Category Archives: Panama

Traveling On One-Way Tickets

In Istanbul, I heard a silly song at a café, and it’s been stuck in my head ever since. It nicely fits in with this post, which has been on my mind for a while. Since we started our trip last year in November, we’ve been to 18 different countries (excluding Germany and the States), and crossed a lot of borders. With the exception of Costa Rica’s Sixaola land border crossing, we’ve never had any issues at immigration.

When you leave a country, it’s always the airlines who try to make you panic about your one-way ticket. It started with our first flight from Boston to Buenos Aires. At Logan, the check-in lady made a stink about our plans, and didn’t want us to board the plane. We had previously called United and were told there would be no problem, which is what we told her, and she reluctantly let us through after a few more arguments. In Argentina itself, they had no problem with our plans, and happily accepted the $150 fee for American citizens to enter the country.

The second example was at Quito Airport when we we were headed for Panama City. We had to explain ourselves numerous times that we would leave the country by bus. At customs in Panama, nobody cared and they let us in with a smile. Next story, Istanbul, our flight to Bangkok. Same thing, check-in lady makes a fuss, sends out to a travel agent. Travel agent understands nothing and we go back to a different person, who just checks us in, and doesn’t even inquire about our return flight. At immigration in Bangkok, we just get an entry stamp and that’s it.

OK, I get it. I read online that certain airline policies require them to fly passengers back if they’re denied entry. But they would still charge you for that flight, wouldn’t they? So what’s their problem? We all know that some countries have really strict rules for one-way tickets (like Australia or the United States), but so many backpackers fly to Thailand and then hop-on to Laos, Vietnam, and Cambodia, the way we plan to. And no, we have no intention of staying forever.

So our recommended strategy is to (1) call the airline beforehand to make sure you can travel to your destination without a return flight, (2) tell them you’re leaving the country by bus (you can even get a super cheap bus ticket online, and show them if you want to be über-prepared), or (3) try another person at the check-in counter, that seems to work as well. Got a one-way ticket to the blues? 🙂

In Istanbul habe ich ein albernes Lied in einem Café gehört und seitdem ist das ein Ohrwurm. Es passt zu diesem Eintrag, den ich schon eine Weile lang schreiben wollte. Seit wir letztes Jahr im November unsere Reise begonnen haben, waren wir in 18 verschiedenen Ländern (Deutschland und USA nicht mitgezählt) und haben einige Grenzen überschritten. Mit der Ausnahme des Überland-Grenzübergangs Sixaola in Costa Rica hatten wir nie Probleme bei der Einreise.

Wenn man aus einem Land ausreist, dann sind das immer die Fluggesellschaften, die einen in Panik versetzen, wenn man kleinen Rückflug gebucht hat. Das fing bei unserem ersten Flug von Boston nach Buenos Aires an. Am Logan-Flughafen machte die Frau am Check-in ein Theater und wollte uns nicht ins Flugzeug lassen. Wir hatten vorher bei United angerufen und uns wurde gesagt, dass es kein Problem sei, was wir ihr sagten und nach ein paar weiteren Diskussionen ließ sie uns endlich durch. In Argentinien selbst gab es keine Probleme mit unseren Plänen und die Gebühr von 150 $, die Amerikaner bei der Einreise zahlen müssen, wurde gerne genommen.

Das zweite Beispiel war am Flughafen in Quito, als wir nach Panama-Stadt fliegen wollten. Wir mussten mehrmals erklären, dass wir das Land mit dem Bus verlassen würden. Bei der Einreise in Panama interessierte das keinen und wir wurden mit einem Lächeln reingelassen. Nächste Geschichte, Istanbul, unser Flug nach Bangkok. Genau das Gleiche, die Frau am Check-in macht einen Aufstand, schickt uns zu einem Reisebüro. Die verstehen dort nix und wir gehen zurück zu einer anderen Person, die uns einfach eincheckt und sogar gar nicht nach unserem Rückflug fragt. Bei der Einreise in Bangkok kriegen wir einfach unseren Stempel und das war’s.

OK, ich versteh ja schon. Ich habe im Internet gelesen, dass es für bestimmte Fluggesellschaften Richtlinien gibt, die festlegen, dass Passagiere wieder zurückgeflogen werden müssen, wenn man ihnen die Einreise nicht gewährt. Aber dann müsste man doch den Flug sowieso bezahlen, oder? Wo liegt also das Problem? Wir alle wissen, dass manche Länder besonders strenge Regeln für die Einreise ohne Rückflugticket haben (z.B. Australien und die USA), aber es gibt so viele Backpacker, die nach Thailand fliegen und dann weiter nach Laos, Vietnam und Kambodscha fahren, so wie wir das vorhaben. Und nein, wir wollen nicht für immer bleiben.

Wir empfehlen also, strategisch vorzugehen: (1) Fluggesellschaft vorher anrufen und sich erkundigen, ob man für sein Reiseziel ein Rückflugticket braucht, (2) sagen, dass man das Land mit dem Bus wieder verlässt (man kann sich zur Sicherheit auch ein billiges Busticket online besorgen, wenn man ganz besonders gut vorbereitet sein will) oder (3) es bei einer anderen Person am Check-in versuchen, das scheint auch zu funktionieren. Got a one-way ticket to the blues? 🙂

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The Dark Side of Travel: Trash

Yes, I hate to break it to you, but traveling is not always fun, because you see a lot of things you wish you hadn’t seen. One of those is irresponsible behavior towards the environment. OK, I get it that people in Central America and South America might have other things to worry about than where their trash goes, or that they don’t have the appropriate services to take care of that, but when I see people toss their water bottle out of the bus, along with other items like packaged food, all sorts of plastic materials, cans and so forth, and I see all the trash piled up on the side of the road, I get really mad.

Fortunately, we’re leaving this continent again soon, and I don’t have to live in this garbage. It is a sad way to think though. Do people not care when their front yard is covered in trash and their lakes are too polluted to swim in? And for those where you still can, I saw people throw their cigarette butts in, and then they jumped in five minutes later. We have also seen many instances of trash being burned out in the fields. It is really toxic to burn waste, but they don’t seem to know about that here (or care?). It seems hopeless, and I don’t foresee any changes in the future.

(House near Carmelita, Guatemala, Haus in der Nähe von Carmelita, Guatemala)

Ja, ich muss es leider rauslassen, aber Reisen ist nicht immer lustig, denn man sieht viele Dinge, die man lieber nicht gesehen hätte. Ein Beispiel ist das verantwortungslose Verhalten gegenüber der Umwelt. OK, ich kann ja verstehen, dass die Leute in Zentral- und Südamerika vielleicht andere Sorgen haben, als sich Gedanken zu machen, was mit dem Müll passiert, oder dass sie nicht einfach die Art von Müllabfuhr haben, die sich um alles kümmert, aber wenn ich sehe, wie Leute hier Plastikflaschen aus dem Bus werfen, zusammen mit anderen Dingen, wie abgepacktem Essen, allen möglichen Sachen aus Plastik, Dosen usw., und ich dann den ganzen Müll am Straßenrand sehe, werde ich echt sauer.

Zum Glück verlassen wir diesen Kontinenten bald wieder und ich muss nicht in diesem Müll leben. Das ist eine traurige Denkweise. Ist es den Leuten egal, wenn ihr Vorgarten voller Müll liegt und die Seen so verschmutzt sind, dass man nicht mehr darin schwimmen kann? Und die, die noch sauber sind, dort habe ich Leute gesehen, die ihre Kippen reinwarfen und dann fünf Minuten später reinsprangen. Wir haben auch oft gesehen, wie Müll auf den Feldern verbrannt wurde. Müllverbrennung ist wirklich giftig, aber anscheinend wissen das die Leute hier nicht (oder es ist ihnen egal?). Es scheint aussichtslos und ich sehe auch keine Veränderungen für die Zukunft.

Fatties!

Not sure about Panama City, but the obesity rate among women along the Caribbean coast of Panama has to be something like 90%, and that’s no exaggeration. I get that this is not considered a bad thing in Panamanian culture, as being the Big Momma of the family is an aspirational goal, but it’s still pretty depressing to walk down the street and see not one woman who I might classify as fit. Even more depressing is the number who are really dangerously obese. Sorry, no pictures.

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Ich bin mir nicht sicher, wie es in Panama City aussieht, aber die Fettsuchtsrate unter den Frauen an der karibischen Küste in Panama muss so bei 90% liegen und damit übertreibe ich nicht. Ich verstehe ja, dass es nichts Schlimmes in der panamaischen Kultur ist, die dicke Mutti der Familie zu sein, aber es ist trotzdem ziemlich deprimierend, die Straße entlang zu laufen und keine einzige Frau zu sehen, die ich als fit bezeichnen würde. Noch deprimierender ist die Anzahl derer, die wirklich gefährlich dick sind. Sorry, aber keine Fotos diesmal.

Chicken Buses

One of the most enduring images of Central America is the chicken bus, so named because there may on occasion be actual chickens on them. In actuality, they are old US school buses that have been pimped out with bright colors, bubble domes, sweet tail pipes, and shark fins on the roof. Panama does, of course, have regular modern buses, but wouldn’t you really rather be on one of these:

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Eins der beständigsten Bilder von Zentralamerika ist der “Chicken-Bus“, der so genannt wurde, weil es sein kann, dass dort echte Hühner mitfahren. In Wirklichkeit handelt es sich um alte amerikanische Schulbusse, die mit bunten Farben, Bläschenkuppeln (keine Ahnung, wie man “bubble dome” übersetzen soll, Vorschläge?), süßen Auspuffrohren und Haiflossen auf dem Dach aufgepeppt wurden. In Panama gibt es natürlich auch moderne Busse, aber würdet ihr nicht lieber in einem von diesen mitfahren:

Bocas del Toro Archipelago

For the past three days, we’ve been lazy on Isla Colón in the province of Bocas del Toro, a small island off of the west coast of Panama, enjoying the warm waters of the Caribbean Sea, snorkeling, bike rides, macaws, geckos, and a nice little sunburn. In the slide show, there is also one picture of the Panama Canal, which we could see from the bus.

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Die letzten drei Tage waren wir faul auf der Isla Colón in der Provinz Bocas del Toro, einer kleinen Insel an der Westküste Panamas. Dort genossen wir das warme Wasser des Karibischen Meers, Schnorcheln, Radfahren, Aras, Geckos und einen kleinen Sonnenbrand. In der Diashow ist außerdem ein Bild vom Panamakanal, den wir vom Bus aus sehen konnten.

Arrival in Panama

We left Quito yesterday by plane and arrived in Panama City later around noon. The first thing we saw at the airport was a Dunkin’ Donuts! The next morning we tried to have some breakfast there at the bus terminal, only to find out they didn’t have donuts. We ordered a combo with a breakfast sandwich, a coffee, and a donut. But when we only got the first two, I asked where the donut was. “Oh, la señora ya viene ahorita a las 8:00”. The donut delivery woman was supposed to arrive at 8:00, but it was already past that when we asked, and we had to get our bus to Bocas del Toro. Isn’t 8:00 a little late? And Dunkin’ Donuts without donuts? Welcome to Central America!

Gestern verließen wir Quito mit dem Flugzeug und kamen gegen Mittag in Panama-Stadt an. Das Erste, was wir sahen, war ein Dunkin’ Donuts! Am nächsten Morgen versuchten wir, am Busbahnhof dort unser Frühstück zu bestellen und fanden heraus, dass es keine Donuts gab. Wir bestellten ein Menü aus Frühstückssandwich mit Kaffee und Donut. Aber als wir nur die ersten beiden Dinge bekamen, fragte ich, wo denn der Donut sei. “Oh, la señora ya viene ahorita a las 8”. Die Frau, die die Donuts bringt, sollte um 8:00 Uhr da sein, aber es war schon nach 8:00 Uhr, als wir danach fragten, und wir mussten zu unserem Bus nach Bocas del Toro. Ist 8:00 Uhr nicht ein bisschen spät? Und Dunkin’ Donuts ohne Donuts? Herzlich willkommen in Zentralamerika!