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2018 – The Year in Review

Our little baby will be 1 in a few weeks. I can’t believe it. 2018 was certainly a year of big changes, and I would like to take some time to reflect in true travel blog style. Considering we had a baby, we actually traveled a lot, and I published 36 articles, which is quite a bit considering how busy we were.

The year started off with a bang and a gas main on fire, visible from our kitchen. It burned for two days. I was anxiously awaiting the arrival of our little daughter. My worst fears did not come true (going into labor in the office, having a baby during a snow storm, having to give birth without an epidural, a c-section), and in the end, it was all OK.

I wrote my first baby post right in early February, saying that parenting was hard. Everything was new for us. My parents arrived in mid February, and we actually did quite a bit around Boston. My physical recovery was harder than I thought, and there was lots of shit I had to deal with up until two weeks before my maternity leave ended in April.

Going back to work was a big one. It took a while to adjust but I had a week off in June to look forward to. We went to Montréal, our baby’s first trip abroad, and the first longer car trip. It was then that we decided that we could do a road trip where we would drive a similar distance each day. Little did we know…

During the summer, we did a low key trip to Lowell and also to New Hampshire where we tried hiking with the baby for the first time. It was so and so. Due to my five-year anniversary at my current job, I earned a whole month off, which I took in September, my favorite month.

And then we went on this road trip, driving all the way from Boston, MA to Longmont, CO. 5,343 miles for Matt but shorter for me as I flew home from Denver. While it was a crazy trip, I’m glad we did it because we learned so many important life lessons of what to do and what to avoid while traveling with a baby.

In October, my niece came to visit and we did some local stuff in the area, such as our trip to Ben and Jerry’s. The rest of the year I mostly spent working and writing down our crazy road trip. What a year overall! Can’t wait to see what 2019 has in store for us. Thanks for following us. Until then, as Rick Steves says, keep on traveling!

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Eustis Estate in Milton, MA. We went there in September. I did not write about this. Eustis-Anwesen in Milton, Massachusetts. Wir waren dort im September. Ich schrieb darüber nicht. 

Unser kleines Baby wird in ein paar Wochen 1. 2018 war sicherlich ein Jahr mit großen Veränderungen und ich möchte mir ein bisschen Zeit nehmen, um im echten Reiseblogstil zu reflektieren. Wenn man bedenkt, dass wir ein Baby bekommen haben, sind wir eigentlich sehr viel gereist und ich habe 36 Berichte veröffentlicht, was ganz schön viel ist, wenn man bedenkt, wie viel wir zu tun hatten.

Das Jahr begann mit einem Knall und einer brennenden Gasleitung, sichtbar von unserer Küche aus. Es brannte zwei Tage lang. Ich erwartete nervös die Ankunft unserer kleinen Tochter. Meine größten Ängste traten nicht ein (Wehen setzen im Büro ein, Baby kommt während eines Schneesturms, Baby kommt so schnell, dass keine Zeit für Betäubung ist, Kaiserschnitt) und am Ende war alles OK.

Ich schrieb meinen ersten Babybericht Anfang Februar und stellte fest, dass Eltern sein anstrengend war. Alles war für uns neu. Meine Eltern kamen Mitte Februar und wir machten eigentlich ganz schön viel in Boston. Meine körperliche Genesung war härter, als ich dachte und ich musste mich mit ganz schön viel Scheiß bis ca. 2 Wochen vor Ende meines Mutterschutzes im April herumschlagen.

Die Rückkehr an die Arbeit war groß. Ich brauchte eine Weile, um mich daran zu gewöhnen und hatte im Juni eine Woche frei, auf die ich mich freuen konnte. Wir fuhren nach Montréal, die erste Reise ins Ausland für unser Baby und die erste längere Autofahrt. Es war da, als wir entschieden, dass wir einen Road Trip machen könnten, bei dem wir jeden Tag eine ähnliche Strecke fahren würden. Wenig wussten wir…

Im Sommer machten wir einen lockeren Ausflug nach Lowell und auch nach New Hampshire, als wir versuchten, das erste Mal mit dem Baby zu wandern. Es war solala. Aufgrund meines fünfjährigen Betriebsjubiläums an der Arbeit, hatte ich mir einen ganzen Monat Sonderurlaub verdient, den ich im September nahm, meinem Lieblingsmonat.

Und dann ging dieser Road Trip los, als wir von Boston, Massachusetts nach Longmont, Colorado mit dem Auto fuhren. 8,599 km für Matt, aber kürzer für mich, weil ich von Denver aus nach Hause flog. Obwohl es eine verrückte Reise war, bin ich froh, dass wir sie gemacht haben, denn wir haben viele wichtige Lektionen für Leben gelernt, was man mit einem Baby unterwegs machen kann und was man vermeiden sollte.

Im Oktober kam meine Nichte zu Besuch und wir machten einiges hier vor Ort, wie z.B. unseren Ausflug zu Ben und Jerry’s. Den Rest des Jahres verbrachte ich hauptsächlich mit Arbeit und damit, unsere Reise niederzuschreiben. Was für ein Jahr das war! Ich bin gespannt, was 2019 so passiert. Danke, dass ihr uns begleitet habt. Bis dahin, wie Rick Steves sagt, reist immer schön weiter!

Martin van Buren National Historic Site

Our first sight for our road trip was the Martin van Buren National Historic Site in Kinderhook, NY. I was not too familiar with that president, so I learned something. We missed the tour and couldn’t attend the next one. Overall, we quickly learned that we were often stripped for time, one of the reasons we would do that sort of road trip differently, or not do it at all with such a small baby.

The historic site preserves the estate and mansion of the eighth president of the United States, which he named Lindenwald due to all the linden trees at the time. He lived there during his presidency in 1839, and later retired there. After that, we went on to our first motel near Rochester in Henrietta, NY…

What a dump! For the first stretch of our trip, we tried to save some money by booking cheaper accomodations on Hotwire because we were going to splurge later in Colorado. The motel was a Days Inn. We had stayed at one before and it was OK. That one was not.

It was like a trip back in time. Despite the non-smoking sign on our door, the room wreaked of smoke, so you could tell this was clearly a smoking establishment before since that stench never goes away. Breakfast was in a dark bar, even though the food was acceptable. At least the baby slept through the night, and we thought: It can’t get any worse. Little did we know…

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Unsere erste Sehenswürdigkeit bei unserem Road-Trip war die historische Stätte von Martin van Buren in Kinderhook, New York. Ich kannte den Präsidenten nicht so und habe deshalb etwas gelernt. Wir verpassten die Tour und konnten an der nächsten nicht teilnehmen. Im Allgemeinen stellten wir schnell fest, dass uns oft die Zeit ausging, einer der Gründe, weshalb wir so einen Road-Trip mit so einem kleinen Baby anders oder gar nicht machen würden.

Die historische Stätte bewahrt das Anwesen und die Villa des achten Präsidenten der USA, die er Lindenwald nannte aufgrund der damals vielen Lindenbäume. Er wohnte 1838 dort während seiner Präsidentenzeit und später im Rentenalter. Danach ging es weiter zu unserem ersten Hotel in der Nähe von Rochester in Henrietta, New York…

Was für eine Absteige! Im ersten Teil unserer Reise versuchten wir, ein bisschen sparsamer zu sein und buchten günstigere Unterkünfte über Hotwire, weil wir es uns in Colorado später etwas besser gehen lassen wollten. Das Motel war ein Days Inn. Wir hatten schon mal in einem übernachtet und es war OK. Das da allerdings nicht.

Es war wie eine Zeitreise. Trotz des Nichtraucherschilds an unserer Tür stank das Zimmer nach Rauch und man wusste ganz klar, dass das mal eine Raucherunterkunft war, denn so ein Gestank geht nie wieder weg. Frühstück gab es in einer dunklen Kneipe, aber das Essen war akzeptabel. Wenigstens schlief das Baby die Nacht durch und wir dachten: Schlimmer kann’s nicht werden. Wir hatten ja keine Ahnung…

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This photo really doesn’t show how bad it was. Das Foto zeigt wirklich nicht, wie schlimm es war.