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Lisbon – Strolls, Laundry & Liquid Sightseeing

No trip to Lisbon is complete without a walk with Rick Steves. The “Three Neighborhood Walk” from his Portugal guidebook covers the charming old Alfama neighborhood with its cobbled playground of Old World color, Lisbon’s historic downtown, the Baixa, and also the High Town, Bairro Alto, each uniquely different.

What stuck out in all of Lisbon’s neighborhoods is the impact the 1755 earthquake had on the city. With a magnitude of 9.0 and a massive tsunami wave, followed by raging fires, you can hardly imagine the devastation and destruction afterwards. The Alfama district and its tangled street plan was one of the few to survive the earthquake, and it was a delight to stroll around there amid drying laundry and little streets where you can easily get lost (in a good way).

The Baixa, on the other hand, was rebuilt on a grid plan and offers wide streets for the new Lisbon that features architecture of conquest. Many buildings are uniform with the same number of floors, standard facades and without tiles for cheap building after the earthquake. Tilework came by the 19th century as an exterior decoration from the Portuguese colony of Brazil where people found that it helped against humidity.

The Bairro Alto offers a fantastic viewpoint from the Miradouro de São Pedro de Alcântara and one of the most charming and characteristic districts of Lisbon. Designed in the 16th century with a (back then modern) grid plan, the High Town was rebuilt after the 1755 earthquake. After strolling around for a bit, we took a break at the Cervejeria de Trinidade, the city’s oldest beer hall.

All in all, these walks were great but we also noticed that Lisbon looked a lot more run-down than other European cities. Some houses looked splendid while others did not. It was definitely an interesting experience and I wonder how much the city has changed since I was last here in 2003. Gotta look at my old photos when we get to Germany…

Laundry everywhere. People just don’t care if you see their underwear. Überall Wäsche. Den Leuten ist es auch egal, wenn man deren Unterwäsche sieht.

Gate to the castle. Tor zur Burg.

The majestic Praça de Comércio. Der majestätische Praça de Comércio.

This could be nice but it looks run down. But renovations are coming. Das könnte gut aussehen, sieht aber heruntergekommen aus. Aber Renovierungen kommen.

Keine Reise nach Lissabon ist komplett ohne einen​ Spaziergang mit Rick Steves. Der „Spaziergang der drei Nachbarschaften” aus seinem Portugal-Reiseführer umfasst die bezaubernde alte Alfama-Gegend mit ihrem Kopfsteinpflaster-Spielplatz und Farben aus der alten Welt, das historische Zentrum Lissabons Baixa und auch die Oberstadt, das Bairro Alto, alle einzigartig.

Was bei Lissabon besonders auffiel, ist der Einfluss des Erdbebens von 1755 auf die Stadt. Bei einer Stärke von 9,0 und einer massiven Tsunamiwelle, gefolgt von loderndem Feuer, kann man sich die Verzweiflung und Zerstörung danach kaum vorstellen. Die Alfama-Gegend und ihr verzweigter Straßenplan war eine der wenigen, die das Erdbeben überlebten, und es war echt toll, dort inmitten von trocknender Wäsche und kleinen Straßen, in denen man sich (auf gute Weise) verläuft, rumzulaufen.

Die Baixa wurde andererseits nach einem Gitterplan wieder aufgebaut und bietet weite Straßen für das neue Lissabon, das Architektur der Eroberung zeigt. Viele der Gebäude sehen gleich aus, haben die gleiche Anzahl an Stockwerken, Standard-Fassaden und keine Kacheln, da man nach dem Erdbeben alles schnell aufbauen musste. Die Kacheln kamen erst ab dem 19. Jahrhundert als Außendekoration von der portugiesischen Kolonie Brasilien, da die Leute dort gelernt hatten, dass sie gegen schwüles Wetter halfen.

Das Bairro Alto bietet einen fantastischen Ausblick vom Miradouro de São Pedro de Alcântara und hat eine der bezaubernsten und charakteristischsten Gegenden von Lissabon. Im 16. Jahrhundert mit einem (damals modernen) Gitterplan entworfen, wurde die Oberstadt nach dem Erdbeben von 1755 wieder aufgebaut. Wir spazierten dort ein bisschen rum und kehrten in der Cervejeria de Trinidade, der ältesten Bierhalle der Stadt, ein.

Alles in allem waren diese Spaziergänge toll, aber es ist uns auch aufgefallen, wie heruntergekommen Lissabon doch im Vergleich zu anderen europäischen Städten ist. Manche Häuser waren prachtvoll, andere waren es nicht. Es war definitiv eine tolle Erfahrung und ich frage mich, wie sehr sich die Stadt seit meinem letzten Aufenthalt 2003 verändert hat. Ich muss mal meine alten Fotos in Deutschland ausgraben…

Rick Steves called this liquid sightseeing. Ginjinha, a sweet liquor made from sour cherries. Yum. Rick Steves hat das flüssiges Sightseeing genannt. Ginjinha, ein süßer Likör aus Sauerkirschen.

Trolley to the Bairro Alto. We walked. Bimmelbahn zum Bairro Alto. Wir sind gelaufen.

View from the Bairro Alto. Blick von Bairro Alto.

Always good to take a break. Eine Pause ist immer gut.