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Settling…

It seems like ages ago when I wrote “Parenting is Hard“. Ironically, I will be going back to work on Marathon Monday. The last three months were far harder than any marathon I have ever done. The greatest gift you can receive as a new parent is help, and I’m grateful for everything we got. Family and friends, food brought over, so many precious gestures. Thanks to everyone who did something for us. It was great and much needed.

It all seemed like a blur but despite the sleep deprivation, we were able to do stuff occasionally, go out with friends, tour breweries and visit places in Boston and nearby. What follows is a series of pictures, impressions of our first winter with a baby. Enjoy! Looking forward to seeing our little one grow and experience the world with us together.

Sam Adams. Baby’s first brewery at six weeks old. Die erste Brauerei für das Baby, sechs Wochen nach der Geburt.

National Park Service cancellation station at the Charlestown Navy Yard. Of course I had to do the Freedom Trail with my parents. Since we had a baby in tow, we did sections at a time on different days. National Park Service Stempelstation im Charlestown Navy Yard. Natürlich musste ich mit meinen Eltern den Freedom Trail machen. Da wir allerdings ein Baby dabei hatten, machten wir immer Abschnitte an verschiedenen Tagen.

Larz Anderson Museum in Brookline. It houses the oldest collection of motorcars in the U.S. And with a library pass, you get free admission. Das Museum beherbergt die älteste Sammlung an Kraftfahrzeugen in den USA. Und mit einem Pass von der Bibliothek ist der Eintritt frei.

Ich hab das Gefühl, dass mein Beitrag „Parenting is Hard” (Kindererziehung ist hart) schon ewig her ist. Ironischerweise ist mein erster Arbeitstag am Marathon-Montag. Die letzten drei Monate waren um einiges anstrengender als jeder Marathon, den ich jemals gelaufen bin. Das schönste Geschenk, das man als neue Eltern bekommen kann, ist Hilfe, und ich bin dankbar für alles, was wir bekommen haben. Familie und Freunde, mitgebrachtes Essen, so viele kostbare Gesten. Danke an alle, die etwas für uns getan haben. Es war toll und wir brauchten das sehr.

Es war wie im Rausch, aber trotz des Schlafentzugs konnten wir ab und zu etwas unternehmen, mit Freunden weggehen, in Brauereien gehen und Boston und Umgehung besichtigen. Im Anschluss folgt eine Reihe an Bildern, Eindrücke von unserem ersten Winter mit Baby. Viel Spaß! Ich freue mich, unsere Kleine aufwachsen zu sehen und mit uns die Welt zu erleben.

Oysters in Chatham, Cape Cod. My dad was grossed out but my mom enjoyed the local specialty. Austern in Chatham, Cape Cod. Mein Vater fand die eklig, aber meine Mutter genoss die regionale Spezialität.

St. Patrick’s Day parade in West Yarmouth, Cape Cod. We had initially planned to go to a pirate museum there but stumbled upon this parade and decided to watch instead. My parents got a sign “Kiss me, I’m Irish” and asked us what it meant. Umzug für St. Patrick’s Day in West Yarmouth, Cape Cod. Wir wollten zunächst in ein Piratenmuseum, stießen allerdings auf diesen Umzug und schauten ihn uns stattdessen an. Meine Eltern bekamen ein Schild, auf dem „Kiss me, I’m Irish” (Küss mich, ich bin Ire) stand und fragten uns, was es bedeutete.

Make way for Irish ducklings! Vorsicht, die irischen Enten kommen!

My parents were here for two weeks and we had three storms during that time, one rain storm and two snow storms. This was the last blizzard with 19 inches of snow. My parents were fascinated. Meine Eltern waren zwei Wochen hier und wir hatten in dieser Zeit drei Stürme, einen mit Regen und zwei mit Schnee. Das hier war der letzte Blizzard mit 48 cm Schnee. Meine Eltern waren fasziniert.

This was initially a Trillium date with our friends Jesse and Urvi but since the beer garden had already closed when we met, we went to Turtle Swamp Brewing in Jamaica Plain instead. Das hier war eigentlich eine Verabredung für Trillium mit unseren Freunden Jesse und Urvi, da aber der Biergarten schon geschlossen hatte, als wir uns trafen, gingen wir stattdessen zu Turtle Swamp Brewing in Jamaica Plain.

For The Love Of Boston -OR- 85 Hours Of Snow

On Wednesday, I was in Cambridge at a bar and saw a Sam Adams coaster that said: FOR THE LOVE OF BOSTON. I liked it so much that I took it. These past two weeks in Boston have been rough, and things will get rougher as we’re waiting for 85 hours of continuous snow starting tonight. The latest I heard on NPR was 10-16 inches over the next three days. Seriously?

There was recently an article on Boston.com called “The 5 Stages of Grief, New England Winter Edition“. It explained how we go through denial, anger, bargaining and depression before we finally accept our situation. As you might have noticed, I was clearly in the anger state when I wrote my last entry, and this week marked the onset of depression when I had a meltdown in my car Wednesday morning on my way to work because I couldn’t take it any more.

Yet, before I enter the acceptance stage, I’m finding myself in an intermittent stage called “silliness”. It started Thursday night when I was texting with my friend Maren up in New Hampshire. We sent each other pistols and bombs, and she mentioned how she looked like a yeti in her own home because it was so cold. I started laughing out of the ridonculousness of everything that surrounds us these days, and I still chuckle each time when I pull into our street because I can barely get through.

HOWEVER, THINGS COULD BE MUCH WORSE.

85 hours of snow. I love David Epstein’s weather reports on Boston.com. When I first heard about the 85 hours of snow that we’re about to get, I read that back in 1969 between February 22nd and February 28th, it snowed for a total of 100 hours. Can you imagine? At least, they’re predicting ONLY 85 for us. It could be worse.

My wrist. Today, I fell during a run and hurt my wrist. Great! I guess it was just a matter of time. However, at least I’m not in the middle of the Andes with medical care two day hikes away and Matt having to make me a splint out of twigs. Re-read my story here. This time, I can zip my jacket and tie my hair. It’s inconvenient but I’m nice and comfortable in my own home and can live with this. Hey, I’m sitting here writing this post and only have a bandage on. It could be worse.

Work. Matt and I can both consider ourselves lucky that we work somewhere where we can take our laptops and work from home during a snow emergency. Not everyone can do that. In an article today on WBUR called “A Blizzard of Perspective“, I read about a woman who had to spend hours on many buses getting to work and then making her 3-year old walk up a snowy and steep hill because she couldn’t carry her daughter because of all the snow. Think again before you complain. It could be much worse.

So here’s to being grateful for what we have and for getting close to the acceptance stage. It is what it is. We will get through this and the first day of spring will be epic. For the love of Boston…

Sigh. Seufz.

Sigh. Seufz.

Am Mittwoch war ich in einer Bar in Cambridge und sah einen Bierdeckel von Sam Adams, auf dem stand: FOR THE LOVE OF BOSTON (für die Liebe zu Boston). Mir hat der so gut gefallen, dass ich ihn mitgenommen habe. Die letzten beiden Wochen in Boston waren hart und es wird noch härter, denn wir warten gerade auf 85 Stunden durchgehenden Schnee, der heute Abend beginnen soll. Das letzte, was ich im Radio gehört habe, waren 25-40 cm über die nächsten drei Tage. Wollt ihr uns verarschen?

Auf Boston.com war vor kurzem ein Artikel über die fünf Trauerphasen, Neuengland-Ausgabe. Wir leugnen zuerst, werden wütend, verhandeln und sind depressiv, bevor wir letztendlich unsere Situation akzeptieren. Wie ihr vielleicht festgestellt habt, war ich bei meinem letzten Eintrag definitiv wütend und diese Woche echt deprimiert, als ich Mittwochmorgen im Auto ausgerastet bin, weil ich einfach nicht mehr konnte.

Bevor ich allerdings alles akzeptiere, befinde ich mich gerade in der Phase der Albernheit. Es fing Donnerstagabend an, als ich mit meiner Freundin Maren in New Hampshire hin- und herschrieb. Wir schickten und gegenseitig Pistolen und Bomben und sie sagte, dass sie zu Hause wie ein Yeti aussähe, weil es so kalt war. Ich musste anfangen zu lachen, weil die letzten Tage hier alles so unglaublich bescheuert ist und ich kichere immer noch jedes Mal, wenn ich versuche, in unsere Straße einzubiegen, in die man kaum reinkommt.

ES KÖNNTE ALLERDINGS ALLES VIEL SCHLIMMER SEIN. 

85 Stunden Schnee. Ich lese ja so gerne die Wetterberichte von David Epstein auf Boston.com. Als ich zuerst von den 85 Stunden Schnee hörte, die uns jetzt erwarten, las ich auch, dass es vom 22. bis 28. Februar 1969 insgesamt 100 Stunden am Stück schneite. Könnt ihr euch das vorstellen? Wenigstens werden es bei uns NUR 85 Stunden. Es könnte schlimmer sein.

Mein Handgelenk. Heute bin ich beim Laufen hingefallen und habe mir mein Handgelenk weh getan. Toll! Es war wohl nur eine Frage der Zeit. Na ja, wenigstens bin ich nicht mitten in den Anden und zwei Tageswanderungen von medizinischer Versorgung entfernt und Matt muss mir keine Schiene aus Zweigen machen. Hier noch mal die Geschichte. Diesmal kann ich den Reißverschluss meiner Jacke zumachen und mir einen Zopf machen. Es ist unangenehm, aber ich bin hier gemütlich zu Hause und irgendwie wird das schon. Hey, ich sitze hier und kann diesen Bericht schreiben und habe nur ein bisschen Verband. Es könnte schlimmer sein.

Die Arbeit. Matt und ich können beide froh sein, dass wir wo arbeiten, wo wir bei Schneewarnungen unsere Laptops mitnehmen und von zu Hause aus arbeiten können. Nicht jeder kann das. In einem Artikel auf WBUR mit dem Namen “A Blizzard of Perspective” (Ein Blizzard der Perspektive), ging es um eine Frau, die stundenlang mit Bussen zur Arbeit fahren musste und ihr dreijähriges Kind zwingen musste, einen verschneiten und steilen Berg hochzulaufen, weil sie ihre Tochter aufgrund des Schnees nicht mehr selbst tragen konnte. Denkt also nach, bevor ihr euch beschwert. Es könnte viel schlimmer sein.

Lasst uns also dankbar sein für alles, was wir haben und die Lage bald akzeptieren. Kann man nichts machen. Irgendwie kommen wir schon durch und der erste Frühlingstag wird legendär. For the love of Boston…

Feeding the meter can be rough these days. Die Parkuhr füttern kann momentan eine echte Herausforderung sein.

Feeding a meter can be rough these days. Die Parkuhr füttern kann momentan eine echte Herausforderung sein.