Day 3 – Travel Day, Newhalem + Thunder Knob

By the third day, smoke had taken over the area. The sun was red in the sky, and it looked like we were about to get a solar eclipse. It felt a little spooky. We used the day to make it to our next campsite and to get more food. We had brought most of our camp food from home but stopped in Sedro-Woolley to get additional stuff for lunches and some more fresh staples. We also drove through a town called Concrete. Yes, Concrete. Imagine, living there?

A note on camp food. We have learned a lot over the years about what to best eat when on the trail. We typically bring some dry staples from home and then buy fresh ingredients later. The reason for this is that you never know what the local store will offer you and with this method, you have some things ready beforehand, saving time on food planning while on vacation.

For breakfasts, we brought dried milk and instant coffee from home. We used to do instant oatmeal but got tired of that fast, plus it doesn’t fill you up for very long. Options are to get fresh eggs if they’re sold in small quantities, or make something that involves beans. We found refried beans in a can and salsa at the store in Sedro-Wolley. You could also combine that with instant rice if you wanted more calories.

Lunch options can be tortillas combined with cheese, tuna pouches, or salami. I’m not too crazy about tuna in a pouch but you can also get flavored varieties to make it more interesting. In the past, we sometimes did avocados, but that also depends on your choices at the local store. This time, we also tried peanut butter on tortillas, which provides a lot of calories for hiking but can get a little messy.

Dinners often involve bringing Knorr pasta and rice mixes, instant rice with a sazón package (Hispanic seasoning), as well as instant mashed potatoes. The key is to plan something that cooks fast and doesn’t require too much gas. Those can all be combined with fresh meat from a local store (we found sausages and ground beef), or you can skip the meat if the options are not good. We also found an Indian Jaipur vegetable mix for a vegetarian night that created good variety.

After Sedro-Woolley, we went on to the Colonial Creek Campground to secure a spot for the next few nights. Matt wasn’t able to make a reservation there but when we arrived, it looked like they were still taking reservations and nothing great looked open for three nights, so we opted for the Newhalem Campground instead. In the end, that was even better because they had ranger programs every night within walking distance.

With the campground confusion, there wasn’t too much time left at the end of the day, and we only did a short and easy 3.5-mile hike: Thunder Knob. The distance was actually OK since it was so smoky and we could barely see a thing at the lookout, so there certainly wouldn’t have been a reward for a tough hike. We expected that and rather than being disappointed, we considered day three a travel day, and it’s OK to have slow days occasionally.

Sedro-Woolley. Flat and Western looking. To the saloon, please! Flach und sieht aus wie im Westen. Zum Saloon, bitte!

Yeah… estimated population 700+. Nun ja… geschätzte Bevölkerung knapp über 700.

This is what the sun looks like when the air is all smoky. So sieht die Sonne aus, wenn die Luft voller Rauch ist.

Bereits am dritten Tag hatte Rauch die Gegend in Beschlag genommen. Die Sonne stand rot am Himmel und es sah wie kurz vor einer Sonnenfinsternis aus. Es fühlte sich ein bisschen unheimlich an. Wir nutzten den Tag, um zu unserem nächsten Zeltplatz zu fahren und mehr Essen zu kaufen. Wir hatten das meiste Camping-Essen von zu Hause mitgebracht, hielten dann aber in Sedro-Woolley an, um mehr für Mittagessen und frischere Sachen einzukaufen. Wir fuhren außerdem durch einen Ort namens Concrete (Beton). Ja, Beton. Stellt euch vor, ihr wohnt da?

Notizen zum Thema Campingessen. Wir haben über die Jahre hinweg viel gelernt, was man am besten beim Wandern isst. Wir bringen meistens trockenes Essen von zu Hause mit und kaufen dann später frische Zutaten ein. Wir machen das deshalb, weil man nie weiß, was vor Ort im Geschäft angeboten wird und mit dieser Methode hat man vorher ein paar Dinge vorbereitet und spart im Urlaub Zeit bei der Essensplanung.

Zum Frühstück hatten wir Milchpulver und Instantkaffee von zu Hause mitgebracht. Vor langer Zeit versuchten wir es auch mal mit Fertighaferflocken, aber davon ist man nicht lange satt. Man kann z.B. frische Eier kaufen, wenn sie in kleinen Mengen verkauft werden oder etwas mit Bohnen machen. Wir fanden in einem Laden in Sedro-Woolley Bohnenpüree in der Dose und Salsa. Man kann das auch mit Fertigreis kombinieren, wenn man mehr Kalorien will.

Möglichkeiten zu Mittag können Tortillas in Kombination mit Käse, Thunfisch im Beutel oder Salami sein. Ich finde Thunfisch im Beutel jetzt nicht so toll, aber es gibt Sorten mit Geschmack, die das Ganze ein bisschen interessanter machen. Wir haben auch schon oft Avocados gegessen, aber das hängt wieder davon ab, was es vor Ort im Geschäft gibt. Diesmal haben wir auch Erdnussbutter auf Tortillas ausprobiert, das einem viele Kalorien fürs Wandern spendet, aber ein bisschen Sauerei verursachen kann.

Zu Abend kann man Nudel- und Reismischungen von Knorr, Fertigreis mit einem Sazón-Päckchen (lateinamerikanisches Gewürz) und auch Kartoffelbrei als Fertiggericht mitbringen. Wichtig ist hier, dass man das schnell kochen kann und nicht zu viel Gas verbraucht. Man kann das alles mit frischem Fleisch aus dem Geschäft vor Ort kombinieren (wir fanden Wurst und Rinderhack) oder man kann das Fleisch einfach weglassen, wenn die Auswahl nicht so gut ist. Wir fanden auch auch einen indischen Jaipur-Gemüsemix für einen vegetarischen Abend zur Abwechslung.

Nach Sedro-Woolley fuhren wir weiter zum Campingplatz Colonial Creek, um uns einen Platz für die nächsten paar Nächte zu sichern. Matt konnte vorher nichts reservieren, aber als wir ankamen, sah es so aus, als würden die doch noch Reservierungen annehmen, aber wir fanden nichts Gescheites für drei Nächte und fuhren stattdessen zum Campingplatz Newhalem. Im Endeffekt war das sogar besser, denn die hatten abends Rangervorträge, zu denen man hinlaufen konnte.

Mit der ganzen Verwirrung um den Campingplatz war am Ende des Tages nicht mehr so viel Zeit übrig und wir machten nur eine kurze und einfache Wanderung von 3,5 Meilen (5,3 km): Thunder Knob. Die Länge war eigentlich OK, weil es so verraucht war und wir fast nix sehen konnten, deshalb wäre da bei einer schwierigen Wanderung am Aussichtspunkt sowieso keine Belohnung gewesen. Wir hatten das erwartet und anstatt enttäuscht zu sein, sahen wir den dritten Tag eher als Reisetag und es ist auch OK, wenn man ab und zu mal langsamer unterwegs ist.

Our hike. Unsere Wanderung.

View of Diablo Lake. On a clear day, this is all pretty, looking turquois and all. Sicht auf den Diablo-See. An einem klaren Tag sieht das alles schön und türkis aus…

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Day 2 – High Pass

On our second hiking day, we started noticing the smoke. After finishing Table Mountain, we had also spoken to a forest ranger who told us that smoke was moving into the area. Again, we had no idea what was about to come. Our hike of the day was High Pass, a beautiful 7-mile out-and-back journey through the mountains. Visibility was still OK and we truly enjoyed the hike.

The hike actually ended up being 11 miles. As we were going towards our final destination, I re-read the driving instructions and the last 2.5 miles of the road were described as “steep, rough narrow, with drop-offs only a foot from your tires”. Feeling a little uncomfortable with that description, we decided to park our large car right before the fee area sign close to the Gold Run Pass trail head, and tackle the rest on foot.

This decision not only added 2.5 miles each way to your overall distance but also 1,600 feet of elevation gain. It was a dull climb but about 1.5 miles in, a group of friendly Canadians from British Columbia offered us a ride up for the rest of the way, and we were grateful for that. They didn’t even have that much space in their car for two additional hikers but they did it anyway. Don’t you love Canadians?

The other hike was Winchester Mountain, apparently much more busy. Our book recommended High Pass if we had to choose one. Wise decision. Die andere Wanderung war Winchester Mountain, da war anscheinend viel mehr los. Unser Buch empfahl uns High Pass, falls wir eine Entscheidung treffen sollten. Weise Entscheidung.

One of the twin lakes at the trail head. Einer der Twin Lakes (Zwillingsseen) am Anfang des Wanderwegs.

Great hike. Tolle Wanderung.

An unserem zweiten Wandertag merkten wir langsam den Rauch. Nach Table Mountain hatten wir mit einer Försterin gesprochen, die uns mitteilte, dass Rauch in die Gegend zog. Wir hatten mal wieder keine Ahnung, was kommen würde. Unsere Tageswanderung war High Pass, eine wunderschöne 7-Meilenwanderung (11,3 km) hin und zurück durch die Berge. Die Sicht war OK und wir genossen die Wanderung.

Die Wanderung war letzten Endes 11 Meilen (17,7 km) lang. Als wir auf dem Weg zu unserem Ziel waren, las ich noch mal die Wegbeschreibung durch und die letzten 2,5 Meilen (4 km) der Straße wurden als „steil, uneben, eng und mit Steilhängen von nur einem Fuß (30,5 cm) Abstand zu deinen Reifen“ bezeichnet. Bei dieser Beschreibung wurde uns etwas mulmig und wir entschlossen uns, unser Riesenauto direkt vor dem Gebührenschild in der Nähe des Wanderwegs Gold Run Pass zu parken und den Rest zu Fuß in Angriff zu nehmen.

Diese Entscheidung bedeutete nicht nur 4 km mehr Weg, sondern auch 1,600 Fuß (488 m) Höhenanstieg. Der Anstieg war langweilig, aber nach ca. 1,5 Meilen (2,4 km) nahm uns eine Gruppe freundlicher Kanadier aus British Columbia den Rest des Weges mit und wir waren dankbar dafür. Sie hatten noch nicht mal so viel Platz in ihrem Auto für noch zwei weitere Wanderer, aber sie nahmen uns trotzdem mit. Sind Kanadier nicht toll?

The views were still good but starting to get smoky. Die Sicht war immer noch gut, wurde aber langsam rauchig.

From the summit. Vom Gipfel.

Love the contrast. Der Kontrast ist toll.

Day 1 – Table Mountain & Skyline Divide 🗻

We didn’t know how good we had it on day 1. It was an awesome day with gorgeous mountain views, bright blue skies and fantastic hiking. We didn’t know there was smoke coming into the area. The weather forecast looked promising for the whole week with sunshine and summer temperatures. Little did we know. We still enjoyed the day but this tells us again to enjoy the moment because you never know how long it’s going to last.

After going to bed right after sunset the night before – we were still on Eastern time after all – we got up bright and early to tackle the day with two hikes: Table Mountain and Skyline Divide. Both were rated as top hikes in our book “Don’t Waste Your Time in the North Cascades”. And for sure were they fabulous! In order to avoid crowds, the book suggested to tackle Table Mountain in the morning and Skyline Divide in the early afternoon.

Table Mountain was not too far of a drive and easily accessible with a convenient parking lot right at the trail head. The 3-mile moderate round trip offers a 360° panoramic view of Mount Baker and Mount Shuksan. The Mount Baker Wilderness is actually not part of Cascades National Park. It is considered a national forest and you sometimes have to pay a $5 daily fee for hiking. It is really not much.

After lunch, we were headed towards the Skyline Divide. From the main road, you travel on a gravel road for about 4 miles, which then becomes steep and rough for the last 8.9 miles, as the road switchbacks the 2,900 feet you don’t have to hike yourself. It was a little hairy of a ride, and we were glad we had our monster car to be able to make it up the mountain. A smaller one might not have made it.

With 7 miles long, the Skyline Divide was a perfect hike for the afternoon. 2 miles of switchbacks lead you to the north of the Skyline crest where you get a view of gleaming Mount Baker as part of an exploding panorama. Peaks over peaks on all sides, all the way to the British Columbia’s Coast Range and the mountains of Vancouver Island on a clear day. And very clear it was. What a great day!

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Mountain ranges. Bergketten.

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Mount Baker

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Pines. Kiefern.

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Mount Shuksan

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Great trail. Schöner Weg.

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Notice the trail in the distance. Man beachte den Wanderweg in der Ferne.

Wir wussten nicht, wie gut wir es am ersten Tag hatten. Es war ein toller Tag mit herrlichen Ausblicken auf die Berge, strahlend blauem Himmel und fantastischen Wanderungen. Wir wussten nicht, dass Rauch in die Gegend ziehen würde. Die Wettervorhersage sah mit Sonnenschein und Sommertemperaturen für die ganze Woche vielversprechend aus. Wir hatten keine Ahnung. Wir genossen den Tag trotzdem, aber das zeigt uns mal wieder, dass man den Moment genießen sollte, denn man weiß nie, wie lange er bleibt.

Nachdem wir am Abend zuvor kurz nach Sonnenuntergang ins Bett gegangen waren – wir waren schließlich noch auf Ostküstenzeit eingestellt – standen wir frühmorgens auf und nahmen uns zwei Wanderungen für den Tag vor: Table Mountain und Skyline Divide. Beide wurden in unserem Buch „Don’t Waste Your Time in the North Cascades” („Verschwende nicht deine Zeit in den North Cascades”) als Topwanderungen bewertet. Und oh, waren sie sagenhaft! Um die meisten Leute zu vermeiden, schlug das Buch Table Mountain für morgens und Skyline Divide für den frühen Nachmittag vor.

Table Mountain war nicht zu weit zu fahren und mit einem praktischen Parkplatz direkt am Wanderweg leicht zu erreichen. Die mittelschwere Wanderung von 3 Meilen (4,8 km) bietet einen Panoramablick auf die Berge Baker und Skuksan. Die Mount-Baker-Wildnis gehört nämlich gar nicht zum Cascade-Nationalpark. Das ist ein staatlicher Wald und man muss manchmal 5 $ pro Tag zum Wandern bezahlen. Echt nicht viel.

Nach dem Mittagessen ging es auf zum Skyline Divide. Von der Haupstraße aus fährt man ca. 4 Meilen (6,4 km) auf einem Schotterweg, der dann die letzten 8,9 Meilen (14,3 km) steil und uneben wird, wenn es 884 m Serpentinen hochgeht, die man nicht selbst hochsteigen muss. Die Fahrt über war uns etwas mulmig, aber wir waren froh, dass es unser Monsterauto den Berg hochschaffte. Ein kleinerer Wagen hätte es vielleicht nicht geschafft.

Mit 7 Meilen lang (11,3 km) ist der Skyline Divide eine perfekte Nachmittagswanderung. 2 Meilen im Zickzack führen dich zum Norden des Skyline-Kamms, wo man eine Sicht auf den glänzenden Mount Baker als Teil eines explodierenden Panoramas hat. Spitzen über Spitzen auf allen Seiten, bis hin zum kanadischen Küstengebirge von British Columbia und den Bergen von Vancouver-Island an einem klaren Tag. Was ein toller Tag!

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Afternoon hike. Nachmittagswanderung.

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I love hiking through Alpine meadows. I wandere so gerne durch Alpenwiesen.

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You just don’t get this wideness in Europe. Man bekommt diese Weite einfach nicht in Europa.

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Admire the blue sky. Man bewundere den blauen Himmel.

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Perfection. Perfektion.

Hiking in the North Cascades

On Sunday, we came back from a week in Washington State hiking in the North Cascades and the surrounding area, full of mountain peaks and gorgeous glaciers. One thing we didn’t expect was surrounding forest fires obstructing views for the majority of the days of our trip, especially since it tends to rain a lot in the Seattle area. Not this summer as everything was bone dry and dusty. We made the best out of it and stuck to most of our hiking plans.

I’m excited to share our travel experience with day-by-day reports about everything we did. I hope you are, too. We did one week of car camping and spent our last night in the backcountry of the Glacier Peak Wildnerness. We’ll start with a few impressions of the day we arrived. Let’s call that day zero since it mainly involved getting from Boston to Seattle, grabbing our rental car and making our way to our first campsite, the Douglas Fir Campground. Enjoy the journey!

Plane

Pictures Matt took from the plane before we landed. Pretty stunning, don’t you think? What looks like clouds might have been those forest fires. Bilder, die Matt vor der Landung aus dem Flugzeug gemacht hat. Wahnsinn, oder? Was aussieht wie Wolken, waren wahrscheinlich schon diese Waldbrände.

Am Sonntag kamen wir von einer Woche Wandern in Washington State in den North Cascades und der Umgebung zurück, voll mit Bergspitzen und prachtvollen Gletschern. Was wir nicht erwartet hatten, waren die umliegenden Waldbrände, die an den meisten Tagen unserer Reise uns die Sicht nahmen, ganz besonders, weil es eigentlich in der Gegend von Seattle viel regnet. Nicht diesen Sommer, denn alles war knochentrocken und staubig. Wir machten das Beste draus und kamen kaum von unseren Wanderplänen ab.

Ich freue mich darauf, unsere Reiseerfahrungen für jeden Tag niederzuschreiben mit allem, was wir gemacht haben. Ich hoffe, ihr auch. Wir waren eine Woche mit dem Auto zelten und haben unsere letzte Nacht in der Glacier-Peak-Wildnis verbracht. Wir beginnen mit ein paar Eindrücken vom Tag unserer Ankunft. Nennen wir das mal den Tag Null, da es hauptsächlich nur darum ging, von Boston nach Seattle zu kommen, unser Auto abzuholen und uns auf den Weg zu unserem ersten Zeltplatz zu machen, dem Douglas-Fir-Campground. Viel Spaß bei der Reise.

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The key with rental cars is to always book the smallest car. They often don’t have them available and give you a bigger one at no extra charge. We got this monster! Despite terrible gas mileage, it came in handy on some of the rough mountain roads, as a smaller car might have struggled. Bei den Mietwagen bucht man am besten immer den kleinstmöglichen Wagen. Oft ist der nämlich nicht da und man bekommt kostenlos etwas Größeres. Wir haben dieses Monster bekommen! Trotz schlechtem Benzinverbrauch war das auf manchen groben Bergwegen praktisch, da ein Kleinwagen dort wahrscheinlich Probleme gehabt hätte.

 

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Getting out of Seattle with a mountain peak in the distance. The Pacific Northwest looked just like I had imaged it. Lots of pines. Raus aus Seattle mit einer Bergspitze in der Ferne. Der pazifische Nordwesten sah genauso aus, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Ganz viele Kiefern.

 

Barcelona – Gaudí, Picasso and the Barrio Gótico

Apart from our 5k around the Sagrada Familia, we did so much more during our stay in Barcelona. The architect Antoni Gaudí left his mark on the city and there were so many places and houses to see. Interestingly, many of them I knew from conference room names from our Barcelona office, and it was fun to see them come to life. I had been to Barcelona twice before but it’s always an adventure, and I would go back in a heartbeat.

Another recommendation in our Rick Steves guidebook was a walk through the Gothic quarter or Barri Gòtic in Catalán, the center of the old city of Barcelona with buildings that date back to the Middle Ages. Since we were in Barcelona on a Sunday, we also took advantage of the free entry at the Picasso Museum where we got to enjoy more than 50 interpretations of Las Meninas. All in all, a successful trip.

La Pedrera (Casa Milà), built between 1906 and 1912 is an icon of modernism. We skipped the steep entry fee of €20.50 and just looked at it from the outside. La Pedrera (Casa Milà), gebaut zwischen 1906 und 1912 als Ikone des Modernismus. Wir haben uns den hohen Eintrittspreis von 20.50 € gespart und es nur von außen betrachtet.

The once guarded entrance gate of the ancient Roman city of Barcino with the Cathedral of Barcelona in the back. Das einst bewachte Eingangstor der historischen römischen Stadt von Barcino mit der Kathedrale von Barcelona im Hintergrund.

The narrow streets of the Gothic quarter were a delight to explore. Die engen Gassen im gothischen Viertel waren herrlich zu erkunden.

Park Güell, originally designed as an upscale housing development for early-20th-century urbanites, showcases iconic Gaudí features and is a must-see in Barcelona. Park Güell, ursprünglich als gehobene Wohnsiedlung für Städter im frühen 20. Jahrhundert gedacht, zeigt ikonische Gaudí-Merkmale und ist ein Muss in Barcelona.

The grand stairway with three fountains in the middle: rocky and leafy, a red-and-gold-striped Catalan shield with the head of a serpent poking out, and a very famous dragon, the icon of the park. Die große Treppe mit drei Brunnen in der Mitte: steinig und begrünt, ein rotgold gestreiftes katalanisches Schutzschild mit einer Schlange, die den Kopf rausstreckt, und ein berühmter Drache, das Symbol des Parks.

View from the Monumental Zone, which requires a ticket, whereas the rest of the park is free. The key is to buy the tickets in advance since they’re timed to avoid having to wait until reaching your entry time. The terrace offers a fantastic view of the city, and the bench is designed to fit your body ergonomically. Blick von der monumentalen Zone, für die man ein Ticket braucht, während der Rest des Parks kostenlos ist. Fuchsig ist es, die Tickets vorher zu kaufen, da sie für eine bestimmte Eintrittszeit sind und man so nicht warten muss, bis man dran kommt. Die Terrasse bietet einen fantastischen Blick auf die Stadt und die Bank ist so konstruiert, dass sie sich an deinen Körper anpasst.

Neben unserem 5km-Lauf um die Sagrada Familia haben wir noch so viel mehr während unseres Aufenthalts in Barcelona gemacht. Der Architekt Antoni Gaudí hinterließ seine Spuren in der Stadt und es gab so viele Orte und Häuser zu sehen. Interessanterweise kannte ich viele davon von den Namen unserer Meetingräume an der Arbeit von unserem Standort in Barcelona und es war lustig, sie in echt zu sehen. Ich war vorher schon zweimal in Barcelona, aber es ist immer ein Abenteuer und ich würde sofort wieder hinfahren.

Eine weitere Empfehlung aus unserem Rick-Steves-Reiseführer war ein Spazierung durch das gothische Viertel oder Barri Gòtic auf Katalanisch, das Zentrum der alten Stadt von Barcelona mit Gebäuden, die bis ins Mittelalter zurückgehen. Da wir an einem Sonntag in Barcelona waren, nutzen wir auch den kostenlosen Eintrott beim Picasso-Museum aus, wo wir mehr als 50 Interpretationen von Las Meninas bestaunen konnten. Alles in allem eine erfolgreiche Reise.

The line to get into the Picasso museum during free hours. It only took a little more than 30 minutes to get our timed ticket. We lucked out because when we entered, the museum had sold out. Die Schlange für die kostenlosen Stunden im Picasso-Museum. Es dauerte nur ein bisschen mehr als 30 Minuten, um unsere Zeittickets zu bekommen. Wir hatten Glück, denn als wir reingingen, war das Museum bereits ausverkauft.

One of the many interpretations of Las Meninas next to the original. Fascinating! Eine der vielen Interpretationen von Las Meninas neben dem Original. Faszinierend! Source/Quelle: http://www.blogmuseupicassobcn.org + Wikipedia

It wouldn’t be Europe without a strike. Every Monday during rush hour, there is a limited train schedule, a pain for everyone. This has been going on for more than a month with no end in sight. We made sure to travel to the airport for our Germany flight outside of the strike hours. At least it was organized… Es wäre nicht Europa ohne Streik. Jeden Montag zu den Stoßzeiten sind die Züge begrenzt, nervig für alle. Das geht bisher mehr als einen Monat ohne ein Ende in Sicht. Wir stellten sicher, außerhalb dieser Zeiten zum Flughafen für unseren Flug nach Deutschland zu fahren. Wenigstens war das organisiert…

Highlights of Sevilla

I’m going a little out of order here but now that the crazy stories have been written, apart from Matt catching a stomach virus at my parents’ house and having to spend time in bed rather than with family, I wanted to take some time to write up our experience from Sevilla.

Sevilla is a true Andalusian gem. Coming from busy​ Madrid, Sevilla felt like a small town. I went there in 2001 as a side trip from Málaga while being part of a 3-week Spanish program, and I couldn’t wait to return. And oh sure were we not disappointed.

The main attractions in Sevilla are the Alcázar and the cathedral, along with the Giralda Bell tower. The Alcázar is a medieval royal palace known for its mudéjar architecture, a style of medieval Iberian architecture and decoration that was strongly influenced by Moorish taste and workmanship.

For a little history background: Spain was invaded in 711 by Muslims, known as the Conquista (conquest), until the Christians took their country back – the Reconquista (reconquest) that lasted until 1492 when Granada fall as the last bastion in Andalucía. After that, the mudéjars were those who stayed in Spain after the Reconquista, did not convert to Christianity but still left many traces.

Just look at it. Isn’t it wonderful? Guckt einfach nur. Ist das nicht toll?

Magnificent! Herrlich!

Your classic Alcázar experience: Patio de las Doncellas (Courtyard of the Maidens), the center of King Pedro’s palace, an open-air courtyard surrounded by rooms and a long, rectangular reflecting pool in the middle. Das klassische Alcázar-Erlebnis: Patio de las Doncellas (Hof der Mädchen), das Zentrum des Palasts von König Pedro mit einem Freiluft-Hof, umgeben von Zimmern und einem langen, rechteckigen Spiegelbecken in der Mitte.

Hall of Tapestries: This map has the Mediterranean world upside down with Africa on top. Saal der Wandteppiche: Diese Karte zeigt die Mittelmeerwelt falschrum mit Afrika ganz oben.

Ich springe hier ein bisschen hin und her, aber da nun die verrückten Geschichten niedergeschrieben wurden, mit der Ausnahme, dass Matt sich einen Magenvirus bei meinen Eltern eingefangen hat und die Zeit dort eher im Bett als mit der Familie verbringen musste, wollte ich mir nun ein bisschen Zeit nehmen, unsere Erlebnisse von Sevilla aufzuschreiben.

Sevilla ist eine wahre Perle in Andalusien. Wenn man vom vollen Madrid kommt, fühlt sich Sevilla wie eine Kleinstadt an. 2001 machte ich 3 Wochen Sprachkurs in Málaga, einen Abstecher dorthin und konnte es kaum erwarten, wieder da zu sein. Und oh, waren wir nicht enttäuscht.

Die Hauptattraktionen in Sevilla sind der Alcázar und die Kathedrale und dazu noch der Giralda-Glockenturm. Der Alcázar ist ein Königspalast aus dem Mittelalter, der für seine Mudéjar-Architektur bekannt ist, einem Stil aus der mittelalterlichen iberischen Architektur und Deko, die stark von maurischem Geschmack und Qualitätsarbeit beeinflusst war.

Um ein bisschen geschichtlichen Hintergrund zu geben: 711 marschierten Muslime in Spanien ein, was bekannt ist als die Conquista (Eroberung), bis sich die Christen ihr Land wiederholten – die Reconquista (Wiedereroberung), die bis 1492 ging, als Granada als letzte Bastion in Andalusien fiel. Danach waren die Mudéjar diejenigen, die in Spanien nach der Reconquista blieben, aber nicht zum Christentum konvertierten, jedoch viele Spuren hinterließen.

The Moorish garden where Christian and Islamic traditions merge. Both cultures considered water and nature part of their architecture. Der maurische Garten, in dem christliche und islamische Traditionen zusammenkommen. Beide Kulturen sahen Wasser und Natur als Teil ihrer Architektur.

The cathedral with the Giralda Bell Tower. We were able to climb up and get a nice view. The tower used to be a Moorish minaret and became a bell tower after the Reconquista. Die Kathedrale mit dem Giralda-Glockenturm. Wir konnten hochsteigen und hatte eine schöne Aussicht. Der Turm war einmal ein maurisches Minarett und wurde nach der Reconquista ein Glockenturm.

The High Altar inside the cathedral, the largest altarpiece in the world, 65 feet tall with 44 scenes from the life of Jesus and Mary carved from walnut and chestnut. Impressive megalomania? Der hohe Altar in der Kathedrale, das größte Altarbild der Welt, 20 Meter hoch mit 44 Szenen aus dem Leben von Jesus und Maria, in Walnuss- und Kastanienholz eingeschnitzt. Beeindruckender Größenwahnsinn?

A 5k in Barcelona

Running while traveling is a great way to explore new things and see places you might not have seen if you just stroll around. In Sevilla, we went for a run along the river the night of our failed arrival, and it was great. In Barcelona, we signed up for a 5k around the Sagrada Familia.

Another bonus was meeting two of my co-workers in the flesh after working together for more than 1.5 years on a daily basis and seeing each other only on a screen. It was their first 5k, and I was pumped to finally meet them and to also cheer them on.

The route went multiple laps around the Sagrada Familia. We had just been there the day before when we picked up our bibs close by, and the area is usually mobbed with tourists, so it was even better to return the following day with closed roads.

There were multiple races going on that day. Ours was small with 200+ people, and we enjoyed every minute of it. Without a GPS, it might have been tricky to know how far along you were and how many laps you needed to do. The course ended up longer than 5k but I didn’t care. 4 weeks post marathon, I had no goals and just enjoyed looking at the magnificent Sagrada Familia. What a morning!

With the Sagrada Familia. We came with our club singlets, of course. Mit der Sagrada Familia. Wir kamen natürlich in unseren Trikots von unserem Sportverein.

Post race victory. The race was only €5, which included an orange shirt, granola, post race beverages and treats. Siegesfeier nach dem Rennen. Das Rennen kostete nur 5 € und dafür gab es ein orangenes T-Shirt, Müsli, Getränke danach und Leckereien.

Während einer Reise laufen zu gehen ist eine tolle Möglichkeit, neue Dinge zu erkunden und Orte zu sehen, an die man sonst wahrscheinlich nicht gekommen wäre, wenn man spazieren geht. In Sevilla liefen wir am Abend nach unserer gescheiterten Ankunft am Fluss entlang und es war toll. In Barcelona meldeten wir uns bei einem 5km-Lauf um die Sagrada Familia an.

Ein weiterer Bonus war, zwei meiner Arbeitskolleginnen in echt kennenzulernen und das nach mehr als 1,5 Jahren täglicher Zusammenarbeit, bei der wir uns immer nur auf einem Bildschirm sahen. Es war der erste 5km-Lauf für sie und ich freute mich wie bekloppt, sie endlich zu treffen und sie anzufeuern.

Die Route ging einfach mehrere Runden um die Sagrada Familia. Wir waren gerade noch am Vortag dort, um uns in der Nähe unsere Startnummern abzuholen und die Gegend ist normalerweise knallvoll mit Touristen, deshalb war es umso besser, am nächsten Tag zu abgesperrten Straßen zurückzukommen.

Es gab an dem Tag mehrere Rennen. Unseres war mit ein bisschen mehr als 200 Leuten klein und wir haben jede Minute genossen. Ohne eine Sportuhr mit Navi hätte es schwierig sein können, zu wissen wo man gerade war und wie viele Runden man noch laufen musste. Die Strecke war dann am Ende länger als 5 km, aber mir war das egal. 4 Wochen nach meinem Marathon hatte ich keine Ziele und habe einfach nur die Sicht auf die herrliche Sagrada Familia genossen. Was ein Vormittag!