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Andere Länder, andere Sitten: Snow in Colorado

I was looking for a good translation for my title here but couldn’t find any, so I used the German, which translates to: Different countries, different customs. When in Rome, do as the Romans do? Different strokes for different folks? Anyway, today we’re not really talking about different countries, just different regions in the U.S.

When it snows in Boston, it snows a lot. The city is usually ready to handle all the snow, sends out plows and salt trucks, and just does the job. Not so in Colorado. We’ve now had several snow storms here and have learned that they don’t really plow much. It’ll melt eventually is what I’ve heard.

Yes, with the high altitude sun and the extreme temperature swings here (one day it went from 70s to 30s the next day), I get that. But then we got 18 inches of snow Thanksgiving week and were stuck for days. The city of Longmont eventually decided to plow not only the main streets but also residential streets but at that point is was too late and everything was icy.

After several days of cabin fever, a combination of work from home and the holidays, I finally made it across town to McIntosh Lake for a stroll in the snow. I did enjoy that but I can’t wait for the sun to melt more snow and make the smaller roads safe again. This was apparently the biggest storm they had here in a decade. Welcome to Colorado, I guess.

Ich war auf der Suche nach einer englischen Übersetzung für meinen Titel hier und konnte keine gute finden, deshalb habe ich ihn halb auf Deutsch gelassen. Wir sprechen auf jeden Fall heute nicht von anderen Ländern, sondern von verschiedenen Regionen in den USA.

Wenn es in Boston schneit, dann schneit es viel. Die Stadt kann normalerweise mit dem ganzen Schnee umgehen, schickt Räumfahrzeuge und LKWs zum Streuen raus und kümmert sich einfach drum. Nicht so in Colorado. Wir hatten nun mehrere Schneestürme hier und haben gelernt, dass nicht viel geräumt wird. Es wird schon irgendwann schmelzen, sagt man wohl.

Ja, mit der Höhensonne und den krassen Temperaturschwankungen (an einem Tag ging es von über 20 Grad plus auf null runter) verstehe ich das. Aber in der Thanksgiving-Woche bekamen wir 46 cm Schnee und steckten tagelang fest. Die Stadt Longmont entschied sich letzten Endes, nicht nur die Haupstraßen, sondern auch kleinere Straßen zu räumen, aber da war es eigentlich schon zu spät und alles war vereist.

Nach mehreren Tagen Hüttenkoller, einer Kombination aus Arbeit von zu Hause und den Feiertagen, schaffte ich es endlich durch die Stadt zum McIntosh Lake, um im Schnee spazieren zu gehen. Es war schön, aber ich kann es kaum erwarten, bis die Sonne noch mehr Schnee schmilzt und die kleineren Straßen wieder sicherer macht. Das war anscheinend der größte Sturm, den sie seit 10 Jahren hier hatten. Herzlich willkommen in Colorado dann wohl.

Snow storm on Tuesday. Our street on Sunday. Schneesturm am Dienstag. Unsere Straße am Sonntag.

2018 – The Year in Review

Our little baby will be 1 in a few weeks. I can’t believe it. 2018 was certainly a year of big changes, and I would like to take some time to reflect in true travel blog style. Considering we had a baby, we actually traveled a lot, and I published 36 articles, which is quite a bit considering how busy we were.

The year started off with a bang and a gas main on fire, visible from our kitchen. It burned for two days. I was anxiously awaiting the arrival of our little daughter. My worst fears did not come true (going into labor in the office, having a baby during a snow storm, having to give birth without an epidural, a c-section), and in the end, it was all OK.

I wrote my first baby post right in early February, saying that parenting was hard. Everything was new for us. My parents arrived in mid February, and we actually did quite a bit around Boston. My physical recovery was harder than I thought, and there was lots of shit I had to deal with up until two weeks before my maternity leave ended in April.

Going back to work was a big one. It took a while to adjust but I had a week off in June to look forward to. We went to Montréal, our baby’s first trip abroad, and the first longer car trip. It was then that we decided that we could do a road trip where we would drive a similar distance each day. Little did we know…

During the summer, we did a low key trip to Lowell and also to New Hampshire where we tried hiking with the baby for the first time. It was so and so. Due to my five-year anniversary at my current job, I earned a whole month off, which I took in September, my favorite month.

And then we went on this road trip, driving all the way from Boston, MA to Longmont, CO. 5,343 miles for Matt but shorter for me as I flew home from Denver. While it was a crazy trip, I’m glad we did it because we learned so many important life lessons of what to do and what to avoid while traveling with a baby.

In October, my niece came to visit and we did some local stuff in the area, such as our trip to Ben and Jerry’s. The rest of the year I mostly spent working and writing down our crazy road trip. What a year overall! Can’t wait to see what 2019 has in store for us. Thanks for following us. Until then, as Rick Steves says, keep on traveling!

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Eustis Estate in Milton, MA. We went there in September. I did not write about this. Eustis-Anwesen in Milton, Massachusetts. Wir waren dort im September. Ich schrieb darüber nicht. 

Unser kleines Baby wird in ein paar Wochen 1. 2018 war sicherlich ein Jahr mit großen Veränderungen und ich möchte mir ein bisschen Zeit nehmen, um im echten Reiseblogstil zu reflektieren. Wenn man bedenkt, dass wir ein Baby bekommen haben, sind wir eigentlich sehr viel gereist und ich habe 36 Berichte veröffentlicht, was ganz schön viel ist, wenn man bedenkt, wie viel wir zu tun hatten.

Das Jahr begann mit einem Knall und einer brennenden Gasleitung, sichtbar von unserer Küche aus. Es brannte zwei Tage lang. Ich erwartete nervös die Ankunft unserer kleinen Tochter. Meine größten Ängste traten nicht ein (Wehen setzen im Büro ein, Baby kommt während eines Schneesturms, Baby kommt so schnell, dass keine Zeit für Betäubung ist, Kaiserschnitt) und am Ende war alles OK.

Ich schrieb meinen ersten Babybericht Anfang Februar und stellte fest, dass Eltern sein anstrengend war. Alles war für uns neu. Meine Eltern kamen Mitte Februar und wir machten eigentlich ganz schön viel in Boston. Meine körperliche Genesung war härter, als ich dachte und ich musste mich mit ganz schön viel Scheiß bis ca. 2 Wochen vor Ende meines Mutterschutzes im April herumschlagen.

Die Rückkehr an die Arbeit war groß. Ich brauchte eine Weile, um mich daran zu gewöhnen und hatte im Juni eine Woche frei, auf die ich mich freuen konnte. Wir fuhren nach Montréal, die erste Reise ins Ausland für unser Baby und die erste längere Autofahrt. Es war da, als wir entschieden, dass wir einen Road Trip machen könnten, bei dem wir jeden Tag eine ähnliche Strecke fahren würden. Wenig wussten wir…

Im Sommer machten wir einen lockeren Ausflug nach Lowell und auch nach New Hampshire, als wir versuchten, das erste Mal mit dem Baby zu wandern. Es war solala. Aufgrund meines fünfjährigen Betriebsjubiläums an der Arbeit, hatte ich mir einen ganzen Monat Sonderurlaub verdient, den ich im September nahm, meinem Lieblingsmonat.

Und dann ging dieser Road Trip los, als wir von Boston, Massachusetts nach Longmont, Colorado mit dem Auto fuhren. 8,599 km für Matt, aber kürzer für mich, weil ich von Denver aus nach Hause flog. Obwohl es eine verrückte Reise war, bin ich froh, dass wir sie gemacht haben, denn wir haben viele wichtige Lektionen für Leben gelernt, was man mit einem Baby unterwegs machen kann und was man vermeiden sollte.

Im Oktober kam meine Nichte zu Besuch und wir machten einiges hier vor Ort, wie z.B. unseren Ausflug zu Ben und Jerry’s. Den Rest des Jahres verbrachte ich hauptsächlich mit Arbeit und damit, unsere Reise niederzuschreiben. Was für ein Jahr das war! Ich bin gespannt, was 2019 so passiert. Danke, dass ihr uns begleitet habt. Bis dahin, wie Rick Steves sagt, reist immer schön weiter!

This Is The End

And so end the stories of Montréal and our first trip with our 5-month old baby. While this was a fine trip with such a young baby, we also realized during that time that we no longer really like big cities. We’ve been to the major ones in the world. At the top of my list are London, Paris, and Istanbul.

Montréal was not as exciting as we thought it would be. Québec City two years ago was a lot more interesting. It could be the fact that we’re getting older or that we live in a big city ourselves… We’re just tired of the noise and the traffic and will go on more nature trips in the future again. That’s all. The end.

Und so enden die Geschichten von Montréal und unserer ersten Reise mit unserem 5 Monate alten Baby. Obwohl die Reise mit so einem kleinen Baby in Ordnung war, stellten wir in der Zeit auch fest, dass uns große Städte einfach nicht mehr gefallen. Wir waren in den größten der Welt. Oben auf der Liste stehen London, Paris und Istanbul.

Montréal war nicht so spannend, wie wir dachten. Die Stadt Québec vor zwei Jahren war viel interessanter. Es könnte die Tatsache sein, dass wir älter werden oder selbst in einer Großstadt leben… Wir sind den Lärm und Verkehr einfach leid und machen in Zukunft wieder mehr Urlaub in der Natur. Das ist alles. Ende Gelände.