Category Archives: El Salvador

Eating Well In Peru

Looking through our food pictures from South America and Central America, I did notice that we had actually blogged some about food already. For example, you can see us eating lemon ants during our jungle tour in Ecuador, encountering a chicken foot in a soup in Mindo, Ecuador, binge eating for two days in El Salvador at the Juayúa Food Festival or being fascinated by all the chillies in Mexico. This made me realize that we never actually commented on how good the food in Peru was. Not only was it good, it was also cheap. It was also the country with the best street vendors. Take a look!

Als ich durch meine Essensbilder von Südamerika und Mittelamerika gegangen bin, habe ich festgestellt, dass wir eigentlich schon etwas über Essen gebloggt hatten. Zum Beispiel sieht man uns, wie wir “Lemon Ants” (Ameisen, die nach Zitrone schmecken) bei unserer Dschungeltour in Ecuador gegessen haben, einen Hühnerfuß in einer Suppe in Mindo (Ecuador) gefunden haben, zwei Tage lang in El Salvador auf dem Juayúa-Food-Festival nur gefressen haben oder als wir von den Chilies in Mexiko fasziniert waren. Da wurde mir auch klar, dass wir eigentlich nie so richtig kommentiert haben, wie gut das Essen in Peru eigentlich war. Es war nicht nur gut, sondern auch günstig. Es war außerdem das Land mit den besten Straßenverkäufern. Schaut mal!

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At a restaurant in Cusco. Peru’s specialty is actually guinea pig but we couldn’t get ourselves to eat that.

In einem Restaurant in Cusco. Perus Spezialität ist eigentlich Meerschweinchen, aber das wollten wir dann auch nicht essen.

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You might encounter the occasional strange item on the menu. What the hell is “jumped”? Well, it’s a literal translation of “saltado”, Peru’s version of stir fry. The verb “saltar” translates to ” to jump”.

Man findet manchmal etwas komische Sachen auf der Speisekarte. Was bitte ist “jumped” (gesprungen)? Nun gut, das ist die wortwörtliche Übersetzung von “saltado”, Perus Version eines Pfannengerichts. Das Verb “saltar” heißt übersetzt “springen” (to jump).

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Cusco. After literally running around for an entire day to prepare our multi-day Choquequirao hike, we took advantage of the street foods of Peru at the end of the day. These people were cooking away for hours and hours until the early morning. You would tell them what you wanted, and they would make it for you. Best. Experience. Ever.

Cusco. Nachdem wir wirklich den ganzen Tag rumgerannt waren, um unsere mehrtägige Choquequirao-Wanderung vorzubereiten, ließen wir es uns am Ende des Tages mit Perus Essen von Straßenverkäufern gut gehen. Die Leute waren die ganze Zeit am Kochen und das bis in die frühen Morgenstunden. Man sagte ihnen, was man wollte und sie machten es für einen. Beste. Erfahrung. Überhaupt.

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The finished product. Almost like a doner kebab. Das Endprodukt. Fast wie ein Döner. Nur Döner macht schöner.

Or maybe this guy for dinner? Oder vielleicht den hier zum Abendessen? 🙂

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The Juayúa Food Festival in El Salvador

When you go through your pictures after your around the world adventure, you realize there are many things you didn’t talk about on your blog while you were on the road. Too many impressions, too much to digest (literally), and too many thoughts in your head.

One fantastic event we haven’t covered yet (because we couldn’t upload our video back then – connection too slow) was the Juayúa Food Festival in El Salvador. We heard about it through another travel blog and couldn’t wait to get there. Juayúa is a quaint, small town located about 65 miles outside of the capital San Salvador (although it takes a long time to get there by chicken bus) and the food festival is the main draw. There is usually not much going on during the week, so we made sure to be there on the weekend.

And oh dear, we had arrived in food heaven. Binge eating for the entire weekend. Meat, lots of meat… But look for yourselves (thanks to Matt for the editing work).

 

Wenn man nach seiner Weltreise durch seine Fotos geht, stellt man fest, dass es viele Dinge gibt, über die man unterwegs gar nicht gebloggt hat. Zu viele Eindrücke, zu viel zu verdauen (wortwörtlich) und zu viele Gedanken im Kopf.

Ein super Event, über das wir noch nichts geschrieben haben (weil wir damals unser Video nicht hochladen konnten – Verbindung zu langsam), war das Juayúa Food-Festival in El Salvador. Wir hatten auf einem anderen Reiseblog davon gehört und konnten es kaum abwarten, dort anzukommen. Juayúa ein malerischer, kleiner Ort ca. 104 km außerhalb der Hauptstadt San Salvador (man braucht dank Chicken-Bus allerdings sehr lange) und das Food-Festival die Hauptattraktion. Unter der Woche ist normalerweise nicht so viel los, deshalb stellten wir sicher, dass wir am Wochenende da waren.

Und oh Mann, wir waren im Schlaraffenland angekommen. Das ganze Wochenende war Fressen angesagt. Fleisch, ganz viel Fleisch… Aber schaut doch selbst (danke an Matts fürs Zusammenschnippeln).

Juayúa is surrounded by volcanoes and coffee fields. Juayúa ist von Vulkanen und Kaffeefeldern umgeben.

Nearby/In der Nähe: Parque Nacional Cerro Verde

Pupusas, a traditional meal in El Salvador. The cheapest dinners of the entire trip. $3 for the two of us combined. Pupusas, traditionelles Essen in El Salvador. Das billigste Abendessen auf der ganzen Reise. 3 $ für uns beide zusammen.

Mmmh, yum. We ate all day long. Mmmh, lecker. Wir aßen von morgens bis abends.

Who can say “no” to this? Wer kann dazu “nein” sagen?

What happened to the sidewalk? And yes, I did get a cheap haircut in Nicaragua. Was ist mit dem Bürgersteig passiert? Und ja, ich war in Nicaragua für ganz billig beim Frisör.

The Dark Side of Travel: Trash

Yes, I hate to break it to you, but traveling is not always fun, because you see a lot of things you wish you hadn’t seen. One of those is irresponsible behavior towards the environment. OK, I get it that people in Central America and South America might have other things to worry about than where their trash goes, or that they don’t have the appropriate services to take care of that, but when I see people toss their water bottle out of the bus, along with other items like packaged food, all sorts of plastic materials, cans and so forth, and I see all the trash piled up on the side of the road, I get really mad.

Fortunately, we’re leaving this continent again soon, and I don’t have to live in this garbage. It is a sad way to think though. Do people not care when their front yard is covered in trash and their lakes are too polluted to swim in? And for those where you still can, I saw people throw their cigarette butts in, and then they jumped in five minutes later. We have also seen many instances of trash being burned out in the fields. It is really toxic to burn waste, but they don’t seem to know about that here (or care?). It seems hopeless, and I don’t foresee any changes in the future.

(House near Carmelita, Guatemala, Haus in der Nähe von Carmelita, Guatemala)

Ja, ich muss es leider rauslassen, aber Reisen ist nicht immer lustig, denn man sieht viele Dinge, die man lieber nicht gesehen hätte. Ein Beispiel ist das verantwortungslose Verhalten gegenüber der Umwelt. OK, ich kann ja verstehen, dass die Leute in Zentral- und Südamerika vielleicht andere Sorgen haben, als sich Gedanken zu machen, was mit dem Müll passiert, oder dass sie nicht einfach die Art von Müllabfuhr haben, die sich um alles kümmert, aber wenn ich sehe, wie Leute hier Plastikflaschen aus dem Bus werfen, zusammen mit anderen Dingen, wie abgepacktem Essen, allen möglichen Sachen aus Plastik, Dosen usw., und ich dann den ganzen Müll am Straßenrand sehe, werde ich echt sauer.

Zum Glück verlassen wir diesen Kontinenten bald wieder und ich muss nicht in diesem Müll leben. Das ist eine traurige Denkweise. Ist es den Leuten egal, wenn ihr Vorgarten voller Müll liegt und die Seen so verschmutzt sind, dass man nicht mehr darin schwimmen kann? Und die, die noch sauber sind, dort habe ich Leute gesehen, die ihre Kippen reinwarfen und dann fünf Minuten später reinsprangen. Wir haben auch oft gesehen, wie Müll auf den Feldern verbrannt wurde. Müllverbrennung ist wirklich giftig, aber anscheinend wissen das die Leute hier nicht (oder es ist ihnen egal?). Es scheint aussichtslos und ich sehe auch keine Veränderungen für die Zukunft.

Mi Plegaria de Carlos

The best travel moments happen when you interact with the locals. At our hostel Blanca Luna in Suchitoto, the owner Carlos was a passionate singer, painter and in love with the arts. Yesterday, he sang us a serenade before breakfast, a mix of cover songs and some that he wrote himself. My favorite was “Mi Plegaria” by “Cesar de Guatemala” so I asked him this morning to sing it again. Here he is in front of his painting. Se derrite mi corazón…

 

Die schönsten Momente beim Reisen sind mit den Einheimischen. In unserem Hostel Blanca Luna in Suchitoto war der Besitzer Carlos ein leidenschaftlicher Sänger, Maler und Kunstbegeisterter. Gestern sang er uns vor dem Frühstück ein Ständchen aus Coversongs und Liedern, die er selbst geschrieben hatte. Mein Lieblingslied war “Mi Plegaria” von “Cesar de Guatemala” und so fragte ich ihn heute Morgen, ob er es noch einmal singen könne. Hier ist er vor einem seiner Bilder. Se derrite mi corazón…

Heading to El Salvador

Instead of opting for maybe 6 different buses, being sweaty and exhausted, we decided to take the easy route from Nicaragua to El Salvador. On a Tica bus, we passed two border crossings in Honduras yesterday, and ended up spending the night in San Salvador in the seediest neighborhood and the worst capital we had been so far.

Anstatt verschwitzt und erschöpft mit vielleicht 6 verschiedenen Bussen zu fahren, entschieden wir uns für den einfacheren Weg von Nicaragua nach El Salvador. In einem Ticabus überquerten wir gestern zwei Grenzen in Honduras und verbrachten am Ende die Nacht in San Salvador in der heruntergekommensten Gegend und der schlimmsten Hauptstadt soweit.

(Two borders in one day, zwei Grenzen an einem Tag)

Entering the city, we saw signs greeting Obama who had visited the day before. On the less cheerful side, there were also banners saying “no more gringo invasions” or “United States – polluter of the world”. I was thinking about the trash on the streets here, or how polluted Lake Nicaragua was, unsuitable to swim in, and how Central America should take a look at themselves. Yet, Obama’s visit to this tiny country was probably a big deal here, and many people were excited.

Als wir in die Stadt hineinfuhren, sahen wir Begrüßungsschilder für Obama, der am Tag davor zu Besuch war. Weniger freundlich waren allerdings die Tücher mit den Aufschriften “keine Gringoinvasionen mehr” oder “USA – Verschmutzer der Welt”. Ich dachte dabei an den Müll in den Straßen hier oder wie verschmutzt der Nicaraguasee war, zum Schwimmen nicht geeignet, und wie Zentralamerika mal über sich selbst nachdenken sollte. Trotzdem war Obamas Besuch in diesem kleinen Land hier sicher etwas Besonderes und viele waren aufgeregt.

(Obama on a chicken bus from San Salvador to Suchitoto, Obama im Bus von San Salvador nach Suchitoto)

This morning, we moved on to Suchitoto, 1.5 hours by chicken bus. Recommended by Rick Steves, whose opinion you can always trust, this safe colonial town is a real gem and our favorite city so far with wonderful architecture, few tourists, a gorgeous lake nearby, cheerful people, a very relaxed atmosphere, and cheap eats. This is definitely a place we want to spend more time in, a real contrast to the mess of San Salvador, and clearly a taste of authentic El Salvador.

Heute Morgen fuhren wir weiter nach Suchitoto, 1,5 Stunden mit dem Chickenbus entfernt. Von Rick Steves empfohlen, auf dessen Meinung man sich immer verlassen kann, ist diese sichere Stadt im Kolonialstil ein Juwel und gefällt uns mit seiner wunderschönen Architektur, den wenigen Touristen, einem traumhaften See in der Nähe, heiteren Menschen, einer sehr entspannten Atmosphäre und günstigem Essen bisher von allen Städten am besten. Hier wollen wir definitiv ein bisschen mehr Zeit verbringen, ein richtiger Kontrast zu San Salvador und ganz klar ein Einblick in das authentische El Salvador.

(Main square in Suchitoto, Hauptplatz in Suchitoto)

(Lake Suchitlán, See Suchitlán)

(Cows just walk around here, Kühe laufen hier einfach rum)