Category Archives: On the Road

Back from South Florida

Here we are, with our own coffee, after a night in our own bed, enjoying the comforts of our own home. We had a nice week off in Miami and Everglades National Park. Things are a different world down there and while a week of sun was certainly nice in the middle of winter, we both also realized very quickly that Southern Florida would not be for us long term.

I still need to collect my thoughts but I’m excited to write down memories from our trip over the next few weeks on this blog. With already a few ideas in my head, there will be stories about Miami, Cuban culture, running and biking, activities in the Everglades, nasty Floridian mosquitoes, ranger talks and oddities we observed while down there. I hope you’re excited to read our stories. Until then – ¡Hasta pronto!

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Hier sind wir, mit unserem eigenen Kaffee, nach einer Nacht in unserem eigenen Bett und genießen den Komfort zu Hause. Wir hatten eine schöne Woche in Miami und im Everglades Nationalpark. Es ist eine andere Welt da unten und während eine Woche Sonne mitten im Winter echt nett war, stand für uns auch sehr schnell fest, dass Südflorida für uns langfristig nichts wäre.

Ich muss meine Gedanken noch ordnen, aber ich freue mich darauf, Erinnerungen von unserer Reise in den nächsten Wochen auf diesem Blog niederzuschreiben. Einige Ideen habe ich schon im Kopf, z.B. Geschichten aus Miami, die kubanische Kultur, laufen und radeln, Aktivitäten in den Everglades, die fiesen Mücken in Florida, Ranger-Vorträge und Kurioses von dort unten. Ich hoffe, ihr freut euch, unsere Geschichten zu lesen. Bis dann – ¡Hasta pronto!

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Cologne → Fancy Station Lockers ★ Rhine Tour ★ Maibäume

Before we went to Cologne this past May, I watched Rick Steves’ “Germany’s Black Forest and Cologne” episode again, which was taped in August of 2000. A lot has changed this then. Rick Steves’ kids are grown-ups now and what I particularly noticed at the central train station in Cologne were the fancy station lockers.

On this trip, we had traveled to Germany with suitcases since we didn’t plan any sophisticated backpacking trips. We were going to spend the afternoon in Cologne before spending the night at our friends’ house in Dünnwald, a district of Cologne, and heading to Haarlem in the Netherlands the following day. Picking up Matt’s suitcase was particularly fun after many Kölsch with our friends Angie and Daniel.

We had a little bit of time to spare before meeting up with Angie and Daniel in the afternoon, so we took Angie’s recommendation to do a boat tour on the Rhine. What a joy that was. We also learned more about the tradition of maypoles (Maibäume), which is not really much of a thing in the area where I grew up (Hesse) but certainly is in Cologne. I’ll let the pictures do the rest of the talking. Enjoy!

Minute 1:33 → the old station lockers, die alten Schließfächer

The fancy station locker. You would put in your suitcase and it would be lowered down to another level. With a card, you can pick it up later at any of the machines.  Das extravangante Schließfach. Man stellte seinen Koffer da rein und dieser wurde dann eine Etage runtergefahren. Mit einer Karte kann man ihn dann an einer beliebigen Maschine später wieder abholen.

The fancy station lockers. You would put in your suitcase and it would be lowered down to another level. With a card, you could pick it up later at any of the machines.
Die extravanganten Schließfächer. Man stellte seinen Koffer da rein und dieser wurde dann eine Etage runtergefahren. Mit einer Karte konnte man ihn dann an einer beliebigen Maschine später wieder abholen.

This was after many Kölsch. Das war nach vielen Kölsch.

This was after many Kölsch. Das war nach vielen Kölsch.

Bevor wir dieses Jahr im Mai nach Köln fuhren, schaute ich mir noch mal Rick Steves Folge „Deutschlands Schwarzwald und Köln” an, die im August 2000 gedreht wurde. Seitdem hat sich viel verändert. Die Kinder von Rick Steves sind groß und mir sind besonders die extravaganten Schließfächer am Hauptbahnhof in Köln aufgefallen.

Für diese Reise nach Deutschland brachten wir Koffer, weil wir diesmal keine ausgefallenen Wanderungen geplant hatten. Wir wollten den Nachmittag in Köln und dann die Nacht bei unseren Freunden in Dünnwald, einem Stadtteil von Köln, verbringen, bevor es dann am Tag danach nach Haarlem in die Niederlande ging. Die Abholung von Matts Koffer nach vielen Kölsch mit unseren Freunden Angie und Daniel war besonders lustig.

Wir hatten ein bisschen Zeit übrig, bevor wir uns mit Angie und Daniel am Nachmittag trafen und befolgten Angies Tipp, eine Schifffahrt auf dem Rhein zu machen. Das war echt toll. Wir lernten auch mehr über die Maibaumtradition, die in Hessen, wo ich herkomme, nicht wirklich Tradition ist, allerdings in Köln sehr beliebt ist. Ich lassen die Bilder den Rest erklären. Viel Spaß!

This made me laugh, such a German sight. The Ordnungsamt or code enforcement authority makes sure you follow the rules.  Hier musste ich lachen, so deutsch. Das Ordnungsamt stellt sicher, dass sich alle an die Regeln halten.

This made me laugh, such a German sight. The Ordnungsamt or code enforcement authority makes sure you follow the rules. Hier musste ich lachen, so deutsch. Das Ordnungsamt stellt sicher, dass sich alle an die Regeln halten.

Matt's comment was: What the hell is a mustard museum? We didn't go in but apparently you can learn about all things mustard in there.  Matts Kommentar war: Was zum Teufel ist denn ein Senfmuseum? Wir waren nicht drin, aber anscheinend kann man dort alles zum Thema Senf lernen.

Matt’s comment was: What the hell is a mustard museum? We didn’t go in but apparently you can learn about all things mustard in there. Matts Kommentar war: Was zum Teufel ist denn ein Senfmuseum? Wir waren nicht drin, aber anscheinend kann man dort alles zum Thema Senf lernen.

The first two Kölsch. These are so light that you can drink endlessly. Not sure how many we ended up having that day but certainly more than 10 each.  Die ersten zwei Kölsch. Die sind so leicht, dass man endlos trinken kann. Ich weiß nicht mehr, wie viele wir an dem Tag hatten, aber sicher jeder mehr als 10.

The first two Kölsch. These are so light that you can drink endlessly. Not sure how many we ended up having that day but certainly more than 10 each. Die ersten zwei Kölsch. Die sind so leicht, dass man endlos trinken kann. Ich weiß nicht mehr, wie viele wir an dem Tag hatten, aber sicher jeder mehr als 10.

Cologne's crane houses during our Rhine tour, now used as apartment buildings. Kölns Kranhäuser während unserer Rheinfahrt, in denen jetzt Wohnungen sind.

Cologne’s crane houses during our Rhine tour, now used as apartment buildings. Kölns Kranhäuser während unserer Rheinfahrt, in denen jetzt Wohnungen sind.

View from Kölntriangle across the river in Köln Deutz. This was a great way to get a nice view without the tourist crowds. Thanks for this insider tip, Angie! Blick vom Kölntriangle über den Fluss in Köln Deutz. Hier bekam man einen tollen Block ohne die ganzen Touristen. Danke für den Insidertipp, Angie!

View from KölnTriangle across the river in Köln Deutz. For only 3 Euros, this was a great way to get a nice view without the tourist crowds. Thanks for this insider tip, Angie! Blick vom KölnTriangle über den Fluss in Köln Deutz. Für nur 3 Euro bekam man hier einen tollen Block ohne die ganzen Touristen. Danke für den Insidertipp, Angie!

A maypole, known as Maibaum in German. These are used by men to woo girls. The tree stays there for a month until the 1st of June. When the guy comes back to get it, he either gets a cooked dinner if the girl likes him or a case of beer if she doesn't. Sounds like a pretty good deal to me.  Ein Maibaum. Diese werden von Männern benutzt, um ein Mädchen zu umwerben. Der Baum bleibt einen Monat lang bis zum 1. Juni stehen. Wenn der Kerl kommt, um ihn abzuholen, bekommt er entweder ein Abendessen gekocht, wenn das Mädchen ihn mag oder eine Kiste Bier, wenn sie ihn nicht mag. Hört sich nach einer guten Abmachung an.

A maypole, known as Maibaum in German. These are used by men to woo girls. The tree stays for a month until the 1st of June. When the guy comes back to get it, he either gets a dinner invitation if the girl likes him or a case of beer if she doesn’t. Sounds like a pretty good deal to me. Ein Maibaum. Diese werden von Männern benutzt, um Mädchen zu umwerben. Der Baum bleibt einen Monat lang bis zum 1. Juni stehen. Wenn der Kerl kommt, um ihn abzuholen, bekommt er entweder eine Einladung zum Abendessen, wenn das Mädchen ihn mag oder eine Kiste Bier, wenn sie ihn nicht mag. Hört sich nach einer guten Abmachung an.

A whole house for pig knuckles only. Ein ganzes Haus für nur Haxen.

A whole house for pig knuckles only. Ein ganzes Haus für nur Haxen.

Cats Around The World

The other day, we were sharing pictures from our trip with friends. As we went down memory lane, we mentioned that during our travels, we saw a lot of cats in all sorts of different countries. Being the cat fanatic that I am, I realized that I had never written about this. This was one of the greatest things on the road. Especially in South America, we were joking around that the hostel description should really say “cat included”. So here, we go. Enjoy!

Letztens haben wir Freunden Bilder von unserer Reise gezeigt. Als wir in unseren Erinnerungen schwelgten, kamen wir auch drauf, dass wir auf unserer Reise viele Katzen in allen möglichen Ländern gesehen haben. Mir als Katzenfanatikerin wurde dann bewusst, dass ich noch nie darüber geschrieben hatte. Die Katzen waren eins der besten Dinge unterwegs. Besonders in Südamerika machten wir Witze, dass in der Beschreibung eines Hostels eigentlich “Katze miteinbegriffen” stehen sollte. Also los. Viel Spaß!

Colonia del Sacramento, Uruguay

Colonia del Sacramento, Uruguay

El Bolsón, Argentina

During a Patagonia hike in El Bolsón, Argentina. I have the tendency to talk to each cat I see. Most are very friendly. Während einer Wanderung in Patagonien. Ich tendiere dazu, mit jeder Katze, die ich sehe, zu reden. Die meisten sind sehr freundlich.

Téo at the Altos del Sur Hostel in El Bolsón, Argentina

Téo at the Altos del Sur Hostel in El Bolsón, Argentina. Téo loved the attention. Téo im Altos del Sur Hostel in El Bolsón, Argentinien. Téo hat die Aufmerksamkeit sehr gefallen.

Rafa at Natación

Rafa at the Refugio Lago Natación near El Bolsón. Rafa im Refugio Lago Natación in der Nähe von El Bolsón.

Mendoza, Argentina

At our hostel in Mendoza, Argentina. We called her “contemplative cat”. In unserem Hostel in Mendoza, Argentinien. Wir nannten sie “nachdenkliche Katze”.

Los Andes Hostel in Arequipa, Peru

Cat included at the Los Andes Hostel in Arequipa, Peru. Katze im Los Andes Hostel in Arequipa, Peru miteinbegriffen.

Cusco, Peru.

At the South American Explorers’ Club House in Cusco. You can tell we’re in Peru just by looking at the colorful blanket. Im Clubhaus der South American Explorers in Cusco. Man erkennt schon an der farbenfrohen Decke, dass wir in Peru sind.

Rohan & Baja

Melissa’s Rohan and Baja in Somerville, MA during our 4-day layover in April 2011. After 5 months in South and Central America, these cats looked rather fat to us even though Melissa claimed they had lost weight. Melissas Rohan und Baja in Somerville, MA während unseres viertägigen Aufenthalts im April 2011. Nach 5 Monaten in Süd- und Zentralamerika sahen diese Katzen eher fett aus, obwohl Melissa behauptete, sie hätten abgenommen.

Hoi An, Vietnam

Hoi An, Vietnam. This cat was very scrawny and we felt a little bad for it. Naturally, animals in poorer countries are also not doing as well. People were feeding chicken bones and noodles to her, which we found rather disturbing. We gave her some attention. Diese Katze war sehr dürr und hat uns ein bisschen leid getan. Logischerweise geht es Tieren in ärmeren Ländern auch nicht so gut. Die Leute haben sie mit Hähnchenknochen und Nudeln gefüttert, was wir echt ätzend fanden. Wir haben ihr ein bisschen Aufmerksamkeit geschenkt.

Hagia Sofia

A majestic cat inside Hagia Sophia, one of the greatest structures on earth in Istanbul, Turkey. Eine majestätische Katze in der Hagia Sophia, eins der großartigsten Gebäude der Welt in Istanbul, Türkei.

And at  the end of each trip, taking selfies with our neighborhood cat is always the best.

And at the end of each trip, taking selfies with our neighborhood cat is always the best. Und am Ende jeder Reise sind Selfies mit unserer Nachbarskatze immer noch am besten.

Eating Well In Peru

Looking through our food pictures from South America and Central America, I did notice that we had actually blogged some about food already. For example, you can see us eating lemon ants during our jungle tour in Ecuador, encountering a chicken foot in a soup in Mindo, Ecuador, binge eating for two days in El Salvador at the Juayúa Food Festival or being fascinated by all the chillies in Mexico. This made me realize that we never actually commented on how good the food in Peru was. Not only was it good, it was also cheap. It was also the country with the best street vendors. Take a look!

Als ich durch meine Essensbilder von Südamerika und Mittelamerika gegangen bin, habe ich festgestellt, dass wir eigentlich schon etwas über Essen gebloggt hatten. Zum Beispiel sieht man uns, wie wir “Lemon Ants” (Ameisen, die nach Zitrone schmecken) bei unserer Dschungeltour in Ecuador gegessen haben, einen Hühnerfuß in einer Suppe in Mindo (Ecuador) gefunden haben, zwei Tage lang in El Salvador auf dem Juayúa-Food-Festival nur gefressen haben oder als wir von den Chilies in Mexiko fasziniert waren. Da wurde mir auch klar, dass wir eigentlich nie so richtig kommentiert haben, wie gut das Essen in Peru eigentlich war. Es war nicht nur gut, sondern auch günstig. Es war außerdem das Land mit den besten Straßenverkäufern. Schaut mal!

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At a restaurant in Cusco. Peru’s specialty is actually guinea pig but we couldn’t get ourselves to eat that.

In einem Restaurant in Cusco. Perus Spezialität ist eigentlich Meerschweinchen, aber das wollten wir dann auch nicht essen.

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You might encounter the occasional strange item on the menu. What the hell is “jumped”? Well, it’s a literal translation of “saltado”, Peru’s version of stir fry. The verb “saltar” translates to ” to jump”.

Man findet manchmal etwas komische Sachen auf der Speisekarte. Was bitte ist “jumped” (gesprungen)? Nun gut, das ist die wortwörtliche Übersetzung von “saltado”, Perus Version eines Pfannengerichts. Das Verb “saltar” heißt übersetzt “springen” (to jump).

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Cusco. After literally running around for an entire day to prepare our multi-day Choquequirao hike, we took advantage of the street foods of Peru at the end of the day. These people were cooking away for hours and hours until the early morning. You would tell them what you wanted, and they would make it for you. Best. Experience. Ever.

Cusco. Nachdem wir wirklich den ganzen Tag rumgerannt waren, um unsere mehrtägige Choquequirao-Wanderung vorzubereiten, ließen wir es uns am Ende des Tages mit Perus Essen von Straßenverkäufern gut gehen. Die Leute waren die ganze Zeit am Kochen und das bis in die frühen Morgenstunden. Man sagte ihnen, was man wollte und sie machten es für einen. Beste. Erfahrung. Überhaupt.

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The finished product. Almost like a doner kebab. Das Endprodukt. Fast wie ein Döner. Nur Döner macht schöner.

Or maybe this guy for dinner? Oder vielleicht den hier zum Abendessen? 🙂

Travel Emergencies – What We Think We Did Right

Two years ago on January 17th during the Choquequirao hike on the way to Machu Picchu, one of the highlights of our trip, I walked too close to a washed out river bed, lost the ground under my feet and fell. It hurt. I thought my wrist was broken. And the trip over. We were in the middle of nowhere in the Andes with medical care two day hikes away. So what did we do? We made do with what we had. A first-aid kit. Matt turned into a doctor and made me a splint out of twigs. We kept on hiking. I needed help with everything. Couldn’t zip my jacket, couldn’t tie my hair back. It was plain awful.

Things happen when you travel. The good news is, especially for traveling in poorer countries, you can easily afford to pay for the care you need. On our hike, we reached a health center with minimal care two days later where I got an inflammation shot, proper bandage and some strong ibuprofen, all for $6. Another time when I was accidentally hit in the face with a paddle during a rafting adventure near Tena (Ecuador), I got free stitches at a state hospital. Matt later removed my stitches (for free!) and it was no big deal even though you would never do that yourself back home. For more on Matt’s medical skills, re-read this sad story.

My point here is that you make do with what you have. We did get the necessary vaccines and travel medication before the trip and signed up for emergency health insurance for the worst case (for example, if you need to be flown back to your home country), but other than that, you can easily pay out of pocket for most things on the road. When Matt had stomach problems in Argentina, we just walked into the pharmacy and got what he needed. We even bought some more malaria pills in Ecuador before heading into the jungle. The trick is to know the generic drug name (not the brand) as many countries just sell those over the counter.

In the end, nothing major happened and I’m grateful for that. We did make it to Machu Picchu, I later had my wrist checked out in Cusco and luckily it wasn’t broken. It took many weeks to heal and was a major inconvenience for me but not the end of the trip. I remember how happy I was the first time I was able to properly turn a fork again while eating. Ah, the little things. 🙂

Don't let that wrist keep us from reaching Machu Picchu!

Don’t let that wrist keep us from reaching Machu Picchu!

Vor zwei Jahren am 17. Januar während unserer Choquequirao-Wanderung auf dem Weg zu Machu Picchu, eines der Highlights unserer Reise, lief ich zu nah an einem ausgewaschenen Flussbett entlang, verlor den Boden unter den Füßen und fiel. Es tat weh. Ich dachte, mein Handgelenk sei gebrochen. Und die Reise zu Ende. Wir waren mitten im Nichts in den Anden und die nächste medizinische Versorgung war zwei Tageswanderungen entfernt. Was haben wir also gemacht? Uns mit dem beholfen, was wir hatten. Ein Erste-Hilfe-Set. Matt wurde zum Doktor und bastelte mir eine Schiene aus Zweigen. Wir wanderten weiter. Ich brauchte bei allem Hilfe. Konnte noch nicht mal den Reißverschluss meiner Jacke zumachen oder meine Haare zum Zopf. Es war einfach nur ätzend.

Dinge passieren, wenn man unterwegs ist. Die gute Nachricht ist, besonders bei Reisen in ärmeren Ländern, dass man leicht für das bezahlen kann, was man braucht, weil es nicht viel kostet. Auf unserer Wanderung erreichten wir zwei Tage später ein Gesundheitszentrum mit minimaler Versorgung, wo ich eine entzündungshemmende Spritze, einen ordentlichen Verband und starkes Ibuprofen bekam, alles für 6 $. Ein anderes Mal hatte mich jemand während eines Raftingabenteuers in Tena (Ecuador) mit dem Paddel aus Versehen ins Gesicht gehauen und ich wurde kostenlos in einer Staatsklinik genäht. Matt entfernte später die Fäden (kostenlos!) und es war gar nicht schlimm, aber so was würde man zu Hause niemals selbst machen. Wenn ihr mehr zu Matts Doktorkünsten erfahren wollt, dann lest doch noch mal diese traurige Geschichte hier.

Mein Punkt hier ist, dass man mit dem zurecht kommen kann, was man hat. Vor der Reise kümmerten wir uns um die nötigen Impfungen und Reisemediamente und Krankenversicherung für den Notfall (wenn man z.B. nach Hause geflogen werden muss), aber ansonsten kann man für die meisten Dinge unterwegs einfach selbst bezahlen. Als Matt Magenprobleme in Argentinien hatte, gingen wir einfach in eine Apotheke und bekamen das, was er brauchte. Wir kauften sogar weitere Malariatabletten in Ecuador, bevor wir in den Dschungel gingen. Der Trick hier ist, den offiziellen Namen des Medikaments zu kennen (nicht die Marke), da man das in den meisten Ländern ohne Rezept kaufen kann.

Letzten Endes ist nichts Schlimmes passiert und ich bin dafür sehr dankbar. Wir schafften es bis nach Machu Picchu, ich ließ mir später in Cusco mein Handgelenk untersuchen und es war zum Glück nicht gebrochen. Es dauerte Wochen, bis alles verheilt war und es schränkte sich für mich einiges ein, war aber nicht das Ende der Reise. Ich erinnere mich noch, wie es war, als ich zum ersten Mal beim Essen wieder eine Gabel richtig drehen konnte. Ah, die kleinen Dinge. 🙂

The First Rule of Travel in Asia

pertains to the purchasing and consumption of street food. Anyone traveling to the region would be wise to remember it. Thailand, and I presume other parts of Southeast Asia has endless pushcart vendors selling all manner of foods. In fact this is where most Thais get the meals that they do not cook themselves, leaving the more traditional restaurants for the farang (gringos).

Some of these pushcarts, however, more closely resemble a mad scientist’s laboratory (and a dirty one at that) than a kitchen, and the food that comes out of them can be pretty sketchy. So the new rule is as follows: If you cannot visually identify what it is the woman is cooking from a good safe distance do not partake. Move on.

Meat grilling over coals. Non-offensive looking. Okay to eat.

Gegrilltes Fleisch auf Kohle. Sieht nicht anstößig aus. Kann man essen.

What the…??? Wie bitte…???

Oh dear…, um Himmels Willen…

Die erste Regel bei Reisen in Asien gehört zum Thema Essen auf der Straße kaufen und konsumieren. Jeder, der in die Region fährt, sollte klug genug sein, sich daran zu erinnern. Thailand und ich nehme an auch andere Teile in Südostasien haben unzählige Schiebekarren, mit denen alle Arten von Essen verkauft werden. In der Tat ist das dort, wo die meisten Thailänder ihr Essen kaufen, das sie nicht selbst kochen und überlassen damit die eher traditionellen Restaurants den Farang (Gringos).

Einige dieser Schiebekarren ähneln jedoch eher dem Labor eines durchgedrehten Wissenschaftlers (und ein dreckiger dazu) als einer Küche und das Essen, das dort entsteht, kann sehr fraglich sein. Die neue Regel lautet also: Wenn man aus einer guten, sicheren Entfernung nicht visuell identifizieren kann, was die Frau da kocht, nicht mitmachen. Weitergehen.