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Finding Joy During This Pandemic

My last post was about my 40th birthday. I was ready to peace out and put my life on auto pilot for a little bit in 2020. Little did I know what would be next. COVID-19 will go down in history as a watershed moment that will forever change us, just like 9-11 did. I hope it will change mankind for the better, and will make us more appreciative of the things that really matter in life.

While many people are completely bored these days, I have plenty to do working from home, spending time with my toddler, doing things around the house, and generally trying to make the best of this unprecedented situation. What good does it do to worry all day? Yes, we all need to be careful, keep our distance, and wash our hands, but we can also take advantage of this moment and enjoy what we can. So here we go for my list. 

1. Working from home. It’s now been three weeks of working from home for me. The longest I have ever done was seven weeks when we moved to Colorado, and I brought my Massachusetts job with me. It was different though. I had been at my job for 6.5 years, knew almost everything, and had a routine. On February 10, I started a new role, and it’s been a challenge. I’m an Email Marketing Manager, and it was all urgent fire drills recently. Not always easy. But I learned a lot. And I have a job, unlike others. 

2. Running. I’ve been saying for months that I need to get more running in during the week. It’s not easy because I’m on parent duty when I get home from work and Caroline is no longer a stroller baby. I thought about running before work. Always excuses. Too tired, too dark, too cold in the morning during the winter. Hadn’t happened yet. But now I can run during lunch time and enjoy that. And I truly have. It keeps my head clear on stressful days. 

3. Planting. Matt has traditionally done the gardening. Now with his new woodworking hobby, I said I wanted to start our indoor seeds this year. And I did. It’s been fun checking in on them daily since I’m home all the time. Signs of life. What a pleasure to watch those plants grow, not only indoors but also outside in everyone’s yards. True beauty. 

4. Nature. I am SO grateful, we’re not in the dead of winter anymore. We still got some snow here and there but I’ve really enjoyed going outside after work. We even went sledding, just half a mile away recently. I’m happy we moved away from the big city and that there is a lot of space here. While playgrounds are out, Caroline and I can walk around the neighborhood and enjoy the evening sun. It’s been a pleasure.

5. Distance. If social distancing isn’t the word of the year, then what will it be? I feel like I got a glimpse of social distancing when we moved here last year because we didn’t know anyone and I worked from home for a while, not meeting anyone. This is certainly different now. I am grateful for all the technology we have to stay in touch. And for the chance to have a dear childhood friend visit in February. That was great.

6. Introversion. Matt and I are both pretty quiet people but while I need my social interaction, I also enjoy being alone and find social distancing not always so bad. Sure, I wish things were not the way they are right now but this is much harder for extroverts. I talk to family and friends everywhere frequently but I do that all the time anyway. And having cut Matt’s hair for almost a decade comes in handy again these days.

Who knows how long this will last but it will be a while. People are outside wearing masks now. I haven’t been to the supermarket in weeks since Matt has been doing our food shopping and got plenty this week. We always have bulk meals in the chest freezer, and we can order other things online. This too will pass, but the world will not be same afterwards. Be good to each other and be safe!

Gangsta

This was me in 2011, fighting air pollution in Hanoi, Vietnam , no idea what the year 2020 would bring. I was looking for that mask this week because I kept it after the trip but think I threw it away before moving to Colorado because I thought I wouldn’t need it again… Das war ich 2011 im Kampf gegen die Luftverschmutzung in Hanoi, Vietnam, ohne eine Ahnung zu haben, was das Jahr 2020 bringen sollte. Ich habe diese Woche diesen Mundschutz gesucht, weil ich ihn nach der Reise aufgehoben habe, aber ich glaube, ich habe ihn vor dem Umzug nach Colorado weggeworfen, weil ich dachte, dass ich den nie wieder gebrauchen könnte…

My plant collection going strong with a grow light. Tomatoes, eggplants, peppers, herbs, and some flowers. Meiner Pflanzensammlung geht mit es mit einem Wärmelicht gut. Tomaten, Auberginen, Paprika, Kräuter und ein paar Blumen. 

Mein letzter Beitrag war über meinen 40. Geburtstag. Ich war bereit, es mir gemütlicher zu machen und mein Leben 2020 ein bisschen laufen zu lassen. Ich hatte ja keine Ahnung, was als nächstes kommen würde. COVID-19 wird in die Geschichte als Wendepunkt eingehen, der uns für immer verändern wird, so wie der 11. September das getan hat. Ich hoffe, die Menschheit verändert sich positiv und man lernt, die Dinge zu schätzen, auf die es im Leben wirklich ankommt. 

Während vielen Leuten heutzutage langweilig ist, habe ich mit meiner Arbeit, unserem Kind und Haus genug zu tun und versuche, grundsätzlich das Beste aus diesem Präzedenzfall zu machen. Was bringt es, sich den ganzen Tag Sorgen zu machen? Ja, wir müssen alle vorsichtig sein, uns voneinander fern halten und uns die Hände waschen, aber wir können diesen Moment auch nutzen und das genießen, was geht. Hier ist also meine Liste. 

1. Home-Office. Ich arbeite jetzt seit 3 Wochen von zu Hause. Das längste, was ich jemals hatte, waren sieben Wochen, als wir nach Colorado gezogen sind und ich meinen Job aus Massachusetts mitbrachte. Das war aber anders. Ich hatte den Job schon seit 6,5 Jahren, wusste fast alles und hatte einen festen Ablauf. Am 10. Februar fing ich eine neue Stelle an und es war bisher eine Herausforderung. Ich arbeite als E-Mailmarketing-Managerin und in letzter Zeit waren alle E-Mails dringend. Nicht immer einfach. Aber ich habe viel gelernt. Und ich habe Arbeit im Vergleich zu Anderen. 

2. Laufen. Ich nehme mir seit Monaten vor, mehr unter der Woche laufen zu gehen. Es ist nicht immer leicht, weil ich die Kinderbetreuung übernehme, wenn ich von der Arbeit komme und Caroline nicht mehr in den Kinderwagen will. Ich dachte darüber nach, morgens zu gehen. Immer Ausreden. Zu müde, zu dunkel, zu kalt morgens im Winter. Hat sich bisher nicht viel getan. Aber jetzt kann ich tagsüber während der Mittagspause gehen und das genießen. Und das hab ich. Es macht mir an stressigen Tagen einen klaren Kopf.

3. Gartenarbeit. Matt hat traditionell die ganze Gartenarbeit gemacht. Jetzt hat er seinen Hobbykeller und da habe ich gesagt, dass ich dieses Jahr die Pflanzen im Haus starten wollte. Und das hab ich. Es macht Spaß, jeden Tag nach ihnen zu schauen, wenn man sowieso zu Hause ist. Lebenszeichen. Welch eine Freude, den Pflanzen beim Wachsen zuzusehen, nicht nur drinnen, sondern auch draußen bei allen im Garten. Richtig schön. 

4. Natur. Ich bin SO dankbar, dass wir nicht mehr im dicksten Winter sind. Wir bekommen ab und zu noch mal Schnee hier, aber ich habe es bisher richtig genossen, nach der Arbeit rauszugehen. Wir waren letztens sogar mal Schlitten fahren und das weniger als 1 km von hier. Ich bin froh, dass wir aus der Großstadt weg sind und dass wir hier viel Platz haben. Die Spielplätze haben zwar zu, aber Caroline und ich können abends in der Nachbarschaft rumlaufen und die Sonne genießen. Es ist echt toll. 

5. Abstand. Wenn „soziale Distanz” mal nicht zum Wort des Jahres gekürt wird, was dann? Ich habe letztes Jahr einen kleinen Vorgeschmack von sozialer Distanz bekommen, als wir hierher gezogen sind und niemanden kannten und ich eine Weile lang von zu Hause gearbeitet habe, und niemanden traf. Jetzt ist das natürlich ganz anders. Ich bin dankbar für die ganze Technik, die wir haben, um miteinander in Kontakt zu bleiben. Und für die Möglichkeit, einen lieben Freund aus meiner Kindheit im Februar zu Besuch gehabt zu haben. Das war super. 

6. Introversion. Matt und ich sind beide ziemlich ruhig, aber während ich meine soziale Interaktion schon brauche, bin ich auch gerne alleine und finde die soziale Distanz nicht immer so schlimm. Natürlich würde ich mir wünschen, dass die Dinge momentan anders wären, aber für extrovertierte Menschen ist das viel härter. Ich spreche regelmäßig mit meiner Familie und Freunden von überall, aber das mache ich auch so. Und dass ich Matt seit fast zehn Jahren die Haare schneide, ist die Tage auch sehr praktisch geworden. 

Wer weiß, wie lange das anhält, aber es wird eine Weile dauern. Die Leute tragen jetzt überall Mundschutz. Ich war seit Wochen nicht mehr im Supermarkt, weil Matt eingekauft und diese Woche genügend vorgesorgt hat. Wir haben immer viele Mahlzeiten in unserer Tiefkühltruhe und können andere Dinge online bestellen. Das hier wird auch vorbeigehen, aber die Welt wird danach nicht mehr dieselbe sein. Seid lieb zueinander und passt auf euch auf! 

It was a picture-perfect day in early February when we set out to hike (and snowshoe) Niwot Mountain with Sascha. Es war ein Tag wie aus dem Bilderbuch Anfang Februar, als es losging mit unserer (Schneeschuh-)Wanderung mit Sascha.

It hadn’t snowed in months and temperatures in the valley reached 70 that day. We were greeted by a snow storm the next day. Good timing, Sascha! Es hatte monatelang nicht geschneit und das Thermometer kletterte im Tal bis auf 20 Grad. Am nächsten Tag wurden wir von einem Schneesturm begrüßt. Gutes Timing, Sascha!

Peace Out

When the decades turn, the decades also turn for my age group. I was never someone who paid particular attention to her age, and I noticed over the years that other people usually make a much bigger deal out of this. So this January when I turned 40, I didn’t think about it that much. At any age, you feel like what’s ahead looks so much older than what’s behind. It’s all relative. At my job in Boston, I worked with a lot of people in their 20s and they would make a big deal when they turned 25. I would chuckle to myself.

I’ve been told I look younger than I am. I’ll take it. In essence, it’s all about how you feel on the inside and what you do with your life. We did a lot in the past two years. Baby, moving across the U.S. and starting all over again. And then this week I started a new job, yet again. It was an opportunity I couldn’t pass on and shouldn’t have. Why? Because life doesn’t stand still and you shouldn’t, either. Keep on moving because life is indeed short.

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Birthday trip to Red Rock Amphitheater near Denver. Popular for high altitude training. Geburtstagsausflug zu dem Red Rock Amphitheater in der Nähe von Denver. Beliebt für Höhentraining.

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Elk sausage for sale. Elchwurst im Angebot.

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Hall of Fame who played there. Hall of Fame (berühmte Personen, die dort gespielt haben).

Wenn die Jahrzehnte neu anfangen, dann fängt auch eine neue Altersgruppe für mich an. Ich war noch nie jemand, der sich besonders viel um ihr Alter gekümmert hat und mir ist über die Jahre aufgefallen, dass meistens andere Leute ein viel größeres Trara um alles machen. Als ich diesen Januar 40 wurde, habe ich mir nicht viel dabei gedacht. In jedem Alter fühlt sich das, was vor einem liegt, so viel älter an als das, was vorbei ist. Es ist alles relativ. Bei meinem Job in Boston arbeitete ich mit vielen Leuten unter 30, die eine große Sache daraus machten, als sie 25 wurden. Ich lachte leise vor mich hin.

Mir wird immer gesagt, ich sehe jünger aus als ich bin. Ist mir lieb. Es geht eigentlich auch nur darum, wie man sich im Inneren fühlt und was man mit seinem Leben macht. Wir haben in den letzten zwei Jahren sehr viel gemacht. Baby, in den USA weit umgezogen und noch mal von vorne angefangen. Und dann habe ich diese Woche schon wieder einen neuen Job angefangen. Es war eine Gelegenheit, die ich mir nicht entgehen lassen wollte und sollte. Warum? Weil das Leben nicht still steht und man das selbst auch nicht sollte. Bewegt euch nach vorne, denn das Leben ist in der Tat kurz.

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Mini hike. Mini-Wanderung.

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January sky in Colorado. Januar-Himmel in Colorado.

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Travel Emergencies – What We Think We Did Right

Two years ago on January 17th during the Choquequirao hike on the way to Machu Picchu, one of the highlights of our trip, I walked too close to a washed out river bed, lost the ground under my feet and fell. It hurt. I thought my wrist was broken. And the trip over. We were in the middle of nowhere in the Andes with medical care two day hikes away. So what did we do? We made do with what we had. A first-aid kit. Matt turned into a doctor and made me a splint out of twigs. We kept on hiking. I needed help with everything. Couldn’t zip my jacket, couldn’t tie my hair back. It was plain awful.

Things happen when you travel. The good news is, especially for traveling in poorer countries, you can easily afford to pay for the care you need. On our hike, we reached a health center with minimal care two days later where I got an inflammation shot, proper bandage and some strong ibuprofen, all for $6. Another time when I was accidentally hit in the face with a paddle during a rafting adventure near Tena (Ecuador), I got free stitches at a state hospital. Matt later removed my stitches (for free!) and it was no big deal even though you would never do that yourself back home. For more on Matt’s medical skills, re-read this sad story.

My point here is that you make do with what you have. We did get the necessary vaccines and travel medication before the trip and signed up for emergency health insurance for the worst case (for example, if you need to be flown back to your home country), but other than that, you can easily pay out of pocket for most things on the road. When Matt had stomach problems in Argentina, we just walked into the pharmacy and got what he needed. We even bought some more malaria pills in Ecuador before heading into the jungle. The trick is to know the generic drug name (not the brand) as many countries just sell those over the counter.

In the end, nothing major happened and I’m grateful for that. We did make it to Machu Picchu, I later had my wrist checked out in Cusco and luckily it wasn’t broken. It took many weeks to heal and was a major inconvenience for me but not the end of the trip. I remember how happy I was the first time I was able to properly turn a fork again while eating. Ah, the little things. 🙂

Don't let that wrist keep us from reaching Machu Picchu!

Don’t let that wrist keep us from reaching Machu Picchu!

Vor zwei Jahren am 17. Januar während unserer Choquequirao-Wanderung auf dem Weg zu Machu Picchu, eines der Highlights unserer Reise, lief ich zu nah an einem ausgewaschenen Flussbett entlang, verlor den Boden unter den Füßen und fiel. Es tat weh. Ich dachte, mein Handgelenk sei gebrochen. Und die Reise zu Ende. Wir waren mitten im Nichts in den Anden und die nächste medizinische Versorgung war zwei Tageswanderungen entfernt. Was haben wir also gemacht? Uns mit dem beholfen, was wir hatten. Ein Erste-Hilfe-Set. Matt wurde zum Doktor und bastelte mir eine Schiene aus Zweigen. Wir wanderten weiter. Ich brauchte bei allem Hilfe. Konnte noch nicht mal den Reißverschluss meiner Jacke zumachen oder meine Haare zum Zopf. Es war einfach nur ätzend.

Dinge passieren, wenn man unterwegs ist. Die gute Nachricht ist, besonders bei Reisen in ärmeren Ländern, dass man leicht für das bezahlen kann, was man braucht, weil es nicht viel kostet. Auf unserer Wanderung erreichten wir zwei Tage später ein Gesundheitszentrum mit minimaler Versorgung, wo ich eine entzündungshemmende Spritze, einen ordentlichen Verband und starkes Ibuprofen bekam, alles für 6 $. Ein anderes Mal hatte mich jemand während eines Raftingabenteuers in Tena (Ecuador) mit dem Paddel aus Versehen ins Gesicht gehauen und ich wurde kostenlos in einer Staatsklinik genäht. Matt entfernte später die Fäden (kostenlos!) und es war gar nicht schlimm, aber so was würde man zu Hause niemals selbst machen. Wenn ihr mehr zu Matts Doktorkünsten erfahren wollt, dann lest doch noch mal diese traurige Geschichte hier.

Mein Punkt hier ist, dass man mit dem zurecht kommen kann, was man hat. Vor der Reise kümmerten wir uns um die nötigen Impfungen und Reisemediamente und Krankenversicherung für den Notfall (wenn man z.B. nach Hause geflogen werden muss), aber ansonsten kann man für die meisten Dinge unterwegs einfach selbst bezahlen. Als Matt Magenprobleme in Argentinien hatte, gingen wir einfach in eine Apotheke und bekamen das, was er brauchte. Wir kauften sogar weitere Malariatabletten in Ecuador, bevor wir in den Dschungel gingen. Der Trick hier ist, den offiziellen Namen des Medikaments zu kennen (nicht die Marke), da man das in den meisten Ländern ohne Rezept kaufen kann.

Letzten Endes ist nichts Schlimmes passiert und ich bin dafür sehr dankbar. Wir schafften es bis nach Machu Picchu, ich ließ mir später in Cusco mein Handgelenk untersuchen und es war zum Glück nicht gebrochen. Es dauerte Wochen, bis alles verheilt war und es schränkte sich für mich einiges ein, war aber nicht das Ende der Reise. Ich erinnere mich noch, wie es war, als ich zum ersten Mal beim Essen wieder eine Gabel richtig drehen konnte. Ah, die kleinen Dinge. 🙂

Where Were We a Year Ago?

I keep asking myself this question and I know that soon I’ll reach the point where our around the world adventure was more than a year ago, and I have nothing to say anymore. So where were we last year, July 22nd? We were in Vang Vieng in Laos. What did we do there? We did rock climbing and tubing. Both were a first timer for me. All of it was fun, but some of it a little dangerous if you look back. Luckily, we survived.

The rock climbing part was fun because we had never done that before and we go to climb up some rocks with an instructor, and we learned how to belay. I felt muscle groups that I didn’t know I even had. I would literally “hang” somewhere with my whole body twitching. However, things were not always that safe as the instructor kept chatting with me while we were belaying someone else, and didn’t really know how to do it. I skipped the belaying part most of the time, because I didn’t feel like I should be responsible for someone else falling down. Thank God nothing happened…

Oh dear and the tubing. Certain family members are probably gonna be terrified reading this. Yes, you float down a river in a tube, you stop at bars along the way and you drink (buckets of whisky, it feels like spring break, except were were roughly 10 years too late), and the current is strong. One of my German friends (hi Saschi) actually broke his leg while “participating” in the activities a few years ago, which cut his Asia trip in half (he had planned to spend two months there, but had to fly home early). And I hurt my tailbone trying to get back into the water, hitting the river bed thinking it was my tube. Ouch. That tailbone injury was painful for the rest of my Asian bus rides. But hey, you only live once, right?

One thing I also enjoyed in Laos, and you can laugh at me, if you want, were the “Friends” episodes at every restaurant there. I had never actually watched “Friends” before, and I probably wouldn’t watch it here, but when you travel in a foreign country and you miss something “Western”, you might enjoy this. I just enjoyed watching something that I understood (oh dear, were we travel-weary at the time). I loved Laos overall, and I would return any time. Has it really been a year?

Muscle groups I never knew I had… Muskelgruppen, von denen ich nie wusste, dass ich sie hatte…

Beautiful rice paddies during the rainy season… Wunderschöne Reisfelder während der Regenszeit…

Really? Jetzt echt?

Ich stelle mir diese Frage ganz oft und ich weiß, dass ich bald den Punkt erreiche, an dem unser “Abenteuer um die  Welt” mehr als ein Jahr zurückliegt und ich nichts mehr zu sagen habe. Wo waren wir also vor einem Jahr am 22. Juli? Wir waren in Vang Vieng in Laos. Was haben wir da gemacht? Bergklettern und “Tubing”. Beides zum ersten Mal. Es hat sehr viel Spaß gemacht, war aber manchmal etwas gefährlich, wenn man zurückschaut. Zum Glück haben wir’s überlebt.

Das Bergklettern hat sehr viel Spaß gemacht, weil wir das vorher noch nie gemacht hatten und wir an einigen Felsen hochgeklettert sind und Selbstsicherung gelernt haben. Ich habe dabei Muskelgruppen gespürt, von denen ich nicht wusste, dass es sie gab. Ich hing im wahrsten Sinne des Wortes am Felsen und mein Körper zuckte ununterbrochen. Allerdings waren die Dinge nicht immer ganz sicher, denn unser “Lehrer” unterhielt sich anregend mit mir, während jemand anderes die Selbstsicherung durchführte und nicht wirklich wusste, wie man das machte. Ich hatte mich da rechtzeitig ausgeklinkt, weil ich nicht dafür verantwortlich sein wollte, wenn jemand runterfiel. Gut, dass nix passiert ist…

Oh je und das Tubing. Bestimmte Familienmitglieder regen sich wahrscheinlich auf, wenn sie das lesen. Ja, man lässt sich den Fluss in einem Schlauch (Reifen) entlang treiben und trinkt unterwegs (eimerweise Whisky, wie auf Malle, allerdings waren wir 10 Jahre zu alt) und der Strom ist etwas schnell. Einer meiner deutschen Freunde (hallo Saschi) hat sich “bei der Teilnahme” vor Jahren sein Bein gebrochen, was seinen Asientrip leider halbierte (er wollte zwei Monate bleiben und musste leider nach einem nach Hause fliegen). Ich hab mir dabei auch mein Steißbein wehgetan, als ich auf das Flussbett aufprallte, weil ich dachte, dass es dort schon tief war. Aua. Mein Steißbein tat für die restlichen Busfahrten in Asien ziemlich weh. Aber hey, man lebt nur einmal, oder?

Eins, was ich in Laos sehr genossen habe, ihr könnt mich jetzt auslachen, wenn ihr wollt, waren die “Friends”-Folgen in den Restaurants dort. Ich hatte mir vorher nie wirklich “Friends” angeschaut und ich würde es hier wahrscheinlich auch nicht gucken, aber wenn man im Ausland reist und man etwas “Heimisches” vermisst, dann hat man vielleicht sogar Spaß dran. Ich war einfach froh, dass ich was sehen konnte, was ich verstand (oh je, waren wir damals schon reisemüde). Mir hat es aber super in Laos gefallen und ich würde jederzeit wieder hinfahren. Ist das wirklich schon ein Jahr her?

Recap – 8 Months Later…

Here it is: the long overdue reflection post. I can’t believe it’s been 8 months. We came back in late September, 2011. Things moved fast. I started teaching two days after our return and we moved into our old neighborhood roughly 2.5 weeks later. And believe it or not, I started at my old company again back in October. Matt went back to work in December, and here we are, almost back to where we were before. It seems like we’ve never been away, yet I do feel different. What has changed exactly?

Appreciation. On the verge of complaining about daily chores, I now often catch myself thinking: It’s not that bad. Don’t complain. You don’t have to wash your clothes by hand and you can cook in your own kitchen. You have everything you need. And your bed is so comfortable. You don’t have to pack your backpack tomorrow and find a new place to stay. You can meet your friends whenever you want. This week, I biked to work in the rain thinking: “It’s just a little bit of rain, not like that downpour in Phnom Penh, Cambodia, where we had to wade back to our hotel, knee-deep in water or that night in Torres del Paine when camping just sucked”… Sure those thoughts are extreme, but they come up occasionally. I’m more aware of my surroundings now, and how comfortable my life is.

Changes. The trip transformed me mentally and physically. I’m still the same person, but the appreciation factor plays a major role here. I’ve also become much more relaxed. Last year after we came back, one of my teaching buddies said to me that I look so relaxed that she thought I had smoked something. No, I hadn’t, I’m just calmer. And for the physical transformation, I did shed quite some pounds along the way, which not only makes me feel better, but also makes me a faster runner. I completed two half-marathons this year alone, and this is just the beginning.

Any Regrets?
Sure there were things we could have done differently, but that’s the case for everything in life. I only have a tiny “mini” regret. We didn’t go to Nepal, but we just didn’t have the energy at the time. Nepal was supposed to be the last highlight of the trip, and we both felt that it might not have turned out so special with where we were at the time: over-saturated and over-traveled. We had other destinations in our head as well. New Zealand, Central Asia, biking across Europe… But hey, you gotta leave some stuff open for the future, right? What also comes to mind is that we should have taken more “bad” pictures. When you travel long-term, things are not always pretty and you should document them as well. I feel like we didn’t do that enough.

Would I Do It Again?
I’m glad we did it, but I would not travel for that amount of time again. A year is very long (even though it does go by fast), but we also noticed that after a while we were done. Even after the first 5 months of riding buses (almost) non-stop through South and Central America, we needed time to recharge, which is how we ended up spending close to 8 weeks with my family in Germany (something I really enjoyed after so many years away). I think that 3 months or less would be an ideal time frame. Who knows when we’ll have that amount of time available again? Shorter time frames are also an excuse not to give up your apartment. It’s just nice too nice to come back to your place and to know where you belong. Something I missed along the way.

What Happens To This Blog?
I’d like to keep this blog alive, both for memories and for new trips. The destinations might not be as exotic, but there is still a lot out there to explore, and I can’t wait to write my next travel post. We’re going somewhere this summer and are also expecting a lot of visitors in the fall so why not share something about the beauty of New England here? Stay tuned…

Are we there yet? Going local in Da Lat, Vietnam.

Wann simmern da? Wie die Einheimischen in Da Lat, Vietnam.

Zusammenfassung – 8 Monate später… Hier ist er: der längst überfällige Besinningsartikel. Ich kann nicht glauben, dass 8 Monate vergangen sind. Wir kamen Ende September 2011 zurück. Die Dinge entwickelten sich schnell. Ich fing bereits zwei Tage später nach unserer Rückkehr mit dem Unterrichten an und knapp 2,5 Wochen später zogen wir in unsere alte Gegend zurück. Und ob ihr es glaubt oder nicht, im Oktober fing ich wieder bei meiner alten Firma an. Matt begann im Dezember an, Vollzeit zu arbeiten und hier sind wir nun, fast so wie es vorher war. Es scheint so, als ob wir nie weg gewesen wären, aber ich habe mich verändert. Was genau meine ich damit?

Wertschätzung. Ich erwische mich desöfteren, wenn ich gerade dabei bin, mich mächtig über alltägliche Hausarbeiten beschweren zu wollen, dass ich denke: Komm, ist doch nicht so schlimm. Beschwer dich nicht. Du musst deine Klamotten nicht mit der Hand waschen und kannst in deiner eigenen Küche kochen. Du hast alles, was du brauchst. Und dein Bett ist so bequem. Du musst morgen nicht deinen Rucksack packen und eine neue Bleibe suchen. Du kannst dich jederzeit mit deinen Freunden treffen. Diese Woche bin ich im Regen mit dem Rad zur Arbeit gefahren und dachte mir dabei: “Es ist ist doch nur ein bisschen Regen, nicht so wie der Platzregen damals in Phnom Penh (Kambodscha), als wir knietief im Wasser zu unserem Hotel zurückwaten mussten oder der Abend in Torres del Paine, als Zelten richtig scheiße war”… Klar, das mag sich vielleicht extrem anhören, aber diese Gedanken kommen gelegentlich. Ich bin mir meiner Umgebung bewusster und wie bequem mein Leben eigentlich ist.

Veränderungen. Die Reise hat mich geistig und körperlich verändert. Ich bin immer noch die gleiche Person, aber der Wertschätzungsfaktor spielt hier eine große Rolle. Ich bin viel entspannter geworden. Letztes Jahr nach unserer Rückkehr sagte eine Lehrerkollegin zu mir, dass ich so entspannt aussähe, als hätte ich was geraucht. Nein, hatte ich nicht, ich bin einfach ruhiger worden. Und was die körperliche Veränderung angeht, da bin ich um einige Kilos leichter. Damit fühle ich mich nicht nur besser, sondern kann auch schneller laufen. Dieses Jahr alleine bin ich zwei Halbmarathons gelaufen und das ist erst der Anfang.

Bereue ich was?

Klar gibt es Dinge, die wir hätten anders machen können, aber so ist das einfach im Leben. Ich habe nur was Kleines: Wir waren nicht in Nepal, aber wir hatten zu der Zeit einfach keine Energie mehr. Nepal sollte der letzte Höhepunkt der Reise werden, aber wir hatten beide das Gefühl, dass es zu dem Zeitpunkt nicht so besonders geworden wäre – da waren wir nämlich übersättigt und “ausgereist”. Wir hatten auch andere Ziele im Kopf. Neuseeland, Zentralasien, mit dem Fahrrad durch Europa… Aber hey, man muss ja auch was für die Zukunft übrig lassen, oder?  Was mir sonst noch einfällt: Wir hätten mehr “schlechte” Bilder machen sollen. Wenn man langfristig unterwegs ist, dann ist nicht immer alles schön und wir hätten das mehr dokumentieren sollen. Ich habe das Gefühl, dass wir das nicht genug gemacht haben.

Würde ich das noch mal machen?

Ich bin froh, dass wir die Reise gemacht haben, aber ich würde nicht noch mal so lange am Stück unterwegs sein wollen. Ein Jahr ist sehr lang (obwohl es sehr schnell vorbeigeht), aber uns ging es nach einer Weile so, dass wir einfach genug hatten. Selbst nach den ersten 5 Monaten, in denen wir (fast) ununterbrochen mit dem Bus durch Süd- und Mittelamerika gefahren waren, brauchten wir Zeit zur Erholung, was dazu führte, dass wir fast 8 Wochen bei meiner Familie in Deutschland verbrachten (was ich nach so vielen Jahren hier in den USA sehr schön fand). Ich denke, dass 3 Monate oder weniger der ideale Zeitrahmen ist. Wer weiß, wann wir jemals wieder so viel Zeit haben werden? Kürzere Zeitspannen sind auch eine gute Ausrede dafür, seine Wohnung nicht aufzugeben. Es ist einfach zu schön, nach Hause zu kommen und zu wissen, wo man hingehört. Das hat mir unterwegs gefehlt.

Was passiert mit diesem Blog?

Ich möchte den Blog am Leben erhalten, gleichzeitig zur Erinnerung und für neue Reisen. Die Ausflugsziele mögen vielleicht nicht so exotisch sein, aber es gibt noch genug zu entdecken und ich kann es kaum abwarten, meinen nächsten Reisebeitrag zu schreiben. Wir werden diesen Sommer schon irgendwo hinfahren und erwarten im Herbst auch einige Besucher. Wieso also nicht etwas über das schöne Neuengland schreiben? Lasst euch überraschen…

Excuse me? No pee here, capiche?

Entschuldigung? Hier nicht Pipi, kapiert?