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A 5k in Barcelona

Running while traveling is a great way to explore new things and see places you might not have seen if you just stroll around. In Sevilla, we went for a run along the river the night of our failed arrival, and it was great. In Barcelona, we signed up for a 5k around the Sagrada Familia.

Another bonus was meeting two of my co-workers in the flesh after working together for more than 1.5 years on a daily basis and seeing each other only on a screen. It was their first 5k, and I was pumped to finally meet them and to also cheer them on.

The route went multiple laps around the Sagrada Familia. We had just been there the day before when we picked up our bibs close by, and the area is usually mobbed with tourists, so it was even better to return the following day with closed roads.

There were multiple races going on that day. Ours was small with 200+ people, and we enjoyed every minute of it. Without a GPS, it might have been tricky to know how far along you were and how many laps you needed to do. The course ended up longer than 5k but I didn’t care. 4 weeks post marathon, I had no goals and just enjoyed looking at the magnificent Sagrada Familia. What a morning!

With the Sagrada Familia. We came with our club singlets, of course. Mit der Sagrada Familia. Wir kamen natürlich in unseren Trikots von unserem Sportverein.

Post race victory. The race was only €5, which included an orange shirt, granola, post race beverages and treats. Siegesfeier nach dem Rennen. Das Rennen kostete nur 5 € und dafür gab es ein orangenes T-Shirt, Müsli, Getränke danach und Leckereien.

Während einer Reise laufen zu gehen ist eine tolle Möglichkeit, neue Dinge zu erkunden und Orte zu sehen, an die man sonst wahrscheinlich nicht gekommen wäre, wenn man spazieren geht. In Sevilla liefen wir am Abend nach unserer gescheiterten Ankunft am Fluss entlang und es war toll. In Barcelona meldeten wir uns bei einem 5km-Lauf um die Sagrada Familia an.

Ein weiterer Bonus war, zwei meiner Arbeitskolleginnen in echt kennenzulernen und das nach mehr als 1,5 Jahren täglicher Zusammenarbeit, bei der wir uns immer nur auf einem Bildschirm sahen. Es war der erste 5km-Lauf für sie und ich freute mich wie bekloppt, sie endlich zu treffen und sie anzufeuern.

Die Route ging einfach mehrere Runden um die Sagrada Familia. Wir waren gerade noch am Vortag dort, um uns in der Nähe unsere Startnummern abzuholen und die Gegend ist normalerweise knallvoll mit Touristen, deshalb war es umso besser, am nächsten Tag zu abgesperrten Straßen zurückzukommen.

Es gab an dem Tag mehrere Rennen. Unseres war mit ein bisschen mehr als 200 Leuten klein und wir haben jede Minute genossen. Ohne eine Sportuhr mit Navi hätte es schwierig sein können, zu wissen wo man gerade war und wie viele Runden man noch laufen musste. Die Strecke war dann am Ende länger als 5 km, aber mir war das egal. 4 Wochen nach meinem Marathon hatte ich keine Ziele und habe einfach nur die Sicht auf die herrliche Sagrada Familia genossen. Was ein Vormittag!

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All Marathons Are Hard, But Some Marathons Are Harder Than Others…

When I was in Germany in March, I brought back some books from my room. One of them was my brother’s high school copy of Animal Farm by George Orwell, who also wrote my favorite English novel of all times: 1984. If you read the book, you know about the famous quote “All animals are equal but some animals are more equal than others”. As I’m reflecting on the Newport Marathon and the fact that marathons are just hard no matter what, this race was definitely harder than others due to the hilly course and a training cycle gone awry.

I did not have high hopes going in, but this one was probably the hardest marathon I have done so far. Starting out at an 8:20 pace, I felt good for about 10 miles when I lost about two minutes having to catch my breath. This is anxiety and I have learned how to control it when it happens. Rather than getting upset, I tried to relax and was back to my normal pace two miles later. But it all felt hard even though I was used to running that pace during my training.

Approaching the half-way mark, which was also the finish area, I had serious thoughts about just dropping out. “I don’t want to do it anymore”, my body said to me. But my mind said “Shut up and just do it”. Matt and Julie, who had done the 5k, were already drinking beer at the Shipyard Beer Garden, and I gave them the thumbs down when I passed because I was done.

The second part of the course was just hard. Up and down and up and down. When I saw a street sign for “Purgatory Road”, I knew I was almost in hell. My endurance started fading around mile 18 and even though I did not hit the wall, I was just getting slower and slower. I kept seeing Victor and Dennis on the switchbacks and when I passed walking Victor, I knew he was having a rougher day than I had.

The finish was all a blur and we reunited afterwards, had beers and reminisced about a race that was much harder than we thought. What’s left are memories of a weekend full of laughs, lots of things gone wrong (read Urvi’s story here), a nice medal and some closure for marathons because I am done with them for a while. Plus, with the fact that I didn’t get into Boston this year despite qualifying, and the weather looking a bit on the warmer side, I’m really happy being a spectator tomorrow. Peace! ☮

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Photo credit: Urvi/Paola

Alle Marathons sind schwer, aber manche Marathons sind schwerer als andere…

Als ich im März in Deutschland war, habe ich ein paar Bücher aus meinem Zimmer mitgebracht. Eins davon war „Farm der Tiere” von meinem Bruder aus der Schule und von George Orwell, der auch meinen liebsten englischen Roman aller Zeiten geschrieben hatte: 1984. Wenn ihr das Buch gelesen habt, dann kennt ihr sicher das berühmte Zitat „Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher”. Wenn ich jetzt über den Newport-Marathon nachdenke und die Tatsache, dass Marathons einfach schwer sind, dann war dieses Rennen definitiv schwerer wegen der bergigen Strecke und einem Trainingszyklus, in dem alles schief ging.

Ich hatte von Anfang an keine großen Hoffnungen, aber das war bestimmt der schwerste Marathon, an dem ich je teilgenommen habe. Es ging los mit Tempo 5:11 pro Kilometer und das fühlte sich ungefähr 16 Kilometer ganz gut an, bis ich ungefähr 2 Minuten verlor, um meine Atmung zu kontrollieren. Das ist innerliche Unruhe und ich habe gelernt, damit umzugehen, wenn das passiert. Anstatt mich aufzuregen, habe ich mich entspannt und war drei Kilometer später bei meinem alten Tempo. Aber es fühlte sich alles schwer an, obwohl ich das Tempo von meinem Training gewohnt war.

Als ich am Halbmarathon-Punkt war, der sich auch im Zielbereich fand, dachte ich echt daran, einfach auszusteigen. „Ich will nicht mehr”, sagte mein Körper zu mir, aber mein Kopf sagte mir „Halt die Klappe und mach das jetzt”. Matt und Julie, die den 5km-Lauf bereits hinter sich hatten, waren schon im Shipyard-Biergarten am Bier trinken und ich habe meinen Daumen runtergehalten, als ich vorbei kam, weil ich fertig war.

Der zweite Teil der Strecke war einfach schwer. Hoch und runter und hoch und runter. Als ich ein Straßenschild mit der Aufschrift „Purgatory Road” (Fegefeuer-Straße) sah, wusste ich, dass ich fast in der Hölle war. Meine Ausdauer ließ ab Kilometer 29 nach und obwohl „die Wand” nicht kam, wurde ich wurde immer langsamer. Ich sah Victor und Dennis, als sie mir mehrmals entgegen kamen, und als ich den gehenden Victor überholte, wusste ich, dass er einen schlimmeren Tag hatte als ich.

Am Ziel ging alles ganz schnell und wir waren danach schnell alle vereint, tranken Bier und erinnerten uns an ein Rennen zurück, das viel schwerer war, als wir dachten. Was jetzt übrig bleibt sind Erinnerungen an ein Wochenende voller Gelächter, viele Dinge, die schief liefen (lest hier Urvis Geschichte), eine schöne Medaille und ein Marathonabschluss, denn ich bin erst mal für eine Weile damit fertig. Außerdem ist da noch die Tatsache, dass ich dieses Jahr trotz Qualifikation nicht in den Boston-Marathon reingekommen bin und der Wetterbericht etwas warm aussieht, so dass ich echt froh bin, morgen nur Zuschauerin zu sein. Peace! ☮

Medal