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Yellowstone’s Mammoth Hot Springs: Nature At Its Best

When we were hiking in the Heart Lake area in Yellowstone, we ran into a hiker from New Hampshire who told us: “If you think, you’ve seen it all, go to Mammoth Hot Springs”. Located in the Northern part of the park, Mammoth Hot Springs is a large complex of hot springs on a hill of travertine, a form of limestone deposited by mineral springs. The terraces were one of the strangest natural formations I had ever seen, made up by several key ingredients: heat, water, limestone, and a rock fracture system through which hot water can reach the earth’s surface.

The area is divided into the upper and lower terraces. The upper terraces are only accessible by car. We were quite disappointed by that, as you couldn’t even get out and look at things because the road was so narrow. Why not build something so that people can walk around? That didn’t make sense to us. Fortunately, you can walk all around the lower terraces and admire their natural beauty. This was certainly a nice activity for us on a gray day in Yellowstone. Enjoy the pictures and their captions.

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Upper terraces. There was nowhere to get out. That truly sucked. Why build it that way? Die oberen Terrassen. Man konnte nirgends raus. Echt scheiße. Wieso baut man das so?

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Lower terraces. Dead trees now stand as skeletons. Die unteren Terrassen. Abgestorbene Bäume stehen jetzt als Skelette. 

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Very cool makeup. Sehr coole Zusammensetzung.

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Mix of different colors. Eine Mischung aus unterschiedlichen Farben. 

Lower Terraces

And another perspective. Und eine andere Perspektive. 

Als wir in der Heart-Lake-Gegend in Yellowstone wanderten, trafen wir eine Wanderin aus New Hampshire, die uns sagte: „Wenn ihr glaubt, alles gesehen zu haben, dann fahrt zu den Mammoth Hot Springs” (heiße gigantische Quellen). Im Norden des Parks gelegen ist die Gegend von Mammoth Hot Springs ein großer Komplex von heißen Quellen auf einem Berg aus Travertin, eine Art Kalkstein, der aus Heilquellen entsteht. Die Terrassen waren eine der seltsamsten Formungen, die ich bisher gesehen hatte und zwar aus mehreren wichtigen Bestandteilen: Hitze, Wasser, Kalkstein und einem System von Gesteinsrissen, durch das heißes Wasser an die Erdoberfläche treten kann.

Die Gegend ist in untere und obere Terrassen aufgeteilt. Die oberen Terrassen erreicht man nur mit dem Auto. Wir waren etwas enttäuscht, weil man noch nicht mal raus und sich etwas anschauen konnte, weil die Straße so eng war. Wieso kann man da nicht was hinbauen, so dass die Leute rumlaufen können? Das haben wir echt nicht verstanden. Zum Glück konnte man die unteren Terrassen zu Fuß erkunden und die landschaftliche Schönheit bestaunen. Das war echt eine schöne Aktivität an einem grauen Tag in Yellowstone. Viel Spaß mit den Fotos und den Beschreibungen.

The Road Not Taken: Uncle Tom’s Trail

You know the poem “The Road Not Taken” by Robert Frost? It talks about how in life you often get two options, and then you wonder whether you’ve made the right decision. Very often, we might not even know that there are two roads right in front of us. When we were in Yellowstone, I had gotten a secret tip from our friend Jesse that we should check out Uncle Tom’s Trail, a very short but steep hiking trail that takes you to the base of Lower Falls in the Canyon area.

Driving through the park and looking at the map, it would not have occurred to us to stop there and do that hike. It’s not really off the beaten path, and it was quite busy, but it wasn’t that obvious. We probably would have done something else that day and never found out. I’m glad we did it because I found it quite spectacular. The hike is rated as being strenuous but I would use that term more for people who aren’t really in shape. It wasn’t actually that hard. Just 328 steps down and then back up. And thus, in the words of Robert Frost, I shall say:

I shall be telling this with a sigh
Somewhere ages and ages hence:
Two roads diverged in a wood, and I —
I took the one less traveled by,
And that has made all the difference.

...

Kurz nach 1900 nahm “Onkel” Tom Richardson Besucher mit runter in die Schlucht entlang dieses Weges. Mit urprünglich 528 Stufen und Strickleitern geht der Weg nun 328 Stufen oder ca. 3/4 des Weges runter in die Schlucht mit einer ausgezeichneten Sicht auf den Wasserfall Lower Falls. ACHTUNG: Der Weg runter und hoch ist extrem schwer und steil. Bei einer Höhenlage von 8.000 Fuß (2.438 m) wird dieser Weg definitiv nicht empfohlen für Leute, die Herz- oder Atemprobleme haben. Nehmen Sie sich Zeit, genießen Sie die Landschaft und legen Sie oft Pausen ein. 

This is what it looked like going down. So sah es runter aus.

This is what it looked like going down. So sah es runter aus.

And back up. Really, it wasn't as hard as it looks. Und wieder hoch. Ehrlich, es war nicht so schwer, wie es aussieht.

And back up. Really, it wasn’t as hard as it looks. Und wieder hoch. Ehrlich, es war nicht so schwer, wie es aussieht.

Kennt ihr das Gedicht von Robert Frost “The Road Not Taken” (Der nicht gegangene Weg)? Da geht es darum, dass man im Leben oft zwei Optionen bekommt und dann überlegt, ob man die richtige Entscheidung getroffen hat. Oft wissen wir allerdings nicht, dass es zwei Wege vor uns gibt. Als wir in Yellowstone waren, hatten wir einen Geheimtipp von unserem Freund Jesse bekommen, der uns sagte, dass wir unbedingt zum “Uncle Tom’s Trail” sollten, einem kurzen, aber steilen Wanderweg, der zum Fuße des Wasserfalls Lower Falls in der Canyon-Gegend führte.

Als wir durch den Park fuhren und uns die Karte anschauten, hätten wir so nicht dort angehalten, um da runterzugehen. Der Weg ist nicht wirklich abgelegen und es war auch viel los, aber es war einfach nicht so offensichtlich. Wir hätten an dem Tag wahrscheinlich was anderes gemacht und nie davon erfahren. Ich bin froh, dass wir da waren, denn ich fand es schon toll da. Der Weg wird als schwer eingestuft, aber das würde ich eher bei Leuten sagen, die nicht so fit sind. Es war eigentlich gar nicht so schwer. Nur 328 Stufen runter und dann wieder hoch. Und so, in den Worten von Robert Frost, soll ich sagen:

Und seufzend werd’ ich einmal sicherlich
es dort erzählen, wo die Zeit verweht:
Zwei Waldeswege trennten sich und ich —
ich ging und wählt’ den stilleren für mich,
und das hat all mein Leben umgedreht.

In Love With America’s National Parks: Ranger Talks

They’re all over the country, and you gotta love them: U.S. national parks. Matt and I have been to many, and I could spend the entire year traveling through them. When we were in Wyoming in August, I learned that Yellowstone was actually the first national park. Established in 1872, there was no state government to manage it yet, so the federal government took over. It wasn’t until 1916 that the National Park Service (NPS) was founded as an agency to manage all national parks.

I love the National Park Service. In my opinion, it’s one of the greatest things ever created in the United States. With the help of volunteers and park partners, the NPS is proud to safeguard more than 400 places and to share their stories with more than 275 million visitors every year. Unlike Argentina or Peru where foreigners are charged more, U.S. national parks have the same low fee for everyone. A place for all. And then there are the employees: 20,000 of them who work tirelessly and passionately to care for the nation’s special places.

This year, I also discovered ranger programs. Every night at the campsite in Yellowstone, they had talks with different themes. We attended one about the history of wolves and another one about animals in the park. Completely free. And then last weekend with friends visiting from Germany, I went to those talks in Boston. Boston is not really a national park but a national historical site protected under the NPS. It took me 9 years to find out that I could attend a free ranger talk and learn about the history of Bunker Hill or walk the Freedom Trail with a ranger. I loved it. Coincidentally, we got the same ranger twice, and she did a phenomenal job. I’ll let the pictures speak for themselves.

We finally had nice weather when we left Yellowstone and returned to Grand Teton National Park. Wir hatten endlich schönes Wetter, als wir Yellowstone verließen und wieder in den Grand Teton Nationalpark fuhren.

We finally had nice weather when we left Yellowstone and returned to Grand Teton National Park. Wir hatten endlich schönes Wetter, als wir Yellowstone verließen und wieder in den Grand Teton Nationalpark fuhren.

Es gibt sie im ganzen Land und man muss sie einfach toll finden: amerikanische Nationalparks. Matt und ich waren schon in vielen und ich könnte mich das ganze Jahr dort aufhalten. Als wir im August in Wyoming waren, lernte ich, dass Yellowstone eigentlich der erste Nationalpark war. Bei der Gründung 1872 gab es keine Staatsregierung, die sich darum kümmerte, sodass die Bundesregierung ihn übernahm. Erst 1916 wurde der National Park Service (NPS) als Agentur gegründet, die sich um alle Nationalparks kümmern sollte.

Ich liebe den National Park Service. Meiner Meinung nach ist er eins der großartigsten Dinge, die jemals in den USA geschaffen wurden. Mit Hilfe von Freiwilligen und Parkpartnern ist der NPS stolz darauf, mehr als 400 Orte zu schützen und deren Geschichten unter mehr als 275 Millionen Besuchern zu verbreiten. Im Gegensatz zu Argentinien und Peru, wo man als Ausländer mehr bezahlen muss, verlangen amerikanische Nationalparks die gleiche niedrige Gebühr von jedem. Ein Ort für alle. Und dann sind da noch die Angestellten: 20.000 gibt es davon und sie arbeiten unermüdlich und leidenschaftlich, um die besonderen Orte der Nation zu bewahren.

Dieses Jahr habe ich außerdem die Rangerprogramme entdeckt. Jeden Abend auf dem Zeltplatz in Yellowstone gab es Vorträge mit verschiedenen Themen. Wir waren bei einem zum Thema Wölfen und bei einem anderen über Tiere im Park. Komplett kostenlos. Und dann letztes Wochenende, als wir Freunde aus Deutschland da hatten, gingen wir zu solchen Vorträgen in Boston. Bei Boston handelt es sich nicht wirklich um einen Nationalpark, aber um eine nationale historische Stätte, die unter dem Schutz des NPS steht. 9 Jahre hat es gedauert, bis ich begriffen habe, dass man bei einem kostenlosen Rangervortrag mitgehen kann, um etwas über die Geschichte von Bunker Hill zu erfahren oder den Freedom Trail mit einem Ranger abgehen kann. Ich fand das toll. Zufällig hatten wir den gleichen Ranger bzw. die gleiche Rangerin zweimal und sie hat das klasse gemacht. Ich lasse die Bilder für sich sprechen.

Jessica

Ranger Jessica in action. Quincy Market reflected at Abercrombie & Fitch. It was too busy and too loud to go in front of Faneuil Hall Columbus Day weekend. Rangerin Jessica in Aktion. Quincy Market spiegelt sich bei Abercrombie & Fitch. Es war am Columbus-Day-Wochenende zu viel los und zu laut, um sich vor Faneuil Hall zu stellen.

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Stop #2, the Old State House. They took off the lion and the unicorn on the left and right sides for restoration and found a time capsule in the lion. So cool. The contents of the time capsule will be displayed at the Old State House soon. I’m going! They are now taking ideas for a new time capsule. The only item accepted so far is a Boston Marathon 2013 medal. Stopp Nr. 2, das Old State House. Der Löwe und das Einhorn an der rechten und linken Seite werden zur Zeit restauriert und man hat in dem Löwen eine Zeitkapsel gefunden. So cool. Der Inhalt der Zeitkapsel wird bald im Old State House ausgestellt werden. Da geh ich hin! Es werden gerade auch Ideen für eine neue Zeitkapsel gesammelt. Der einzige Gegenstand, der bisher akzeptiert wurde, ist eine Medaille vom Boston Marathon 2013.

Wyoming: Watch Out For Antlers!

Vacations are full of surprises. The cold weather in August in Wyoming, for example. Other days you hike around and come across the strangest things, which are so natural that they make sense but you would have never expected them. One day in Yellowstone, we set out on a hike from the Hellroaring Creek trailhead on to the Buffalo Plateau Trail. While we only saw one buffalo, or rather bison, elk antlers were the main attraction. Check out the pictures and explore the area with us.

Antlers! The first set of many. Geweihe! Die ersten von vielen.

Antlers! The first set of many. Geweihe! Die ersten von vielen.

Let's try them on. Mal anprobieren.

Let’s try them on. Mal anprobieren.

Clumsy as I am, I actually bumped my head... Trottelig wie ich bin, hab ich mir gleich den Kopf angestoßen...

They were heavy. Clumsy as I am, I actually bumped my head… Die waren schwer. Trottelig wie ich bin, hab ich mir gleich den Kopf angestoßen…

Ein Urlaub ist voller Überraschungen. Das kalte Wetter im August in Wyoming, zum Beispiel. An anderen Tagen wandert man rum und findest die komischsten Dinge, die eigentlich so natürlich sind, dass sie schon wieder logisch sind, man aber niemals damit gerechnet hätte. An einem Tag in Yellowstone wanderten wir vom Hellroaring Creek Wanderweg zum Buffalo Plateau Wanderweg. Während wir nur einen Buffalo (oder eher Bison) sahen, waren Elchgeweihe die Hauptattraktion. Schaut euch die Fotos an und entdeckt die Gegend mit uns.

Bison shit with mushrooms. Bisonscheiße mit Pilzen.

Bison shit with mushrooms. Also all over the place. Bisonscheiße mit Pilzen. Auch überall. 

Nice views of the valley and finally good weather. Schöne Sicht aufs Tal und endlich schönes Wetter.

Nice views of the valley and finally good weather. Schöne Sicht aufs Tal und endlich schönes Wetter.

Elk arches / Elchbögen in Jackson, Wyoming.

One of four elk arches in Jackson, Wyoming, around since 1960. The antlers are from elk that winter on the National Elk Refuge. About 7,500 elk spend each winter there. Every spring, male elks shed their antlers, which are then picked up by local Boy Scouts and auctioned in the square each May. Einer von vier Elchbögen in Jackson, Wyoming, die es seit 1960 gibt.  Die Geweihe sind von Elchen des vergangenen Winters im nationalen Elchschutzgebiet. Ca. 7.500 Elche verbringen jeden Winter dort. Jeden Frühling verlieren die männlichen Elche ihre Geweihe, welche dann von den Pfadfindern vor Ort eingesammelt und auf dem Platz immer im Mai versteigert werden. 

Of Bison And Men: Wildlife in Yellowstone

One of the wonders of Yellowstone National Park is seeing all the wildlife that’s out there. Some animals are right there, others you might not see at all. A main area for watching wildlife is the Hayden Valley, and you know there’s something once you find yourself bumper to bumper. The most common animals to see in the park are bison. They are huge. And they don’t care if you’re there. You might see them right next to your car. The park warns you that you shouldn’t get too close to them. So zoom in and enjoy the show.

Next to the Hayden Valley in the middle of the park, the more remote Lamar Valley in the north offers more bison but also other wildlife, such as pronghorns. My friend Undine had told me about them, and I got very excited when I finally saw them. They’re beautiful and apparently the fastest animals in the park. We saw herds of bison in the Lamar Valley far away from the road and one on the trail. I actually found that a little scary, and we had to keep our distance.

During one of the lovely evening ranger programs at our campground, we also learned about the history of wolves in Yellowstone. As a major predator, wolves were once considered bad and hunted to extinction in the 1920s. Since everything is connected to everything else, people didn’t realize what snowball effect that would have on the overpopulation of other species, such as elk who would then eat everything in the park. In the 1990s, wolves were reintroduced and are once again part of the greater Yellowstone ecosystem.

I’m kind of ridiculously crazy about moose. I just find them fascinating. When I saw my first moose in 2013 on my birthday while skiing in Vermont, I couldn’t have wished for a better birthday gift. Hell yeah, I even have one pair of moose socks (thanks, Melissa) and a moose mug. We were promised moose in the Tetons and in Yellowstone but didn’t get to see any. Nevertheless, I’m happy with what we saw though: bison, elks, pikas, pronghorns, one coyote, one weasel, deer, black bears, and marmots. I guess I have to go to Maine again…

Hayden Valley - Haydental

Hayden Valley – Haydental

Deer hanging out. Rehe hängen ab.

Deer hanging out. Rehe/Hirsche hängen ab.

Eins der Wunder im Yellowstone Nationalpark sind die wilden Tiere, die es dort gibt. Manche sind gleich da, andere sieht man wahrscheinlich nicht. Eine Hauptgegend, um wilde Tiere zu sehen, ist das Haydental und man weiß, wenn da was ist, sobald man im Stau steht. Die häufigsten Tiere im Park sind Bisons, eine Büffelart. Sie sind riesig. Und ihnen ist es egal, dass man da ist. Man sieht sie vielleicht direkt neben dem Auto. Der Park warnt davor, dass man ihnen nicht zu nahe kommen soll. Also, Zoom an und genießen.

Neben dem Haydental in der Mitte des Parks hat das abgelegenere Lamartal im Norden weitere Bisons zu bieten, aber auch andere wilde Tiere, wie z.B. Gabelböcke. Meine Freundin Undine hatte mir davon erzählt und ich war ganz aufgeregt, als ich sie zum ersten Mal sah. Sie sind schön und angeblich die schnellsten Tiere im Park. Wir sahen Bisonherden in Lamartal, weit weg von der Straße und auch einen auf dem Wanderweg. Da hatte ich echt ein bisschen Schiss und wir haben einen großen Bogen um ihn gemacht.

Während eines der tollen Rangerprogramme auf unserem Campingplatz haben wir auch etwas über die Geschichte der Wölfe in Yellowstone gelernt. Als wichtiges Raubtier wurden Wölfe früher als schlecht angesehen und bis zum Aussterben in den 20er Jahren gejagt. Da alles mit allem verbunden ist, war den Leuten nicht klar, welchen Schneeballeffekt das auf die Überbevölkerung anderer Tiere haben würde, z.B. die Elche, die dann alles andere im Park fraßen. In den 90ern wurden Wölfe wieder eingeführt und sind nun erneut Teil des größeren Ökosystems in Yellowstone.

Ich bin etwas verrückt, was Moose (amerikanische Elche) angeht. Ich finde sie einfach faszinierend. Als ich meinen ersten amerikanischen Elch 2013 an meinem Geburtstag beim Skifahren in Vermont sah, hätte ich mir kein besseres Geburtstagsgeschenk wünschen können. Ey Mann, ich hab sogar Moose-Socken (danke, Melissa) und eine Moose-Tasse. Uns wurden in den Tetons und in Yellowstone Moose versprochen, aber wir haben keine gesehen. Ich bin trotzdem froh über das, was wir gesehen haben: Bisons, Elche, Pikas (Pfeifhasen), Gabelböcke, einen Kojoten, ein Wiesel, Rehe, Schwarzbären und Murmeltiere. Da muss ich halt wieder nach Maine fahren…

Bison herd in the Lamar Valley (includes babies). Bisonherde im Lamartal (inklusive Babys).

Bison herd in the Lamar Valley (including babies). Bisonherde im Lamartal (inklusive Babys).

Pronghorns, Lamar Valley. Gabelböcke, Lamartal.

Pronghorns, Lamar Valley. Aren’t they beautiful? Gabelböcke, Lamartal. Sind die nicht schön?

The only moose I got to see. Das einzige Moose, was ich zu sehen bekam.

The only moose I got to see. Das einzige Moose, das ich zu sehen bekam.

I ❤ Yellowstone’s Heart Lake? Well…

Going through our pictures of Yellowstone, I noticed that we have very few pictures of our day spent hiking to Heart Lake, including the trailhead sign. Mmmh, do you see where this is going? Traveling doesn’t always mean that everything is rosy and great. I wrote about spraining my wrist in Perutrash in Central America and a slashed backpack in Ecuador. This report is not bad. It’s just not that exciting. Sometimes, things are simply disappointing. Heart Lake, for example.

The area is known as a major destination for backcountry hiking. Since the weather didn’t cooperate, we decided to make Heart Lake only a day hike. I’m glad we did. Maybe it was the freezing temperatures and the gray skies but we found hiking 7 hours through endless woods just not that exciting. Maybe we’re just cut out for the mountains. What makes Yellowstone so special though is the endless amounts of steaming geysers and hot springs. The ground is alive. However, I just get more excited hiking to a peak rather than a lake. Here are a few pictures.

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Gloves in August. You can still see all the damage from the wildfires of 1988. Handschuhe im August. Man kann immer noch den Schaden von den Waldbränden 1988 sehen.

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We found the steaming ground kind of cool. We dipped our hands into a creek nearby, and the water was warm. Den dampfenden Boden fanden wir schon cool. Wir tauchten unsere Hände in einen kleinen Bach in der Nähe und das Wasser war warm.

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Heart Lake from a distance. We still had ways to go from here. The view here was actually a lot more exciting than getting to Heart Lake itself. Heart Lake aus der Entfernung. Wir hatten von dort noch einiges an Weg vor uns. Die Aussicht hier war eigentlich viel spannender als Heart Lake selbst.

The Yellowstone fires of 1988 were the largest in the historz

The Yellowstone fires of 1988 were the largest in the history of the park burning for several months and affecting 793,880 acres or 36 percent of the park. It’s crazy how much is still evident after 26 years. Die Waldbrände von 1988 waren die größten in der Geschichte des Parks, brannten mehrere Monate lang und fegten insgesamt über 3,213 km² oder 36% des Parks. Ist schon verrückt, wie viel man nach 26 Jahren immer noch sieht.

Als ich durch unsere Bilder von Yellowstone gegangen bin, habe ich festgestellt, dass wir sehr wenige Fotos von unserer Wanderung zu Heart Lake haben, einschließlich des Wanderschilds. Mmmh, seht ihr, worauf ich hinaus will? Reisen bedeutet nicht immer, dass alles rosa und toll ist. Ich habe darüber geschrieben, wie ich mir das Handgelenk in Peru verstauchte, über den Müll in Zentralamerika und einen aufgeschlitzten Rucksack in Ecuador. Dieser Bericht ist nicht schlecht. Er ist einfach nicht so spannend. Manchmal ist man eben enttäuscht. Bei Heart Lake zum Beispiel.

Die Gegend ist als großes Ausflugsziel für Backcountry-Wandern bekannt. Da das Wetter nicht mitspielte, entschieden wir uns für nur eine Tageswanderung zu Heart Lake. Ich froh, dass das so war. Vielleicht waren es die eiskalten Temperaturen oder der graue Himmel, aber wir fanden 7 Stunden Wandern durch endlose Wälder einfach nicht so prickelnd. Vielleicht sind wir einfach für die Berge gemacht. Was Yellowstone allerdings so besonders macht, sind die unzähligen dampfenden Geysire und heißen Quellen. Der Boden lebt. Ich freue mich allerdings mehr, wenn ich auf einem Gipfel anstatt an einem See ankomme. Hier ein paar Fotos.

Yellowstone: Of Hot Geysers And Cold August Air

After our backcountry adventure in the Tetons and lots of rain in the forecast, we had to make some adjustments to our camping plans. First, new sleeping bags. Luckily, there was no shortage of shopping in Jackson, and we were able to get 20-degree sleeping bags. 20-degree bags in August? Yes, that’s what you apparently need in Wyoming. We had days when we averaged temperatures in the 40s and certainly close to 30 at night. So there.

After a rest day in Jackson, we drove up to Yellowstone National Park. The 2-hour drive north was supposed to be scenic. We didn’t see anything. Rain, rain, rain. Cold, cold, cold. It just wasn’t meant to be. And the worst part? It wouldn’t stop raining for another 5 days. The result? We scratched our backcountry plans for Yellowstone and just did car camping. It was a good decision since a) we were able to do longer day hikes and didn’t get to the campsite in the rain with nothing to do, and b) we could often escape the cold and eat dinner or drink beer in the car. Yes, that’s how cold it got.

Our first stop in Yellowstone was the Grant Campground. Those hot showers that were included were the best thing after spending a cold day outdoors. For those who don’t know, Yellowstone is basically a giant super volcano, also known as the Yellowstone Caldera. According to web sources, “the caldera formed during the last of three super-eruptions over the past 2.1 million years” and the major features “measure about 34 by 45 miles”. Huge! Yellowstone opened its doors in 1872 as the first national park in the United States and was certainly something we had not experienced before. We were in for a treat.

The southern part of Yellowstone is not that interesting initially. There are a lot of trees, and you have to cover huge distances to get around. However, every now and then you see steam coming out of the ground, and that’s when you know you’re in Yellowstone and not just in the woods. An abundance of geothermal features like geysers, hot springs, mud pots and fumaroles make the area one of the most fascinating national parks we had ever visited.

Yellowstone’s main tourist attraction is the Old Faithful geyser in the Upper Geyser Basin. As one of the most predictable geological features on earth erupting every 90 minutes, you can certainly rely on it – hence the name. It’s just one of the things you have to see when you’re there. We decided to watch from the Observation Point Trail, which takes you up a small hill, as opposed to the main boardwalk where hoards of tourists gather. You go there and wait. And then it erupts. The most entertaining part was by far the group of happy Guatemalans yelling “mira” (look) and “oh my God”.

While Old Faithful was cool, our first geyser was actually the Lone Star Geyser. Geysers can come in various shapes, for example as a cone rising out of the ground. Lone Star erupts every 3 hours and was an easy 50-minute walk away from a trailhead. We had no idea about the eruption schedule and took our chances. When we got there, it was steaming. I got as excited as a child. Our first geyser. We had apparently missed the main eruption just 10 minutes prior but the fact that it was still going strong was satisfying enough. Plus, I had to constantly think of Spaceballs and “Lone Starr”. A good day.

More stories to come…

Old Faithful. There are plenty of live videos online if you want to see the eruption. Es gibt viele Live-Videos online, wenn man die Eruption sehen will.

Old Faithful. There are plenty of live videos online if you want to see the eruption. Es gibt viele Live-Videos online, wenn man die Eruption sehen will.

Nach unserem Backcountry-Abenteuer in den Tetons und viel Regen im Wetterbericht mussten wir unsere Campingpläne etwas anpassen. Erst mal neue Schlafsäcke. Zum Glück gab es in Jackson genug Einkaufsmöglichkeiten, so dass wir uns Schlafsäcke für Minusgrade zulegen konnten. Minusgrade im August? Ja, das braucht man anscheinend in Wyoming. Wir hatten Tage mit einstelligen Temperaturen und Nächte um den Gefrierpunkt. So war’s.

Nach einem Tag Pause in Jackson fuhren wir hoch in den Yellowstone-Nationalpark. Die zweistündige Fahrt in den Norden sollte landschaftlich sehr schön sein. Wir sahen nichts. Regen, Regen, Regen. Kalt, kalt, kalt. Es sollte wohl nicht sein. Und der schlimmste Teil? Der Regen sollte die nächsten 5 Tage nicht aufhören. Das Ergebnis? Wir entschieden uns gegen das Backcountry in Yellowstone und waren mit dem Auto auf dem Zeltplatz. Das war eine gute Entscheidung, denn wir konnten a) längere Tageswanderungen machen und kamen nicht im Regen auf dem Zeltplatz an, ohne etwas zu tun zu haben und wir konnten b) der Kälte oft entkommen, indem wir im Auto zu Abend aßen und Bier tranken. Ja, so kalt war es.

Unser erster Halt in Yellowstone war der Grant-Campingplatz. Die heißen Duschen, die mit einbegriffen waren, waren am besten nach einem kalten Tag draußen. Für die, die es nicht wissen, Yellowstone ist im Grunde ein Riesenvulkan, auch bekannt als die Yellowstone-Caldera. Laut Internet entstand die Caldera während der letzten der drei Supereruptionen über die vergangenen 2,1 Millionen Jahre und die Hauptmerkmale sind um die 55 x 72 km groß. Riesig! Yellowstone öffnete seine Türen 1872 als erster Nationalpark in den Staaten und war sicherlich etwas, was wir noch nicht erlebt hatten. Uns erwartete etwas ganz Besonders.

Der südliche Teil von Yellowstone ist erst mal nicht so interessant. Es gibt viele Bäume und man muss viel rumfahren. Allerdings sieht man ab und an Dampf aus dem Boden kommen und dann weiß man, dass man in Yellowstone und nicht einfach nur im Wald ist. Eine Fülle von geothermischen Merkmalen wie Geysire, heiße Quellen, Schlammtöpfe und Fumarolen (= Dampfaustrittsstellen) macht die Gegend zu einem der faszinierendsten Nationalparks, in dem wir jemals waren.

Die Haupttouristenattraktion in Yellowstone ist der Geysir Old Faithful (der alte Getreue) im oberen Geysirbecken. Als einer der am berechenbarsten geologischen Merkmale der Welt mit Ausbrüchen alle 90 Minuten kann man sich sicher auf ihn verlassen, deshalb auch der Name. Wenn man da ist, dann muss man das sehen. Wir schauten vom Wanderweg Observation Point (= Aussichtspunkt) auf einem kleinen Berg im Vergleich zu dem Holzweg, wo sich die ganzen Touristen ansammeln. Man geht dahin und wartet. Und dann bricht das Ding aus. Am unterhaltsamsten war eigentlich die Gruppe fröhlicher Leute aus Guatemala, die ständig „mira“ (schaut) und „oh my God“ (oh mein Gott) riefen.

Old Faithful war cool, aber unser erster Geysir war eigentlich der Lone-Star-Geysir. Geysire können verschiedene Formen haben, zum Beispiel ein Kegel (= düsenartiger Geysir), der aus der Erde kommt. Lone Star bricht alle 3 Stunden aus und war nur 50 Minuten zu Fuß auf einem einfachen Wanderweg entfernt. Wir hatten keine Ahnung, wann der nächste Ausbruch sein sollte und gingen das Risiko ein. Als wir dort ankamen, sahen wir Dampf. Ich freute mich wie ein kleines Kind. Unser erster Geysir. Wir hatten wohl die große Eruption 10 Minuten vorher verpasst, aber allein die Tatsache, dass da noch einiges los, war genug. Außerdem musste ich ständig an den Film Spaceballs und „Lone Starr“ denken. Ein guter Tag.

Weitere Berichte folgen…