work – really hard work.

Quitting. Leaving my job after 6.5 years was weird. Luckily, I was able to work out a temporary remote arrangement to stay on until the end of June while my manager was on maternity leave. I also trained my replacement during that time, which was also weird. But overall, I was glad because it helped us financially and kept me busy during the day in a new place. Working East Coast hours (6:30 am to 2:30 pm MT), I was able to enjoy the summer, do things after work, and get to know the area better. In the end, I only had one week between jobs.

Travel. The road trip out to Colorado was much better than in the fall of 2018. We planned it better, took more time and drove between 4.5 to 5.5 hours max each day. Some days, we didn’t do anything other than driving. Other days, we stopped here and there for some activities. I won’t forget day 1 when we packed up our condo and also drove three hours to Albany, NY. Caroline had a blowout along the way. Wet clothes, a wet car seat, wet everything. I remember checking into our hotel by myself (Matt was still driving the moving truck) with her wet body attached to me, trying to smile at the receptionist. It was rough.

Stress. There was a lot of tension this year. We had never been so stressed out in our lives. The temporary living arrangement was hard. Many of our belongings were in storage and we couldn’t really settle down quite yet. A new job, a new house, so much was new. The day we moved into our apartment complex, Caroline did not nap, and I remember being at the local supermarket not knowing where anything was, thinking: I just want to go home now. But where was home?

Hiking. We did go hiking. We even tried camping one night in June. That did not go well, by the way. I took a lot of solo trips in the fall while Matt was working on the floors in the house. It was stressful for him but also stressful for me because I couldn’t be in my own house and just relax because it was noisy or smelled like polyurethane. But I enjoyed the mountains, with company or just with Caroline, and was able to take a lot of nice pictures.

Friends. I didn’t realize how many people I needed in my life until I was alone. For sure, I did have more interaction at work with adults than Matt being home with Caroline but I often felt alone on the weekends. Considering myself an introvert, I previously thought I needed more time alone than I actually did. Over the summer, we finally made friends with another couple who had a son. It changed a lot.

Let’s see what 2020 has in store but it better be easier than this year. Here’s to the wisdom that experience can instill in us…

*The German School in Boulder sent this quote as part of their holiday wishes via email.

This is the moving truck that transported everything we owned across the country, including Matt’s woodworking equipment. Das ist der Umzugswagen, der unser ganzes Hab und Gut quer durchs Land transportierte, einschließlich der ganzen Ausrüstung für Matts Werkstatt.

Das Jahresende ist kein Ende und kein Anfang, sondern ein Weiterleben mit der Weisheit, die uns die Erfahrung gelehrt hat. – Harold Glen Borland*

Jedes Jahr versuche ich mir Zeit zu nehmen und etwas über die vergangenen 12 Monate nachzudenken. Während ich dachte, dass 2018 ein Jahr großer Veränderungen war, war 2019 noch größer. Wir gewöhnten uns nicht nur immer noch daran, eine dreiköpfige Familie zu sein, sondern planten einen Umzug durch das Land, den wir dann auch verwirklichten, ich fand eine neue Arbeit nach 6,5 Jahren in der gleichen Firma, wir kauften ein Haus und ich reiste nach Deutschland mit einem Kleinkind. Es gab Momente, bei denen ich dachte, ich könnte nicht platter sein. Insgesamt schrieb ich 10 Beiträge, verglichen mit 36 im Jahr vorher. Wir hatten viel zu tun – sehr viel.

Umziehen. Ich habe mal im Radio gehört, dass Umziehen eins der stressigsten Dinge im Leben sein kann. Als wir 2013 in unsere Eigentumswohnung in Roslindale zogen, dachten wir nicht, dass wir sechs Jahre später schon wieder umziehen würden. Wir holten uns ein paar Kostenvoranschläge von Umzugsfirmen, aber nichts sah gut aus. Zu teuer, alles was wir gepackt hätten, hätte man nicht versichern können und dazu konnte man uns keinen festen Termin geben, wann unser Hab und Gut ankommen würde. Wir entschieden uns, alles selbst zu machen. Matt mietete einen Umzugswagen (26 Füße lang = 8 Meter). Wir misteten monatelang aus und packten Kisten. Viel musste abends geschehen, nachdem das Baby ins Bett ging. Wir bezahlten nur die Möbelpacker, um den Umzugswagen zu füllen und zu leeren. Es war harte Arbeit – richtig harte Arbeit.

Kündigen. Meinen Job nach 6,5 Jahren zu verlassen war komisch. Zum Glück konnte ich verhandeln, noch eine Weile bis Ende Juni aus der Ferne zu arbeiten, bis meine Chefin wieder aus dem Mutterschutz zurück kam. Ich arbeitete in dieser Zeit auch meine Nachfolgerin ein, was auch komisch war. Aber im Großen und Ganzen war ich froh, denn es half uns finanziell und beschäftigte mich tagsüber in einer neuen Umgebung. Ich arbeitete in der Zeitzone der Ostküste (6:30 Uhr bis 14:30 Uhr hier), konnte so meinen Sommer genießen und nach der Arbeit etwas unternehmen und die Gegend ein bisschen besser kennenlernen. Am Ende hatte ich nur eine Woche frei zwischen beiden Jobs.

Reisen. Die Autofahrt nach Colorado war viel besser als die im Herbst 2018. Wir planten das besser, nahmen uns mehr Zeit und fuhren maximal zwischen 4,5 und 5,5 Stunden jeden Tag. An manchen Tage fuhren wir nur, an anderen hielten wir hier und da an und unternahmen was. Ich vergesse nicht den ersten Tag, als wir unsere Eigentumswohnung einpackten und auch noch drei Stunden nach Albany, New York, fuhren. Caroline machte sich unterwegs die Windel voll. Nasse Klamotten, ein nasser Autositz, alles nass. Ich erinnere mich daran, wie ich alleine im Hotel eincheckte (Matt fuhr noch den Umzugswagen) und ihr nasser Körper an mir hing und ich versuchte, den Rezeptionisten anzulächeln. Es war derb.

Stress. Es gab sehr viel Anspannung dieses Jahr. Wir waren in unserem Leben noch nie so gestresst. Die Übergangssituation mit der Wohnung war hart. Viele unserer Sachen waren eingelagert, also konnten wir uns noch nicht so ganz niederlassen. Ein neuer Job, ein neues Haus, so viel Neues. An dem Tag, als wir in unsere Übergangswohnung einzogen, schlief Caroline mittags nicht und ich erinnere mich daran, als ich im Supermarkt dort war und nicht wusste, wo was war und dachte: Ich will einfach nur heim. Aber wo war das?

Wandern. Wir gingen wandern. Wir versuchten sogar, einmal im Juni eine Nacht zu zelten. Das klappte übrigens nicht so gut. Ich war im Herbst oft alleine wandern, während Matt an den Böden im Haus arbeite. Es war stressig für ihn, aber auch stressig für mich, weil ich mich nicht in meinem eigenen Haus aufhalten und entspannen konnte, weil es zu laut war oder nach Polyurethan (Beschichtung/Lack für den Holzboden) roch. Aber ich genoss die Berge in Begleitung oder einfach nur mit Caroline und konnte viele schöne Bilder machen.

Freunde. Mir war nicht bewusst, wie viele Leute ich in meinem Leben brauchte, bevor ich alleine war. Natürlich hatte ich mehr Interaktion mit Erwachsenen an der Arbeit als Matt zu Hause mit Caroline, aber ich fühlte mich an den Wochenenden oft allein. Ich bezeichne mich selbst als introvertiert, dachte aber vorher, dass ich mehr Zeit alleine brauchte als eigentlich gedacht. Im Sommer schlossen wir endlich Freundschaft mit einem Pärchen, das einen Sohn hat. Das veränderte viel.

Mal sehen, was 2020 so bringt, aber es muss einfacher werden als dieses Jahr. Auf die Weisheit, die uns die Erfahrung gelehrt hat…

*Die deutsche Schule in Boulder schickte dieses Zitat im Weihnachtsgruß per E-Mail.

Longs Peak, seen from the Twin Sisters trail (Rocky Mountain National Park). It is rare to see it almost snow free. I couldn’t finish the hike because the baby didn’t cooperate that day but I still enjoyed the views. Der Longs-Peak-Gipfel vom Wanderweg „Twin Sisters” (Zwillingsschwestern) zu sehen (Rocky Mountain Nationalpark). Der Anblick fast ohne Schnee ist selten. Ich konnte die Wanderung nicht zu Ende machen, da das Baby an dem Tag nicht mitspielte, aber ich genoss trotzdem die Aussicht.

Gratitude

For a while, I’ve been thinking about writing down my plane ride from Denver to Germany back in November with my almost 2-year old daughter. Instead of writing a chronological post about the way I did it with our last flight from Denver to Boston when Caroline was 7 months old, I thought about everyone who helped make that difficult trip a little easier. I wish you a Merry Christmas, Happy Holidays, and all the best for 2020. I believe in karma, so here are all the good deeds you did. Thank you!

To the people on the plane from Denver to London who calmed me down when Caroline started screaming and kept going for a long time. I don’t know how long. It felt like forever. Two women who just came over when I was in the aisle trying to calm a screaming toddler in the middle of the night who just didn’t want to sleep. And the British Airways flight attendant who did the same and warmed up some milk for us. Caroline did fall asleep when we landed in London – with a poop. Life can be rough sometimes.

To the German passenger who found Caroline’s monkey after we left the plane and were on our way to our connecting flight. We stormed back and there he was in your hands. That monkey would have been missed big time.

To the American man who helped me with my luggage through security and the waiting area in London. I had a hand luggage ticket (long story) and had a carry-on suitcase, a diaper bag, a bag with toys and books, and was also carrying Caroline. Thank you! You told me you’re going to have a baby in April, and it will be hard and wonderful. Good luck.

To the mom who chatted nicely with me in London as we were waiting for the baby room to open. You were there with your two little children and told me the baby rooms can sometimes be busy for a very long time because nursing moms use them, too. I was used to changing tables in American bathrooms, so this was new to me and also meant a second trip to the normal bathroom for my own needs. Not convenient. Thanks for the nice chat.

To the two young dudes who helped me run with my luggage to my gate in London. For the longest time, the gate number didn’t post on the screen, and when it finally did after a longer bathroom break (it takes a while with a toddler), it said “gate closing”. I panicked and started running. You were there and helped.

To the two random flight attendants who – without a word – took my luggage and pulled it from customs to the waiting area in Frankfurt where my brother was waiting for me. I had all my stuff with me, plus the baby, plus the car seat that I couldn’t use a cart for because the cash-less machine did not take my credit card without a PIN.

To my brother who picked me up in Frankfurt and saw me break down when I saw him. This was a side of me that I had not seen myself before. Pure exhaustion but now I can laugh about it. May this never happen again!

To my family and friends who made time and embraced us as if we had never been away. Caroline had a blast with all of you. To my parents who had to listen to Caroline’s wails for many nights because of her jetlag and not being in her own bed. And to my mom for babysitting on a Friday night so I could go to a restaurant with two of my high school friends and just be me for a few hours.

To the woman who gave us a chocolate cookie in Dallas when we were waiting to go through security. You noticed my stress level because I thought I wouldn’t make my connecting flight because everything took so long. And we almost missed it. This was such a nice gesture. You later gave us a second cookie when you saw us again waiting for the train. So sweet.

To the American Airlines pilot who held onto my arm on the train at the Denver International Airport on the way to baggage claim, so I wouldn’t fall over. You said “We brought you here” after asking me what flight I was on and later I realized you were one of the pilots.

THANK YOU! Each and every one of you made a hard trip just a little easier. May good karma follow you into the new year and do good things to you. 🙂

Heule Eule = Howl Owl. We got this book as a gift while in Germany. Caroline loves it. I often felt like this Howl Owl during the trip. Wir bekamen dieses Buch geschenkt, als wir in Deutschland waren. Caroline liebt es. Ich fühlte mich unterwegs oft wie diese Heule Eule.

Ich denke schon eine Weile darüber nach, meine Flugreise von Denver nach Deutschland im November mit meiner fast zweijährigen Tochter niederzuschreiben. Anstatt alles in chronologischer Reihenfolge zu berichten, wie ich es mit meinem Flug von Denver nach Boston gemacht habe, als Caroline 7 Monate alt war, dachte ich an alle, die mir geholfen haben, diese schwierige Reise ein bisschen einfacher zu machen. Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten, schöne Feiertage und nur das Beste für 2020. Ich glaube an Karma, hier sind also alle eure guten Taten. Danke!

An die Leute im Flugzeug von Denver nach London, die mich beruhigt haben, als Caroline anfing zu schreien und das eine Weile lang. Ich weiß nicht wie lang. Es fühlte sich wie eine Ewigkeit an. Zwei Frauen kamen einfach rüber, als ich im Gang stand und versuchte, ein schreiendes Kleinkind zu beruhigen, das mitten in der Nacht einfach nicht schlafen wollte. Und die Flugbegleiterin von British Airways, die das Gleiche tat und auch Milch für uns aufwärmte. Caroline schlief bei der Landung ein – mit einem Häufi. Das Leben kann manchmal schon anstrengend sein.

An den deutschen Fluggast, der Carolines Affen fand, nachdem wir aus dem Flugzeug gestiegen und auf dem Weg zu unserem Anschlussflug waren. Wir stürmten zurück und da war er in deinen Händen. Diesen Affen hätten wir ganz schön vermisst.

An den Amerikaner, der mir mit meinem Gepäck durch die Sicherheitskontrolle und den Wartebereich in London half. Ich hatte ein Handgepäcksticket (lange Geschichte) und hatte einen Rollkoffer, eine Windeltasche, eine Tasche mit Spielzeug und Büchern und trug außerdem noch Caroline. Danke! Du hast mir erzählt, dass ihr im April ein Baby erwartet und das wird so anstrengend und wunderschön. Viel Erfolg.

An die Mama, die sich nett mit mir in London unterhielt, als wir auf den Babyraum warteten. Du warst dort mit deinen zwei Kindern und hast mir erzählt, dass die Babyräume manchmal lange besetzt sein können, weil Mütter sie auch zum Stillen benutzen. Ich kannte nur ausziehbare Wickeltische von amerikanischen Toiletten, also war das neu für mich und es bedeutete danach auch einen erneuten Abstecher auf die normale Toilette für mich selbst. Danke für den netten Plausch.

An die zwei jungen Typen, die mir halfen, mit meinem Gepäck zu meinem Flugsteig in London zu rennen. Der Flugsteig stand ganz lange nicht am Bildschirm an und als er endlich nach einer langen Toilettenpause da war (mit einem Kleinkind dauert es einfach länger), stand da „Flugsteig schließt”. Ich bekam Panik und rannte los. Ihr wart da und habt mir geholfen.

An die zwei Flugbegleiterinnen, die zufällig da waren und – ohne Worte – mein Gepäck nahmen und es vom Zoll in den Wartebereich in Frankfurt zogen, wo mein Bruder auf mich wartete. Ich hatte mein ganzes Zeug bei mir, plus Baby, plus Autositz, für den ich keinen Wagen nehmen konnte, weil die bargeldlose Maschine meine Kreditkarte ohne PIN nicht nahm.

An meinen Bruder, der mich in Frankfurt abholte und mich zusammenbrechen sah, als ich ihn erblickte. Das war eine Seite von mir, die ich selbst noch nie gesehen hatte. Vollkommene Erschöpfung, aber jetzt kann ich drüber lachen. Mag das nie wieder passieren!

An meine Familie und Freunde, die sich Zeit nahmen und uns liebevoll empfingen, als wären wir nie weggewesen. Caroline hatte einen Mordsspaß mit euch. An meine Eltern, die nächtelang Carolines Geweine mit anhören mussten, weil sie Jetlag hatte und nicht in ihrem eigenen Bett schlafen konnte. An meine Mama fürs Babysitten an einem Freitagabend, sodass ich mit zwei Schulfreunden in ein Restaurant gehen und ein paar Stunden lang einfach nur mal ich selbst sein konnte.

An die Frau, die mir einen Schokoladenkeks in Dallas schenkte, als wir in der Sicherheitskontrolle warteten. Du hast meinen Stress gespürt, weil ich dachte, wir verpassen unseren Anschlussflug, weil alles so lange dauerte. Und fast hätten wir ihn verpasst. Das war so eine nette Geste. Später kam noch ein zweiter Keks dazu, als du uns noch mal beim Warten auf den Zug sahst. So lieb.

An den Piloten von American Airlines, der meinen Arm im Zug am internationalen Flughafen von Denver auf dem Weg zur Gepäckausgabe festhielt, damit ich nicht umfiel. Du hast gesagt „Wir haben euch hierher gebracht”, nachdem du mich gefragt hast, welchen Flug wir hatten und später wurde mir klar, dass du einer der Piloten warst.

DANKE! Jeder Einzelne von euch hat eine schwere Reise ein bisschen einfacher gemacht. Möge gutes Karma euch ins neue Jahr folgen und euch Gutes bescheren. 🙂

A Visit to the Dump

A little different topic today but also related to visiting new places. In November, the City of Longmont had a free landfill drop-off day. We had a bunch of old carpet and some other stuff to discard that came with the house, so we took advantage of that, and I made a trip to the Front Range Landfill in Erie, CO, about 25 minutes from us.

I have no experience with dumps. In Germany, most things got picked up. Large items or iron had a special pick-up day or a truck going around. In Boston, they took EVERYTHING with the regular curb pick-up, even our love seat when we moved out. They did have special drop-off days for electronics or other recycling events but except for one visit to a small dump in the town Matt grew up in (remember, Ted, I went with you once), this was new to me.

The Front Range Landfill started operations in 1996 and is expected to close in 2051. According to their website, their “permitted foot print is 326 acres on a 460 acre site with a 70 million cubic yard capacity”. HUGE! When I drove to the top, it was like driving up switchbacks on a mountain, except that I was driving up 20+ years of trash… It was weird because I could see the beautiful Rocky Mountains in the distance, along with all sorts of trash.

While this might make you feel bad, it is also important to think about not making too much trash but we all make trash, and it needs to go somewhere. The Front Range Landfill captures landfill gas as a safe and renewable energy source and on their website you can learn about how they compact and cover waste frequently with soil to reduce odors, control insects, and rodents to protect public health. They also do regular ground water testing and have strict closure and post-closure care requirements. Fascinating!

1

At the top of the “hill”. My friend thought these trucks were part of the dump because they look so similar but I guess a lot of people here drive trucks. I came with our tiny Honda Fit and what it could fit. Oben auf dem „Berg”. Meine Freundin dachte, diese großen Autos gehörten zur Müllhalde, weil die alle gleich aussehen, aber anscheinend fahren die hier viele Leute. Ich kam mit unserem kleinen Honda Fit und was da so rein passte.

2

This is such a weird picture with the mountains in the background, isn’t it? Das ist echt ein seltsames Foto mit den Bergen im Hintergrund, oder?

Ein etwas anderes Thema heute, aber es geht auch um einen Besuch neuer Orte. Im November hatte die Stadt Longmont einen kostenlosen Ablieferungstag für Sperrmüll. Wir hatten alten Teppich und anderen Kram, der mit dem Haus kam, also nutzten wir das aus und ich fuhr zur Front Range Mülldeponie in Erie, Colorado, ca. 25 Minuten von uns entfernt.

Ich habe keine Erfahrung mit Mülldeponien. In Deutschland wurde das Meiste abgeholt. Große Gegenstände oder Eisen kamen zum Sperrmüll oder wurden von einem Laster abgeholt. In Boston nahm die Müllabfuhr ALLES mit, sogar unser kleines Sofa bei unserem Auszug. Es gab spezielle Tage für die Abgabe von Elektromüll und andere Recycling-Events, aber außer einem Besuch bei einer kleinen Mülldeponie in dem Ort, wo Matt aufwuchs (Ted, erinnerst du dich, da war ich mit dir), war das neu für mich.

Die Front Range Mülldeponie ging 1996 in Betrieb und wird wahrscheinlich bis 2051 laufen. Laut ihrer Webseite ist der „erlaubte Grundriss 132 Hektar auf einer Fläche von 185 Hektar mit 54 Million Quadratmetern Kapazität”. RIESIG! Als ich hochfuhr, war das wie Serpentinen auf einem Berg hochzufahren, allerdings fuhr ich auf mehr als 20 Jahren Müll hoch… Es war seltsam, weil ich die schönen Rocky Mountains in der Ferne sah und dazu allen möglichen Müll.

Man fühlt sich dabei wahrscheinlich schlecht, aber man muss auch daran denken, nicht so viel Müll zu produzieren, aber wir machen alle Müll und der muss irgendwo hin. Die Front Range Mülldeponie wandelt Abfallgase in sichere und erneuerbare Energiequellen um und auf der Webseite kann man lernen, wie der Müll gepresst und oft mit Erde abgedeckt wird, um Gestank zu reduzieren, Insekten und Nagetiere zu kontrollieren und um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Das Grundwasser wird regelmäßig getestet und es gibt strenge Regelungen zur Schließung und zum Nachbetrieb. Faszinierend!

Andere Länder, andere Sitten: Snow in Colorado

I was looking for a good translation for my title here but couldn’t find any, so I used the German, which translates to: Different countries, different customs. When in Rome, do as the Romans do? Different strokes for different folks? Anyway, today we’re not really talking about different countries, just different regions in the U.S.

When it snows in Boston, it snows a lot. The city is usually ready to handle all the snow, sends out plows and salt trucks, and just does the job. Not so in Colorado. We’ve now had several snow storms here and have learned that they don’t really plow much. It’ll melt eventually is what I’ve heard.

Yes, with the high altitude sun and the extreme temperature swings here (one day it went from 70s to 30s the next day), I get that. But then we got 18 inches of snow Thanksgiving week and were stuck for days. The city of Longmont eventually decided to plow not only the main streets but also residential streets but at that point is was too late and everything was icy.

After several days of cabin fever, a combination of work from home and the holidays, I finally made it across town to McIntosh Lake for a stroll in the snow. I did enjoy that but I can’t wait for the sun to melt more snow and make the smaller roads safe again. This was apparently the biggest storm they had here in a decade. Welcome to Colorado, I guess.

Ich war auf der Suche nach einer englischen Übersetzung für meinen Titel hier und konnte keine gute finden, deshalb habe ich ihn halb auf Deutsch gelassen. Wir sprechen auf jeden Fall heute nicht von anderen Ländern, sondern von verschiedenen Regionen in den USA.

Wenn es in Boston schneit, dann schneit es viel. Die Stadt kann normalerweise mit dem ganzen Schnee umgehen, schickt Räumfahrzeuge und LKWs zum Streuen raus und kümmert sich einfach drum. Nicht so in Colorado. Wir hatten nun mehrere Schneestürme hier und haben gelernt, dass nicht viel geräumt wird. Es wird schon irgendwann schmelzen, sagt man wohl.

Ja, mit der Höhensonne und den krassen Temperaturschwankungen (an einem Tag ging es von über 20 Grad plus auf null runter) verstehe ich das. Aber in der Thanksgiving-Woche bekamen wir 46 cm Schnee und steckten tagelang fest. Die Stadt Longmont entschied sich letzten Endes, nicht nur die Haupstraßen, sondern auch kleinere Straßen zu räumen, aber da war es eigentlich schon zu spät und alles war vereist.

Nach mehreren Tagen Hüttenkoller, einer Kombination aus Arbeit von zu Hause und den Feiertagen, schaffte ich es endlich durch die Stadt zum McIntosh Lake, um im Schnee spazieren zu gehen. Es war schön, aber ich kann es kaum erwarten, bis die Sonne noch mehr Schnee schmilzt und die kleineren Straßen wieder sicherer macht. Das war anscheinend der größte Sturm, den sie seit 10 Jahren hier hatten. Herzlich willkommen in Colorado dann wohl.

Snow storm on Tuesday. Our street on Sunday. Schneesturm am Dienstag. Unsere Straße am Sonntag.

Welcome to Colorful Colorado

The greatest wealth is health. – Virgil

Let’s start from the beginning.

Recently, I noticed that my last post was about Nebraska. That was from during our move. A lot has changed since then. We lived in an apartment complex for a short while, I found a new job, we moved to a new house in July, explored the mountains, Matt did a lot of home improvement, and I went to Germany in November. And then we all got sick. Nasty colds, conjunctivitis for Caroline, followed by a stomach flu for Matt and me. It really makes you appreciate your health and how much you need that.

Since our move, I haven’t had the energy to post much because we have been so busy and life has been exhausting. Running around, settling in, trying to make friends – this has all been very hard. I’m hoping that things will finally start to slow down, and that we will be able to relax some more. Next week is Thanksgiving and we have a four-day weekend ahead of us. What are we going to do? No idea.

I will leave you with a picture from Rocky Mountain National Park I took hiking out to Mills Lake at the end of September with Caroline while Matt was working on the floors back home. Colorado is beautiful and you should all come visit.

Der größte Reichtum ist die Gesundheit. – Vergil

Fangen wir von vorne an.

Vor kurzem habe ich festgestellt, dass mein letzter Beitrag von Nebraska war. Das war während unseres Umzugs. Es hat sich seitdem viel verändert. Wir haben kurzzeitig in einem Apartmentkomplex gewohnt, ich fand einen neuen Job, wir zogen Ende Juli in ein neues Haus ein, erkundeten die Berge, Matt verbesserte viel an unserem Haus und ich war im November in Deutschland. Und dann wurden wir alle krank. Fiese Erkältungen, Bindehautentzündung für Caroline, gefolgt von einem Magendarmvirus für Matt und mich. Man lernt dabei seine Gesundheit schätzen und wie sehr man diese braucht.

Seit unserem Umzug hatte ich nicht viel Energie zum Schreiben, weil wir so viel zu tun hatten und das Leben so anstrengend war. Rumrennerei, Eingewöhnung, Freunde finden – all das war sehr schwer. Ich hoffe, dass sich die Dinge jetzt langsam legen und wir uns mehr entspannen können. Nächste Woche ist Thanksgiving und wir haben ein viertägiges Wochenende vor uns. Was werden wir unternehmen? Keine Ahnung.

Ich verabschiede mich heute mit einem Bild vom Rocky Mountain Nationalpark, das ich Ende September bei einer Wanderung zu Mills Lake mit Caroline machte, als Matt zu Hause an den Fußböden arbeitete. Colorado ist wunderschön und ihr solltet uns alle besuchen kommen.

Nebraska: Bailey Yard

Nebraska was just like what I expected. Lots of space, irrigation systems, mostly flat and kind of dull but still fascinating. We stopped at Bailey Yard, the world’s largest railroad yard, owned by Union Pacific. Here, locomotives and cars headed all across North America are sorted, serviced and repaired. Very interesting.

Kitty in Lincoln, Nebraska. We didn’t have time to go into town. Mieze in Lincoln, Nebraska. Wir hatten keine Zeit, um in die Stadt zu gehen.

Nebraska war genau das, was ich erwartet hatte. Viel Platz, Bewässerungsanlagen, hauptsächlich flach und ein bisschen langweilig, aber faszinierend. Wir legten einen Zwischenstopp beim Bailey Yard ein, dem größten Rangierbahnhof der Welt, im Besitz von Union Pacific. Hier werden Lokomotiven und Wagen, die durch ganz Nordamerika unterwegs sind, sortiert, gewartet und repariert. Sehr interessant.

Golden Spike Tower/Turm. We went up to get a view. Wir gingen hoch für eine Aussicht.

No issues parking our moving truck here. Kein Problem, unseren Umzugswagen hier zu parken.

Note the baby comments. Man beachte die Babykommentare.

Iowa: Herbert Hoover National Historic Site

The next two days were easier with 4.5 hours of driving each day. That was much more relaxing than trying to get as far as possible. Most of my friends know that I like the national park system here and that I’m always on the lookout for new sites to visit and get a stamp. The Herbert Hoover National Historic Site in West Branch, IA was the only place I could find along our route.

Just 5 minutes off the highway, the Herbert Hoover National Historic Site commemorates the life of 31st president of the United States. We watched the intro movie, which I didn’t catch until the end because Caroline just wasn’t having it, and we also walked around the grounds checking out the different buildings. West Branch was a cute town but since the highway was just minutes away, it was really loud.

1

2

3

4

Die nächsten zwei Tage waren einfacher mit 4,5 Stunden Fahrt pro Tag. Das war einfach entspannter, als zu versuchen, so schnell wie möglich voran zu kommen. Die meisten meiner Freunde wissen, dass ich das Nationalpark-System hier mag und dass ich immer auf der Suche nach neuen Orten zum Besuchen bin und mir einen Stempel abzuholen. Die historische Stätte für Herbert Hoover in West Branch, Iowa war der einzige Ort, den ich auf unserer Route finden konnte.

Nur 5 Minuten von der Autobahn entfernt erinnert die historische Stätte für Herbert Hoover an das Leben des 31. Präsidenten der USA. Wir schauten uns die Einführung an, die ich nicht bis zum Ende anschauen konnte, weil Caroline nicht wollte, und wir sahen uns die verschiedenen Gebäude auf dem Gelände an. West Branch war ein niedlicher Ort, aber da die Autobahn nur ein paar Minuten weg war, war es sehr laut.

5

Prior to West Branch, we stopped at Iowa’s largest truck stop, a sight in and of itself… Vor West Branch machten wir Pause bei Iowas größtem Rastplatz für Lastwagen, eine Sehenswürdigkeit selbst…

6

The things you see in Iowa. Why? Die Dinge, die man in Iowa sieht. Warum?

From Massachusetts to Indiana

The first half of our road trip, we didn’t do much other than driving. On moving day, we had hired helpers to pack our belongings into a 26-foot truck, the largest you are allowed to drive with a commercial driver’s license. Thanks to our friends Zach and Jen, who came over to watch Caroline, we had time to focus on packing and organizing. It was a busy morning and we left later than anticipated. The plan was to drive three hours to Albany, NY to at least cover some ground on the first day.

Apart from the fact that I had to deal with a soaked baby and car seat upon arrival in Albany, the day went better than we thought. We were also worried that our cat might freak out, but she ended up loving every hotel we stayed at. So many soft blankets. There were no issues with her. I guess it’s better to start something with the worst expectations and have it turn out better in the end than the other way around.

The following two days we had planned more driving of about 5.5 hours each day. We learned last fall that six hours of driving a day was too much for a baby. We ended up in Erie, PA for our second night. A quick trip into town turned out as too much because the baby was getting tired and just wanted to play on the floor rather than being carried around town. Plus, Erie was just not that exciting anyway.

On to South Bend the next day. It was just driving and driving, most of it through pouring rain, which was stressful. No activities that day, just play time and a few beers at the hotel, and we found ourselves being more relaxed with that. There was no need to force activities if it meant stress. On the road, we tried to communicate with each other to coordinate breaks since I was usually faster than Matt with the truck. I’m leaving this post with one cat picture, but there isn’t much to report. The main goal of the trip was to get to Colorado.

1

Die erste Hälfte unseres Road Trips machten wir nicht viel außer zu fahren. Am Umzugstag hatten wir Helfer gebucht, die unser Hab und Gut in einen ca. 8m langen Umzugswagen packten, den größten, den man mit einem normalen Führerschein fahren darf. Dank unserer Freunde Zach und Jen, die rüberkamen und auf Caroline aufpassten, hatten wir Zeit, zu packen und zu organisieren. Es war viel los an diesem Morgen und wir fuhren später los als gedacht. Der Plan war, drei Stunden nach Albany, New York zu fahren, um wenigstens ein bisschen Weg hinter uns zu lassen.

Abgesehen davon, dass ich mit einem nassen Baby und Kindersitz in Albany ankam, verlief der Tag besser als wir gedacht hatten. Wir hatten uns auch Sorgen um unsere Katze gemacht, dass sie vielleicht Panik bekommt, aber letzten Endes gefiel ihr jedes Hotel, in dem wir waren, total gut. So viele weiche Decken. Es gab keine Probleme mit ihr. Es ist wahrscheinlich besser, mit den schlimmsten Erwartungen an etwas heranzugehen als anders herum.

Die nächsten zwei Tage hatten wir ein bisschen mehr Fahrt von jeweils 5,5 Stunden pro Tag geplant. Wir hatten letzten Herbst gelernt, dass sechs Stunden Fahrt pro Tag zu viel für ein Baby waren. Die zweite Nacht verbrachten wir in Erie, Pennsylvania. Ein schneller Ausflug in den Ort erwies sich als zu viel, denn das Baby wurde müde und wollte einfach nur auf dem Boden spielen, anstatt in der Gegend herumgetragen zu werden. Außerdem war Erie auch einfach nicht so spannend.

Am nächsten Tag ging es weiter nach South Bend. Es wurde einfach nur gefahren, das Meiste durch strömenden Regen, was stressing war. Keine Aktivitäten an dem Tag, nur Zeit zum Spielen und ein paar Bierchen im Hotel und wir fanden das entspannter. Man muss keine Aktivitäten erzwingen, wenn das Stress bedeutet. Unterwegs versuchten wir miteinander zu kommunizieren und Pausen zu koordinieren, da ich meistens schneller als Matt mit dem Umzugswagen unterwegs war. Ich schließe diesen Beitrag mit einem Katzenfoto ab, denn es gibt nicht so viel zu berichten. Das Hauptziel der Fahrt war nach Colorado zu kommen.