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You Can’t Make This Up: A Derailed Train Story

And just when we thought our Sevilla mishap couldn’t get any more exciting, our high speed train from Sevilla to Barcelona derailed. Luckily, no one was hurt. As we were riding smoothly and watching “Inferno”, all of a sudden there were loud noises, rumbling, rocks hitting the train and everyone started to wonder what was happening.

The train came to a stop near Puertollano and we saw smoke as a result of the train braking and coming down from a speed of 250 km an hour. And then we were sitting still for a very long time. In our car, the windows right behind us were shattered, yet not completely broken.

While we waited, people started getting out briefly to check out the damage, and so did we. We saw that the car right in front of us had derailed, and people started taking selfies. Oh well, we couldn’t resist taking pictures either and a few hours later, another train arrived to take us to Barcelona.

Things could have been much worse, so I’m glad this only caused a delay for us. Plus, the crew gave out free water, food and chocolate later, and instructions on how to get a full refund of our ticket, which we claimed the following day. Now that’s what I call great customer service!

Quite the shocker. Ganz schön der Schocker.

Up close. Ganz nah.

Damage to the tracks. Schaden an den Gleisen.

Und gerade als wir dachten, dass unserer Sevilla-Pech nicht noch aufregender sein könnte, entgleiste unser Schnellzug von Sevilla nach Barcelona. Zum Glück wurde niemand verletzt. Wir fuhren ganz entspannt und schauten „Inferno”, als es plötzlich ganz laut wurde, Rumpeln, Steine flogen gegen den Zug und alle fragten sich, was wohl los war.

Der Zug hielt in der Nähe von Puertollano an und wir sahen Rauch als Zeichen davon, dass der Zug bremste und von einer Geschwindigkeit von 250 km pro Stunde runterkam. Und dann standen wir ganz lange still. In unserem Waggon war hinter uns das Fenster zersplittert, aber nicht ganz kaputt.

Als wir warteten, stiegen Leute kurz aus, um sich den Schaden anzuschauen und wir machten das auch. Wir sahen, dass der Waggon direkt vor uns entgleist war und Leute machten Selfies. Nun gut, wir konnten den Fotos auch nicht widerstehen und ein paar Stunden später kam dann auch ein anderer Zug, um uns nach Barcelona zu bringen.

Es hätte alles viel schlimmer sein können. Ich bin froh, dass es nur eine Verspätung für uns war. Außerdem verteilte das Personal später kostenlos Wasser, Essen und Schokolade und wir bekamen noch Anweisungen, wie wir unser Ticket zurückerstatten lassen können, was wir dann am Tag danach machten. Das nenne ich mal einen guten Kundenservice!

People were checking out the train until the mechanic yelled we should go back in. Die Leute haben sich den Zug angeschaut, bis sich der Mechaniker beschwert und uns reingeschickt hat.

This was the seat right behind us. Scary, right? Das war der Sitz direkt hinter uns. Gruselig, gelle?

Later that day, we were in the news (photo credit: Birgit). Später am Tag waren wir in den Nachrichten (Fotoquelle: Birgit).

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What Happened to Night Trains?

When we planned out this trip, we had this romantic notion of riding the night train from Lisbon to Madrid. RENFE, the Spanish railroad, offered tickets on the Trenhotel, a train that serves as a night hotel. We even plurged some by getting fancy first class tickets with a private cabin. After all, we’re no longer 21…

We had been on night trains before. The last one was in 2011 from Bulgaria to Istanbul, and apart from being woken up in the middle of the night to get off at the border and show our passports, we had fond memories. Until we boarded the Trenhotel…

The Trenhotel was old and looked like it came straight from the 70s or 80s. With no ventilation, it got really hot and our jetlag (we just couldn’t​ fall asleep) along with lots of shaking made for a rough night. We got to Madrid all exhausted.

I read an article the other day that those night trains might come to an end soon due to cheaper and faster flights. Gone are those romantic days when you would ride through Europe on night trains. It makes me a little sad but next time, we’re going for something different.

PS: We took the AVE, Spain’s high speed train from Madrid to Sevilla in half the time it takes to drive, so that is definitely the way to go. Quiet, speedy and comfortable!

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Waiting for the night train not knowing what’s coming. Warten auf den Nachtzug, ohne zu wissen, was kommt.

Als wir diese Reise planten, hatten wir diese romantische Vorstellung, mit dem Nachtzug von Lissabon nach Madrid zu fahren. RENFE, die spanische Eisenbahn, hatte ein Angebot für das Trenhotel, einen Zug, der wie ein Nachthotel ist. Wir haben sogar ein bisschen mehr ausgegeben und uns Tickets in der ersten Klasse mit einem privaten Abteil gegönnt. Wir sind ja auch keine 21 mehr…

Wir waren schon vorher in Nachtzügen. Der letzte war 2011 von Bulgarien nach Istanbul und bis auf die Tatsache, dass wir mitten in der Nacht aufgeweckt wurden, um an der Grenze auszusteigen und unsere Pässe zu zeigen, hatten wir schöne Erinnerungen. Bis wir in das Trenhotel einstiegen.

Das Trenhotel war alt und sah aus, als käme es direkt aus den 70er oder 80er Jahren. Ohne Lüftung wurde es ziemlich heiß und unser Jetlag (wir konnten einfach nicht einschlafen) sowie viel Ruckeln führte zu einer harten Nacht. Wir kamen platt in Madrid an.

Ich habe letztens einen Artikel gelesen, dass solche Nachtzüge wahrscheinlich bald ein Ende haben, weil es günstigere und schnellere Flüge gibt. Vorbei sind die romantischen Tage, in denen man mit Nachtzügen durch Europa fuhr. Das macht mich ein bisschen traurig, aber nächstes Mal suchen wir uns was anderes aus.

PS: Wir nahmen den AVE, Spaniens Schnellzug von Madrid nach Sevilla in der Hälfte der Zeit, die man mit dem Auto braucht, so muss man es also machen. Leise, schnell und bequem!

We changed the beds to sit for a while. Wir veränderten die Betten, um eine Weile zu sitzen.

Our sleeping arrangements. Unsere Schlafgemächer.

Happy on the AVE. Glücklich im AVE.