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Failed Arrival in Sevilla – No hay nadie…

In German, you say “Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen” (When someone travels, there are stories to tell), and that definitely held true for our arrival in Sevilla. Back in January, we got a travel credit card that allowed us to use some of their bonus points to reserve accommodations through their travel portal.

Our place in Sevilla were apartments for rent. We would have our own kitchen and ample space. Everything looked great on the website. And then we arrived. When we got to our street and rang the bell, nobody opened the door. We were like “Oh well, must be siesta time” since it was only 3:30 pm. Killing some time, we walked around some and returned an hour later. Nothing.

Getting a little desperate, we walked into the Corte Inglés department store to check the website again on my phone. It said to arrive after 4, which we did but there was nobody there. Maybe their siesta was longer? We tried again a few more times after 5 but had no luck.

One time, the door was magically open and we got into the building only to walk up and down the stairs to find no reception. Next door was another bell that said “oficinas”, so we tried that one as well. Nothing. We snuck in there, and while I was charging my about-to-die phone, I asked a resident if the place next door was a legitimate hotel. She said yes.

After I also checked a random piece of mail from the mailbox, it became pretty clear that the place next door with the “oficinas” was not our place since it had a different address. Desperate and tired of ringing the bell a million times, we gave up and found another hotel. What the hell?

Later when we were connected to WiFi again, I started reading the comments on their website and several people commented on the fact that the reception was apparently 15 minutes away. Why was there no information on the website? Even if you booked through them directly and they send you instructions via email, why does it have to be so complicated? A simple sign on the door would have also helped.

The rest of the day in Sevilla turned out nicely with a run along the river, followed by a nice tapas dinner. Ah, the joy of traveling!

This was the place. No information that this is not where you check in. Das hier war’s. Keine Infos, dass man hier nicht eincheckt.

Oficinas. No office for us here. Keine Büros für uns hier.

Auf Deutsch sagt man „Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen” und das traf auf jeden Fall auf unsere Ankunft in Sevilla zu. Im Januar hatten wir uns eine Reisekreditkarte zugelegt, bei der wir mit Bonuspunkten Unterkünfte über deren Reiseportal reservieren konnten.

Unsere Unterkunft in Sevilla waren Apartments zur Vermietung. Es gab eine Küche und reichlich Platz. Alles auf der Webseite sah super aus. Bis wir ankamen. Als wir in unserer Straße waren und klingelten, machte keiner die Tür auf. Wir dachten „Gut, die machen wahrscheinlich gerade Siesta”, da es erst 15:30 Uhr war. Wir schlugen also bisschen Zeit tot und kamen eine Stunde später wieder zurück. Nichts.

So langsam setzte die Verzweiflung ein und wir gingen ins Kaufhaus Corte Inglés, um nochmal mit meinem Telefon auf die Webseite zu gehen. Dort stand, dass man nach 16 Uhr ankommen solle, was wir so befolgten, aber es war keiner da. Vielleicht war die Siesta dort länger. Wir versuchten es noch ein paar Mal nach 17 Uhr, hatten aber keinen Erfolg.

Auf einmal war plötzlich magischerweise die Tür auf und wir konnten ins Gebäude rein, nur um die Treppen hoch und runterzulaufen, ohne eine Rezeption zu finden. Nebenan war noch eine Klingel, auf der „oficinas” stand, also probierten​ wir das auch. Nix. Wir schlichen uns dort rein und während ich mein fast totes Handy auflud, fragte ich eine Bewohnerin, ob nebenan denn ein richtiges Hotel sei. Sie sagte ja.

Dann schaute ich mir noch einen Brief aus dem Postkasten an und es stellte sich schnell heraus, dass das Gebäude nebenan mit den „oficinas” nicht unseres war, denn es hatte eine andere Adresse. Verzweifelt und müde von tausendmal Klingeln gaben wir auf und suchten uns ein anderes Hotel. Was sollte das?

Als wir später im Hotel WLAN hatten, fing ich an die Kommentare auf der Webseite zu lesen und mehrere Leute kommentierten, dass die Rezeption wohl 15 Minuten entfernt war. Warum stand da nichts auf der Webseite? Selbst wenn man bei denen direkt gebucht hätte und sie Anweisungen per E-Mail geschickt hätten, warum muss das so kompliziert sein? Ein einfaches Schild an der Tür hätte doch auch geholfen.

Der Rest des Tages in Sevilla war dann mit einem Lauf am Fluss entlang, gefolgt von einem netten Tapas-Abendessen doch ganz nett. Ah, Reisefreuden!

The bell arrangement. We rang the upper one so many times… Also tried the other apartments. Oh well. Die Klingelsituation. Wir haben bei der oberen ganz oft geklingelt… Haben auch die anderen probiert. Nun gut.

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