Category Archives: Peru

Cats Around The World

The other day, we were sharing pictures from our trip with friends. As we went down memory lane, we mentioned that during our travels, we saw a lot of cats in all sorts of different countries. Being the cat fanatic that I am, I realized that I had never written about this. This was one of the greatest things on the road. Especially in South America, we were joking around that the hostel description should really say “cat included”. So here, we go. Enjoy!

Letztens haben wir Freunden Bilder von unserer Reise gezeigt. Als wir in unseren Erinnerungen schwelgten, kamen wir auch drauf, dass wir auf unserer Reise viele Katzen in allen möglichen Ländern gesehen haben. Mir als Katzenfanatikerin wurde dann bewusst, dass ich noch nie darüber geschrieben hatte. Die Katzen waren eins der besten Dinge unterwegs. Besonders in Südamerika machten wir Witze, dass in der Beschreibung eines Hostels eigentlich “Katze miteinbegriffen” stehen sollte. Also los. Viel Spaß!

Colonia del Sacramento, Uruguay

Colonia del Sacramento, Uruguay

El Bolsón, Argentina

During a Patagonia hike in El Bolsón, Argentina. I have the tendency to talk to each cat I see. Most are very friendly. Während einer Wanderung in Patagonien. Ich tendiere dazu, mit jeder Katze, die ich sehe, zu reden. Die meisten sind sehr freundlich.

Téo at the Altos del Sur Hostel in El Bolsón, Argentina

Téo at the Altos del Sur Hostel in El Bolsón, Argentina. Téo loved the attention. Téo im Altos del Sur Hostel in El Bolsón, Argentinien. Téo hat die Aufmerksamkeit sehr gefallen.

Rafa at Natación

Rafa at the Refugio Lago Natación near El Bolsón. Rafa im Refugio Lago Natación in der Nähe von El Bolsón.

Mendoza, Argentina

At our hostel in Mendoza, Argentina. We called her “contemplative cat”. In unserem Hostel in Mendoza, Argentinien. Wir nannten sie “nachdenkliche Katze”.

Los Andes Hostel in Arequipa, Peru

Cat included at the Los Andes Hostel in Arequipa, Peru. Katze im Los Andes Hostel in Arequipa, Peru miteinbegriffen.

Cusco, Peru.

At the South American Explorers’ Club House in Cusco. You can tell we’re in Peru just by looking at the colorful blanket. Im Clubhaus der South American Explorers in Cusco. Man erkennt schon an der farbenfrohen Decke, dass wir in Peru sind.

Rohan & Baja

Melissa’s Rohan and Baja in Somerville, MA during our 4-day layover in April 2011. After 5 months in South and Central America, these cats looked rather fat to us even though Melissa claimed they had lost weight. Melissas Rohan und Baja in Somerville, MA während unseres viertägigen Aufenthalts im April 2011. Nach 5 Monaten in Süd- und Zentralamerika sahen diese Katzen eher fett aus, obwohl Melissa behauptete, sie hätten abgenommen.

Hoi An, Vietnam

Hoi An, Vietnam. This cat was very scrawny and we felt a little bad for it. Naturally, animals in poorer countries are also not doing as well. People were feeding chicken bones and noodles to her, which we found rather disturbing. We gave her some attention. Diese Katze war sehr dürr und hat uns ein bisschen leid getan. Logischerweise geht es Tieren in ärmeren Ländern auch nicht so gut. Die Leute haben sie mit Hähnchenknochen und Nudeln gefüttert, was wir echt ätzend fanden. Wir haben ihr ein bisschen Aufmerksamkeit geschenkt.

Hagia Sofia

A majestic cat inside Hagia Sophia, one of the greatest structures on earth in Istanbul, Turkey. Eine majestätische Katze in der Hagia Sophia, eins der großartigsten Gebäude der Welt in Istanbul, Türkei.

And at  the end of each trip, taking selfies with our neighborhood cat is always the best.

And at the end of each trip, taking selfies with our neighborhood cat is always the best. Und am Ende jeder Reise sind Selfies mit unserer Nachbarskatze immer noch am besten.

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For The Love Of Boston -OR- 85 Hours Of Snow

On Wednesday, I was in Cambridge at a bar and saw a Sam Adams coaster that said: FOR THE LOVE OF BOSTON. I liked it so much that I took it. These past two weeks in Boston have been rough, and things will get rougher as we’re waiting for 85 hours of continuous snow starting tonight. The latest I heard on NPR was 10-16 inches over the next three days. Seriously?

There was recently an article on Boston.com called “The 5 Stages of Grief, New England Winter Edition“. It explained how we go through denial, anger, bargaining and depression before we finally accept our situation. As you might have noticed, I was clearly in the anger state when I wrote my last entry, and this week marked the onset of depression when I had a meltdown in my car Wednesday morning on my way to work because I couldn’t take it any more.

Yet, before I enter the acceptance stage, I’m finding myself in an intermittent stage called “silliness”. It started Thursday night when I was texting with my friend Maren up in New Hampshire. We sent each other pistols and bombs, and she mentioned how she looked like a yeti in her own home because it was so cold. I started laughing out of the ridonculousness of everything that surrounds us these days, and I still chuckle each time when I pull into our street because I can barely get through.

HOWEVER, THINGS COULD BE MUCH WORSE.

85 hours of snow. I love David Epstein’s weather reports on Boston.com. When I first heard about the 85 hours of snow that we’re about to get, I read that back in 1969 between February 22nd and February 28th, it snowed for a total of 100 hours. Can you imagine? At least, they’re predicting ONLY 85 for us. It could be worse.

My wrist. Today, I fell during a run and hurt my wrist. Great! I guess it was just a matter of time. However, at least I’m not in the middle of the Andes with medical care two day hikes away and Matt having to make me a splint out of twigs. Re-read my story here. This time, I can zip my jacket and tie my hair. It’s inconvenient but I’m nice and comfortable in my own home and can live with this. Hey, I’m sitting here writing this post and only have a bandage on. It could be worse.

Work. Matt and I can both consider ourselves lucky that we work somewhere where we can take our laptops and work from home during a snow emergency. Not everyone can do that. In an article today on WBUR called “A Blizzard of Perspective“, I read about a woman who had to spend hours on many buses getting to work and then making her 3-year old walk up a snowy and steep hill because she couldn’t carry her daughter because of all the snow. Think again before you complain. It could be much worse.

So here’s to being grateful for what we have and for getting close to the acceptance stage. It is what it is. We will get through this and the first day of spring will be epic. For the love of Boston…

Sigh. Seufz.

Sigh. Seufz.

Am Mittwoch war ich in einer Bar in Cambridge und sah einen Bierdeckel von Sam Adams, auf dem stand: FOR THE LOVE OF BOSTON (für die Liebe zu Boston). Mir hat der so gut gefallen, dass ich ihn mitgenommen habe. Die letzten beiden Wochen in Boston waren hart und es wird noch härter, denn wir warten gerade auf 85 Stunden durchgehenden Schnee, der heute Abend beginnen soll. Das letzte, was ich im Radio gehört habe, waren 25-40 cm über die nächsten drei Tage. Wollt ihr uns verarschen?

Auf Boston.com war vor kurzem ein Artikel über die fünf Trauerphasen, Neuengland-Ausgabe. Wir leugnen zuerst, werden wütend, verhandeln und sind depressiv, bevor wir letztendlich unsere Situation akzeptieren. Wie ihr vielleicht festgestellt habt, war ich bei meinem letzten Eintrag definitiv wütend und diese Woche echt deprimiert, als ich Mittwochmorgen im Auto ausgerastet bin, weil ich einfach nicht mehr konnte.

Bevor ich allerdings alles akzeptiere, befinde ich mich gerade in der Phase der Albernheit. Es fing Donnerstagabend an, als ich mit meiner Freundin Maren in New Hampshire hin- und herschrieb. Wir schickten und gegenseitig Pistolen und Bomben und sie sagte, dass sie zu Hause wie ein Yeti aussähe, weil es so kalt war. Ich musste anfangen zu lachen, weil die letzten Tage hier alles so unglaublich bescheuert ist und ich kichere immer noch jedes Mal, wenn ich versuche, in unsere Straße einzubiegen, in die man kaum reinkommt.

ES KÖNNTE ALLERDINGS ALLES VIEL SCHLIMMER SEIN. 

85 Stunden Schnee. Ich lese ja so gerne die Wetterberichte von David Epstein auf Boston.com. Als ich zuerst von den 85 Stunden Schnee hörte, die uns jetzt erwarten, las ich auch, dass es vom 22. bis 28. Februar 1969 insgesamt 100 Stunden am Stück schneite. Könnt ihr euch das vorstellen? Wenigstens werden es bei uns NUR 85 Stunden. Es könnte schlimmer sein.

Mein Handgelenk. Heute bin ich beim Laufen hingefallen und habe mir mein Handgelenk weh getan. Toll! Es war wohl nur eine Frage der Zeit. Na ja, wenigstens bin ich nicht mitten in den Anden und zwei Tageswanderungen von medizinischer Versorgung entfernt und Matt muss mir keine Schiene aus Zweigen machen. Hier noch mal die Geschichte. Diesmal kann ich den Reißverschluss meiner Jacke zumachen und mir einen Zopf machen. Es ist unangenehm, aber ich bin hier gemütlich zu Hause und irgendwie wird das schon. Hey, ich sitze hier und kann diesen Bericht schreiben und habe nur ein bisschen Verband. Es könnte schlimmer sein.

Die Arbeit. Matt und ich können beide froh sein, dass wir wo arbeiten, wo wir bei Schneewarnungen unsere Laptops mitnehmen und von zu Hause aus arbeiten können. Nicht jeder kann das. In einem Artikel auf WBUR mit dem Namen “A Blizzard of Perspective” (Ein Blizzard der Perspektive), ging es um eine Frau, die stundenlang mit Bussen zur Arbeit fahren musste und ihr dreijähriges Kind zwingen musste, einen verschneiten und steilen Berg hochzulaufen, weil sie ihre Tochter aufgrund des Schnees nicht mehr selbst tragen konnte. Denkt also nach, bevor ihr euch beschwert. Es könnte viel schlimmer sein.

Lasst uns also dankbar sein für alles, was wir haben und die Lage bald akzeptieren. Kann man nichts machen. Irgendwie kommen wir schon durch und der erste Frühlingstag wird legendär. For the love of Boston…

Feeding the meter can be rough these days. Die Parkuhr füttern kann momentan eine echte Herausforderung sein.

Feeding a meter can be rough these days. Die Parkuhr füttern kann momentan eine echte Herausforderung sein.

In Love With America’s National Parks: Ranger Talks

They’re all over the country, and you gotta love them: U.S. national parks. Matt and I have been to many, and I could spend the entire year traveling through them. When we were in Wyoming in August, I learned that Yellowstone was actually the first national park. Established in 1872, there was no state government to manage it yet, so the federal government took over. It wasn’t until 1916 that the National Park Service (NPS) was founded as an agency to manage all national parks.

I love the National Park Service. In my opinion, it’s one of the greatest things ever created in the United States. With the help of volunteers and park partners, the NPS is proud to safeguard more than 400 places and to share their stories with more than 275 million visitors every year. Unlike Argentina or Peru where foreigners are charged more, U.S. national parks have the same low fee for everyone. A place for all. And then there are the employees: 20,000 of them who work tirelessly and passionately to care for the nation’s special places.

This year, I also discovered ranger programs. Every night at the campsite in Yellowstone, they had talks with different themes. We attended one about the history of wolves and another one about animals in the park. Completely free. And then last weekend with friends visiting from Germany, I went to those talks in Boston. Boston is not really a national park but a national historical site protected under the NPS. It took me 9 years to find out that I could attend a free ranger talk and learn about the history of Bunker Hill or walk the Freedom Trail with a ranger. I loved it. Coincidentally, we got the same ranger twice, and she did a phenomenal job. I’ll let the pictures speak for themselves.

We finally had nice weather when we left Yellowstone and returned to Grand Teton National Park. Wir hatten endlich schönes Wetter, als wir Yellowstone verließen und wieder in den Grand Teton Nationalpark fuhren.

We finally had nice weather when we left Yellowstone and returned to Grand Teton National Park. Wir hatten endlich schönes Wetter, als wir Yellowstone verließen und wieder in den Grand Teton Nationalpark fuhren.

Es gibt sie im ganzen Land und man muss sie einfach toll finden: amerikanische Nationalparks. Matt und ich waren schon in vielen und ich könnte mich das ganze Jahr dort aufhalten. Als wir im August in Wyoming waren, lernte ich, dass Yellowstone eigentlich der erste Nationalpark war. Bei der Gründung 1872 gab es keine Staatsregierung, die sich darum kümmerte, sodass die Bundesregierung ihn übernahm. Erst 1916 wurde der National Park Service (NPS) als Agentur gegründet, die sich um alle Nationalparks kümmern sollte.

Ich liebe den National Park Service. Meiner Meinung nach ist er eins der großartigsten Dinge, die jemals in den USA geschaffen wurden. Mit Hilfe von Freiwilligen und Parkpartnern ist der NPS stolz darauf, mehr als 400 Orte zu schützen und deren Geschichten unter mehr als 275 Millionen Besuchern zu verbreiten. Im Gegensatz zu Argentinien und Peru, wo man als Ausländer mehr bezahlen muss, verlangen amerikanische Nationalparks die gleiche niedrige Gebühr von jedem. Ein Ort für alle. Und dann sind da noch die Angestellten: 20.000 gibt es davon und sie arbeiten unermüdlich und leidenschaftlich, um die besonderen Orte der Nation zu bewahren.

Dieses Jahr habe ich außerdem die Rangerprogramme entdeckt. Jeden Abend auf dem Zeltplatz in Yellowstone gab es Vorträge mit verschiedenen Themen. Wir waren bei einem zum Thema Wölfen und bei einem anderen über Tiere im Park. Komplett kostenlos. Und dann letztes Wochenende, als wir Freunde aus Deutschland da hatten, gingen wir zu solchen Vorträgen in Boston. Bei Boston handelt es sich nicht wirklich um einen Nationalpark, aber um eine nationale historische Stätte, die unter dem Schutz des NPS steht. 9 Jahre hat es gedauert, bis ich begriffen habe, dass man bei einem kostenlosen Rangervortrag mitgehen kann, um etwas über die Geschichte von Bunker Hill zu erfahren oder den Freedom Trail mit einem Ranger abgehen kann. Ich fand das toll. Zufällig hatten wir den gleichen Ranger bzw. die gleiche Rangerin zweimal und sie hat das klasse gemacht. Ich lasse die Bilder für sich sprechen.

Jessica

Ranger Jessica in action. Quincy Market reflected at Abercrombie & Fitch. It was too busy and too loud to go in front of Faneuil Hall Columbus Day weekend. Rangerin Jessica in Aktion. Quincy Market spiegelt sich bei Abercrombie & Fitch. Es war am Columbus-Day-Wochenende zu viel los und zu laut, um sich vor Faneuil Hall zu stellen.

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Stop #2, the Old State House. They took off the lion and the unicorn on the left and right sides for restoration and found a time capsule in the lion. So cool. The contents of the time capsule will be displayed at the Old State House soon. I’m going! They are now taking ideas for a new time capsule. The only item accepted so far is a Boston Marathon 2013 medal. Stopp Nr. 2, das Old State House. Der Löwe und das Einhorn an der rechten und linken Seite werden zur Zeit restauriert und man hat in dem Löwen eine Zeitkapsel gefunden. So cool. Der Inhalt der Zeitkapsel wird bald im Old State House ausgestellt werden. Da geh ich hin! Es werden gerade auch Ideen für eine neue Zeitkapsel gesammelt. Der einzige Gegenstand, der bisher akzeptiert wurde, ist eine Medaille vom Boston Marathon 2013.

I ❤ Yellowstone’s Heart Lake? Well…

Going through our pictures of Yellowstone, I noticed that we have very few pictures of our day spent hiking to Heart Lake, including the trailhead sign. Mmmh, do you see where this is going? Traveling doesn’t always mean that everything is rosy and great. I wrote about spraining my wrist in Perutrash in Central America and a slashed backpack in Ecuador. This report is not bad. It’s just not that exciting. Sometimes, things are simply disappointing. Heart Lake, for example.

The area is known as a major destination for backcountry hiking. Since the weather didn’t cooperate, we decided to make Heart Lake only a day hike. I’m glad we did. Maybe it was the freezing temperatures and the gray skies but we found hiking 7 hours through endless woods just not that exciting. Maybe we’re just cut out for the mountains. What makes Yellowstone so special though is the endless amounts of steaming geysers and hot springs. The ground is alive. However, I just get more excited hiking to a peak rather than a lake. Here are a few pictures.

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Gloves in August. You can still see all the damage from the wildfires of 1988. Handschuhe im August. Man kann immer noch den Schaden von den Waldbränden 1988 sehen.

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We found the steaming ground kind of cool. We dipped our hands into a creek nearby, and the water was warm. Den dampfenden Boden fanden wir schon cool. Wir tauchten unsere Hände in einen kleinen Bach in der Nähe und das Wasser war warm.

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Heart Lake from a distance. We still had ways to go from here. The view here was actually a lot more exciting than getting to Heart Lake itself. Heart Lake aus der Entfernung. Wir hatten von dort noch einiges an Weg vor uns. Die Aussicht hier war eigentlich viel spannender als Heart Lake selbst.

The Yellowstone fires of 1988 were the largest in the historz

The Yellowstone fires of 1988 were the largest in the history of the park burning for several months and affecting 793,880 acres or 36 percent of the park. It’s crazy how much is still evident after 26 years. Die Waldbrände von 1988 waren die größten in der Geschichte des Parks, brannten mehrere Monate lang und fegten insgesamt über 3,213 km² oder 36% des Parks. Ist schon verrückt, wie viel man nach 26 Jahren immer noch sieht.

Als ich durch unsere Bilder von Yellowstone gegangen bin, habe ich festgestellt, dass wir sehr wenige Fotos von unserer Wanderung zu Heart Lake haben, einschließlich des Wanderschilds. Mmmh, seht ihr, worauf ich hinaus will? Reisen bedeutet nicht immer, dass alles rosa und toll ist. Ich habe darüber geschrieben, wie ich mir das Handgelenk in Peru verstauchte, über den Müll in Zentralamerika und einen aufgeschlitzten Rucksack in Ecuador. Dieser Bericht ist nicht schlecht. Er ist einfach nicht so spannend. Manchmal ist man eben enttäuscht. Bei Heart Lake zum Beispiel.

Die Gegend ist als großes Ausflugsziel für Backcountry-Wandern bekannt. Da das Wetter nicht mitspielte, entschieden wir uns für nur eine Tageswanderung zu Heart Lake. Ich froh, dass das so war. Vielleicht waren es die eiskalten Temperaturen oder der graue Himmel, aber wir fanden 7 Stunden Wandern durch endlose Wälder einfach nicht so prickelnd. Vielleicht sind wir einfach für die Berge gemacht. Was Yellowstone allerdings so besonders macht, sind die unzähligen dampfenden Geysire und heißen Quellen. Der Boden lebt. Ich freue mich allerdings mehr, wenn ich auf einem Gipfel anstatt an einem See ankomme. Hier ein paar Fotos.

South American Explorers: Travel Made Easy

Did I ever mention how great the South American Explorers were? During our stint in South America, we came across them in our travel guide, Rough Guide. What do they do? They help you travel. For a couple membership of $90 (I think we paid a lot less back then), you get access to all their clubhouses, library and book exchange, storage and mail services, wifi and members-only discounts, as well as travel advice, trip planning, and email newsletters (shhh, I still get mine years after my membership expired, don’t tell…). Back in the days, they didn’t have a club house in Buenos Aires in Argentina. Now they do in addition to the ones in Peru (Lima, Cusco) and Ecuador (Quito).

Now how did we use them? One of their fantastic staff members in Cusco, Miguel Jove, helped us organize our 7-day Choquequirao hike through the Peruvian Andes, certainly one of the highlights of our entire year off. He called the local arrieros (mule drivers) for us, arranged other details, and gave us useful information to prepare for that adventure. Sadly, I found out through one of the South American Explorers’ newsletters that Miguel had died in November 2011 doing what he loved: hiking through the Andes. What a tragedy. I’ll be forever grateful for what he did for us. Descansa en paz, Miguel. Rest in peace.

In Ecuador, we booked our jungle tour through the clubhouse in Quito for a decent price. What a great experience. I don’t think I ever mentioned the story on this blog but we also received a package in Quito. Matt’s parents surely remember this. We had opened a travel account with a no ATM fee bank too late before the trip and hadn’t received our debit cards in the mail because of the move and a mailing delay. Having to pay fees every time you withdraw money can add up quickly and destroy your budget. We had desperately tried to get those cards mailed to Argentina to a local post office but they never made it there despite us checking back multiple times. We tried one more time in Quito despite the warnings in the travel guide that receiving international packages was very unreliable (I actually only read that after the package was already mailed – phew!) but we got it at the South American Explorers’ club house. In there was not only a precious debit card but also a brace for my sprained wrist. Now how is that for odds in your favor?

Anyway, if you’re currently traveling in South America or thinking about going to Argentina, Peru, or Ecuador for a longer period of time, a membership for South American Explorers is totally worth it. You also meet other travelers that way. And if you’re into cats like me, there’s always one included. 🙂

Mieze

Kitty at the Cusco club house. Mieze im Cusco Clubhaus.

Hab ich jemals erwähnt, wie super die South American Explorers eigentlich sind? Während unserer Zeit in Südamerika erfuhren wir durch unseren Reiseführer Rough Guides von ihnen. Was machen die? Sie helfen dir mit deiner Reise. Für eine Mitgliedsgebühr von 90 $ für zwei Personen (ich glaube, wir haben damals erheblich weniger bezahlt) bekommt man Zugang zu allen Clubhäusern, der Bibliothek und dem Büchertausch, Einlagerungsmöglichkeiten und Postservice, WLAN und Rabatte für Mitglieder sowie Reisetipps, Hilfe bei der Planung, E-Mailnewsletter (pssst, ich krieg meinen immer noch Jahre nach Ablauf meiner Mitgliedsschaft, nicht verraten…). Damals gab es noch kein Clubhaus in Buenos Aires in Argentinien. Jetzt aber schon, zusätzlich zu denen in Peru (Lima, Cusco) und Ecuador (Quito).

Wie haben wir sie genutzt? Einer der fantastischen Mitarbeiter in Cusco, Miguel Jove, half uns bei der Organisation unserer 7-Tage Choquequirao-Wanderung durch die Anden in Peru, sicherlich einer der Höhepunkte unseres Reisejahres. Er rief für uns die Arrieros (Mulitreiber) vor Ort an, arrangierte weitere Details und gab uns hilfreiche Informationen zur Vorbereitung unseres Abenteuers. Leider erfuhr ich in einem der Newsletter der South American Explorers, dass Miguel im November 2011 ums Leben kam und zwar bei dem, was er am liebsten tat: Wandern in den Anden. Was eine Tragödie. Ich werde immer dankbar sein für das, was er für uns getan hat. Descansa en paz, Miguel. Ruhe in Frieden.

In Ecuador buchten wir unsere Dschungeltour im Clubhaus in Quito zu einem guten Preis. Was ein Erlebnis. Ich glaube, ich habe noch nie die Geschichte hier auf diesem Blog erzählt, aber wir bekamen auch ein Paket in Quito. Matts Eltern erinnern sich bestimmt daran. Wir hatten zu spät vor unserer Abreise ein Konto bei einer Bank ohne Abhebegebühren eröffnet und hatten unsere Bankkarte durch unseren Umzug und verzögerter Post noch nicht erhalten. Wenn man beim Abheben jedes Mal Gebühren bezahlt, dann läppert sich das ganz schön zusammen und versaut einem das Budget. Wir hatten verzweifelt versucht, die Karten nach Argentinien auf eine Post vor Ort schicken zu lassen, aber leider kamen sie nicht an, obwohl wir mehrmals dort vorbeischauten. In Quito haben wir es noch einmal versucht, obwohl im Reiseführer davor gewarnt wurde, dass internationale Pakete sehr unzuverlässig zugestellt würden (ich hatte das erst gelesen, als das Paket schon unterwegs war – noch mal Schwein gehabt!), aber es kam im Clubhaus der South American Explorers an. Darin war nicht nur eine kostbare Bankkarte, sondern auch eine Schiene für mein verstauchtes Handgelenk. Da stand das Glück wohl auf unserer Seite, oder?

Wie dem auch sei, wenn ihr gerade in Südamerika unterwegs seid oder vielleicht länger nach Argentinien, Peru oder Ecuador wollt, dann lohnt sich eine Mitgliedsschaft bei den South American Explorers auf jeden Fall. Man trifft dort auch andere Reisende. Und wenn man so katzenverrückt wie ich ist, eine ist im Preis immer mit drin. 🙂

Eating Well In Peru

Looking through our food pictures from South America and Central America, I did notice that we had actually blogged some about food already. For example, you can see us eating lemon ants during our jungle tour in Ecuador, encountering a chicken foot in a soup in Mindo, Ecuador, binge eating for two days in El Salvador at the Juayúa Food Festival or being fascinated by all the chillies in Mexico. This made me realize that we never actually commented on how good the food in Peru was. Not only was it good, it was also cheap. It was also the country with the best street vendors. Take a look!

Als ich durch meine Essensbilder von Südamerika und Mittelamerika gegangen bin, habe ich festgestellt, dass wir eigentlich schon etwas über Essen gebloggt hatten. Zum Beispiel sieht man uns, wie wir “Lemon Ants” (Ameisen, die nach Zitrone schmecken) bei unserer Dschungeltour in Ecuador gegessen haben, einen Hühnerfuß in einer Suppe in Mindo (Ecuador) gefunden haben, zwei Tage lang in El Salvador auf dem Juayúa-Food-Festival nur gefressen haben oder als wir von den Chilies in Mexiko fasziniert waren. Da wurde mir auch klar, dass wir eigentlich nie so richtig kommentiert haben, wie gut das Essen in Peru eigentlich war. Es war nicht nur gut, sondern auch günstig. Es war außerdem das Land mit den besten Straßenverkäufern. Schaut mal!

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At a restaurant in Cusco. Peru’s specialty is actually guinea pig but we couldn’t get ourselves to eat that.

In einem Restaurant in Cusco. Perus Spezialität ist eigentlich Meerschweinchen, aber das wollten wir dann auch nicht essen.

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You might encounter the occasional strange item on the menu. What the hell is “jumped”? Well, it’s a literal translation of “saltado”, Peru’s version of stir fry. The verb “saltar” translates to ” to jump”.

Man findet manchmal etwas komische Sachen auf der Speisekarte. Was bitte ist “jumped” (gesprungen)? Nun gut, das ist die wortwörtliche Übersetzung von “saltado”, Perus Version eines Pfannengerichts. Das Verb “saltar” heißt übersetzt “springen” (to jump).

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Cusco. After literally running around for an entire day to prepare our multi-day Choquequirao hike, we took advantage of the street foods of Peru at the end of the day. These people were cooking away for hours and hours until the early morning. You would tell them what you wanted, and they would make it for you. Best. Experience. Ever.

Cusco. Nachdem wir wirklich den ganzen Tag rumgerannt waren, um unsere mehrtägige Choquequirao-Wanderung vorzubereiten, ließen wir es uns am Ende des Tages mit Perus Essen von Straßenverkäufern gut gehen. Die Leute waren die ganze Zeit am Kochen und das bis in die frühen Morgenstunden. Man sagte ihnen, was man wollte und sie machten es für einen. Beste. Erfahrung. Überhaupt.

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The finished product. Almost like a doner kebab. Das Endprodukt. Fast wie ein Döner. Nur Döner macht schöner.

Or maybe this guy for dinner? Oder vielleicht den hier zum Abendessen? 🙂

Travel Emergencies – What We Think We Did Right

Two years ago on January 17th during the Choquequirao hike on the way to Machu Picchu, one of the highlights of our trip, I walked too close to a washed out river bed, lost the ground under my feet and fell. It hurt. I thought my wrist was broken. And the trip over. We were in the middle of nowhere in the Andes with medical care two day hikes away. So what did we do? We made do with what we had. A first-aid kit. Matt turned into a doctor and made me a splint out of twigs. We kept on hiking. I needed help with everything. Couldn’t zip my jacket, couldn’t tie my hair back. It was plain awful.

Things happen when you travel. The good news is, especially for traveling in poorer countries, you can easily afford to pay for the care you need. On our hike, we reached a health center with minimal care two days later where I got an inflammation shot, proper bandage and some strong ibuprofen, all for $6. Another time when I was accidentally hit in the face with a paddle during a rafting adventure near Tena (Ecuador), I got free stitches at a state hospital. Matt later removed my stitches (for free!) and it was no big deal even though you would never do that yourself back home. For more on Matt’s medical skills, re-read this sad story.

My point here is that you make do with what you have. We did get the necessary vaccines and travel medication before the trip and signed up for emergency health insurance for the worst case (for example, if you need to be flown back to your home country), but other than that, you can easily pay out of pocket for most things on the road. When Matt had stomach problems in Argentina, we just walked into the pharmacy and got what he needed. We even bought some more malaria pills in Ecuador before heading into the jungle. The trick is to know the generic drug name (not the brand) as many countries just sell those over the counter.

In the end, nothing major happened and I’m grateful for that. We did make it to Machu Picchu, I later had my wrist checked out in Cusco and luckily it wasn’t broken. It took many weeks to heal and was a major inconvenience for me but not the end of the trip. I remember how happy I was the first time I was able to properly turn a fork again while eating. Ah, the little things. 🙂

Don't let that wrist keep us from reaching Machu Picchu!

Don’t let that wrist keep us from reaching Machu Picchu!

Vor zwei Jahren am 17. Januar während unserer Choquequirao-Wanderung auf dem Weg zu Machu Picchu, eines der Highlights unserer Reise, lief ich zu nah an einem ausgewaschenen Flussbett entlang, verlor den Boden unter den Füßen und fiel. Es tat weh. Ich dachte, mein Handgelenk sei gebrochen. Und die Reise zu Ende. Wir waren mitten im Nichts in den Anden und die nächste medizinische Versorgung war zwei Tageswanderungen entfernt. Was haben wir also gemacht? Uns mit dem beholfen, was wir hatten. Ein Erste-Hilfe-Set. Matt wurde zum Doktor und bastelte mir eine Schiene aus Zweigen. Wir wanderten weiter. Ich brauchte bei allem Hilfe. Konnte noch nicht mal den Reißverschluss meiner Jacke zumachen oder meine Haare zum Zopf. Es war einfach nur ätzend.

Dinge passieren, wenn man unterwegs ist. Die gute Nachricht ist, besonders bei Reisen in ärmeren Ländern, dass man leicht für das bezahlen kann, was man braucht, weil es nicht viel kostet. Auf unserer Wanderung erreichten wir zwei Tage später ein Gesundheitszentrum mit minimaler Versorgung, wo ich eine entzündungshemmende Spritze, einen ordentlichen Verband und starkes Ibuprofen bekam, alles für 6 $. Ein anderes Mal hatte mich jemand während eines Raftingabenteuers in Tena (Ecuador) mit dem Paddel aus Versehen ins Gesicht gehauen und ich wurde kostenlos in einer Staatsklinik genäht. Matt entfernte später die Fäden (kostenlos!) und es war gar nicht schlimm, aber so was würde man zu Hause niemals selbst machen. Wenn ihr mehr zu Matts Doktorkünsten erfahren wollt, dann lest doch noch mal diese traurige Geschichte hier.

Mein Punkt hier ist, dass man mit dem zurecht kommen kann, was man hat. Vor der Reise kümmerten wir uns um die nötigen Impfungen und Reisemediamente und Krankenversicherung für den Notfall (wenn man z.B. nach Hause geflogen werden muss), aber ansonsten kann man für die meisten Dinge unterwegs einfach selbst bezahlen. Als Matt Magenprobleme in Argentinien hatte, gingen wir einfach in eine Apotheke und bekamen das, was er brauchte. Wir kauften sogar weitere Malariatabletten in Ecuador, bevor wir in den Dschungel gingen. Der Trick hier ist, den offiziellen Namen des Medikaments zu kennen (nicht die Marke), da man das in den meisten Ländern ohne Rezept kaufen kann.

Letzten Endes ist nichts Schlimmes passiert und ich bin dafür sehr dankbar. Wir schafften es bis nach Machu Picchu, ich ließ mir später in Cusco mein Handgelenk untersuchen und es war zum Glück nicht gebrochen. Es dauerte Wochen, bis alles verheilt war und es schränkte sich für mich einiges ein, war aber nicht das Ende der Reise. Ich erinnere mich noch, wie es war, als ich zum ersten Mal beim Essen wieder eine Gabel richtig drehen konnte. Ah, die kleinen Dinge. 🙂